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Patienteninformationen

Alles über Einfluss

1. Hypoallergene Ernährung allergiegefährdeter Säuglinge lohnt sich

Kann die Ernährung bei erblich vorbelasteten Säuglingen das Neurodermitisrisiko wirklich beeinflussen? Ja, sie kann – und dies sogar über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Das hat jetzt die aktuelle Auswertung der größten Langzeitstudie (GINI) zu diesem Thema gezeigt, wie die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V. mitteilt.

2. Pollenflug beeinflusst Neurodermitis

Was seit nunmehr 100 Jahren unter Wissenschaftlern diskutiert wurde, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen: Der Gräserpollenflug hat einen Einfluss auf Neurodermitis – Betroffene zeigen ein deutlich verschlechtertes Krankheitsbild.

3. Ernährungsumstellung bei Neurodermitis: sinnvoll oder nicht?

Durch die Ernährung – da sind sich die Wissenschaftler größtenteils einig – wird Neurodermitis nicht ausgelöst. Doch die Ernährung kann Neurodermitis beeinflussen. So können bestehende Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel insbesondere im Kindesalter die Neurodermitis verschlimmern.

4. Faktoren zur Entstehung von Neurodermitis

Die im 19. Jahrhundert geprägte Bezeichnung „Neurodermitis“ suggeriert eine Nervenentzündung („Neuro“ = Nerven, „derma“ = Haut, „-itis“ = Entzündung) – welche allerdings nach heutiger Erkenntnis nicht Ursache der Hautkrankheit ist. Heutzutage spricht man daher eher vom „atopischen Ekzem“ oder von der „atopische Dermatitis“.

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