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Richtig Essen bei COPD

COPD ist eine Erkrankung, die vorwiegend ältere Menschen betrifft. Wie bei vielen älteren Patienten könnten unspezifische Beschwerden wie Schwäche, Gewichtsverlust und schwindende Muskelkraft oft erst spät als Zeichen einer Mangelernährung wahrgenommen werden. Die Deutsche Atemwegsliga e. V. hat deshalb ein Flugblatt zur richtigen Ernährung bei COPD herausgegeben.

Sowohl Über- als auch Untergewicht und vor allem eine zu geringe Muskelmasse wirken sich negativ auf die Belastbarkeit aus. Bei COPD steigt die Atemarbeit, da die Atmung erschwert ist. Der COPD-Patient verbraucht mehr Energie, häufig reicht aber die aufgenommene Nahrung mengenmäßig oder qualitativ nicht aus, diese aufzubringen. Es kann zu einer Mangelernährung kommen. Als mangelernährt gelten Patienten, die zu wenig Kalorien, Eiweiß, Vitamine bzw. Spurenelemente zu sich nehmen. Diese Patienten sind untergewichtig. Als mangelernährt gelten aber auch normal- oder übergewichtige Patienten, die aufgrund einseitiger Ernährung zu wenig Eiweiß, Vitamine bzw. Spurenelemente konsumieren.

Ursachen könnten z. B. Appetitlosigkeit, vermindertes Geschmacksempfinden, Magen-Darm-Probleme aufgrund von Medikamenteneinnahme oder Zahnprobleme sein. Viele Patienten empfinden auch schon den Einkauf oder die Zubereitung des Essens als Belastung und verzichten daher darauf. Ggf. kann sich auch die Atemnot mit dem Energieaufwand beim Kauen verstärken.

Getreide und Kartoffeln mit Milchprodukten kombinieren

Günstig, um Muskelmasse aufzubauen, ist die Kombination von Getreide mit leicht verdaulichen Milchprodukten, z. B. Brot mit Käse, Nudelauflauf mit Käse, Getreide mit Ei wie Pfannkuchen oder Grießbrei und Sahnejoghurt. Genauso gut ist die Kombination von Kartoffeln mit Milchprodukten oder Ei wie Kartoffelpüree mit Rührei oder Pellkartoffeln mit Quark.

Quelle: Allergikus 3/2012

29.11.12

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