- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Krankheiten - Hauterkrankungen - Was tun bei Fibromen?

Was tun bei Fibromen?

Sie entstehen meist in der Leiste, unter der Brust, unter den Armen: Fibrome. Die rundlichen Hautzipfel, die an einem langen Stil aus der Haut wachsen, sind i. d. R. dort zu finden, wo Haut aufeinander reibt, in Hautfalten.

Gesundheitlich bedenklich sind sie nicht, dennoch empfinden Betroffene sie häufig als störend. „Fibrome können mit dem Laser oder chirurgisch mit einer kleinen Schere entfernt werden“, erklärt Dr. Herbert Kirchesch, Pulheim. Die Größe der Fibrome kann grundsätzlich ganz unterschiedlich ausfallen. Gerade bei größeren Fibromen werden die Patienten deshalb – wenn nötig – vor der Entfernung lokal betäubt.

Der Laser kommt vor allem dann bei der Entfernung zum Einsatz, wenn die Fibrome sehr klein sind, da er in der Lage ist, punktgenau seine Strahlen abzuschießen. Dafür ist eine Entfernung der Fibrome mit einem Laser teurer als eine chirurgische Entfernung. Gerade dann, wenn Betroffene viele Fibrome haben, kann die Behandlung somit schnell kostenintensiv werden. Dr. Kirchesch rät Betroffenen deshalb, die Preise für eine Behandlung vorher mit dem behandelnden Dermatologen genau abzustimmen.

Schwitzen zunächst vermeiden

Nach der Entfernung werden die betroffenen Stellen dann zunächst mit einem Pflaster verklebt, da die Haut an der betroffenen Stelle stärker bluten kann. Patienten sollten in den ersten Tagen nach dem Abschneiden stärkeres Schwitzen vermeiden und z. B. keinen Sport treiben, damit die kleinen Wunden gut abheilen können.

Betroffen sind i. d. R. vor allem Menschen mit einem höheren Körpergewicht, aber auch die familiäre Veranlagung spielt eine Rolle.

Quelle: Patient und Haut 1/2017

16.08.17

Fibrome
Newsletter An-/Abmeldung

Code: OBFH