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Alles über Einstellung

1. Treibstoff fürs Gedächtnis

Menschen mit Diabetes haben ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken. Dabei könnten erhöhte, aber auch zu tiefe Blutzuckerwerte eine Rolle spielen. Beides ist bei Diabetes häufig. "Schwere, anhaltende Unterzuckerungen können Gehirnzellen schädigen", sagt Privatdozent Dr. Daniel Kopf.

2. Therapie bei Typ-2-Diabetes oft mangelhaft: Schlechte Blutzuckereinstellung trotz Insulin

In Deutschland haben viele Menschen mit Typ-2-Diabetes trotz einer Insulintherapie zu hohe Blutzuckerwerte. Grund dafür ist, dass sich Patienten und Therapeuten häufig zu spät für eine Insulintherapie entscheiden und dann nicht immer die passende Therapieform wählen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen bundesweiten Studie hin.

3. Diabetiker: Erhöhtes Risiko für Unter- und Überfunktion der Schilddrüse

Diabetiker sollten ihrer Schilddrüse besondere Aufmerksamkeit schenken. So haben Typ 1-Diabetiker ein erhöhtes Risiko für Unter- und Überfunktionen des hormonaktiven Organs, erklärt Prof. Gerhard Hintze aus Bad Oldesloe im Diabetiker Ratgeber. Er rät allen Diabetikern, die Schilddrüsenwerte regelmäßig überprüfen zu lassen, insbesondere, wenn plötzlich Probleme mit der Blutzuckereinstellung auftauchen. So könne z. B. die Leber bei einer Überfunktion der Schilddrüse vermehrt Zucker ins Blut ausschütten. Immer wenn ein Diabetiker eine Veränderung seiner Blutzucker-Einstellung bemerkt, sollte daher auch an eine Störung der Schilddrüse gedacht werden. Diabetiker entwickeln besonders häufig Autoimmunkrankheiten wie z. B. Morbus Basedow. Deshalb sollte für Diabetiker eine jährliche Kontrolle der Schilddrüse selbstverständlich sein.

4. Eine Krankheit, viele Auswirkungen

Krankheiten alter Menschen sollten so behandelt werden, dass die Therapie die Lebensqualität möglichst wenig beeinträchtigt. Also zum Beispiel keine Diäten, die die letzte Freude am Essen nehmen. Auch eine strenge Einstellung der Blutzuckerwerte kann mit Einschränkungen verbunden sein - und doch ist es für Hochbetagte ratsam, die Therapie so sorgfältig wie möglich zu gestalten.

5. Nierenerkrankungen – ein Problem der Volksgesundheit

Diabetes, insbesondere der Typ 2 Diabetes, ist eine Wohlstandskrankheit. Die Zahl der Diabetiker, die eine Nierenschädigung entwickeln und einer Nierenersatztherapie an der Dialyse bedürfen, nimmt explosionsartig zu. Vorbeugend sollte daher jeder – und besonders die Personen, in deren Familien bereits Diabeteserkrankungen aufgetreten sind – auf sein Gewicht, seine Ernährung und ausreichende Bewegung achten. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das Risiko zu erkranken um bis zu 58 Prozent reduziert werden kann, wenn potentiell gefährdete Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und ihre körperlichen Aktivitäten steigern.

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