- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Patienteninformationen

Patienteninformationen

Alles über Entstehung

1. Wahl zwischen zwei Übeln

Bei der Suche nach den Auslösern der Krankheit sind Forscher der Universität Würzburg jetzt einen Schritt weitergekommen. Sie zeigen: Um größeren Schaden zu vermeiden, nimmt das Gehirn das kleinere Übel in Kauf.

2. Meine MS und ich

Im März 2005 arbeitete ich gerade das vierte Jahr an einer Schule für geistig Behinderte in Dresden. Als ich eine Bronchitis bekam, dachte ich mir nichts weiter, dank Antibiotika würde ich sicher bald wieder gesund sein. Aber es wollte der Schwindel nicht weggehen und ich war total erschöpft. Meine Hausärztin überwies mich zu verschiedenen Fachärzten, die aber nichts fanden.

3. Fehlgeleitete Immunzellen greifen Nervenzellen direkt an

Neue Erkenntnisse zur MS haben Forscher in Berlin und Mainz gewonnen. Mithilfe bildgebender Verfahren, mit denen es möglich ist, Prozesse im lebenden Organismus zu untersuchen, konnten Dr. Volker Siffrin und Prof. Frauke Zipp zeigen, dass fehlgeleitete Zellen des Immunsystems auch Nervenzellen direkt angreifen

4. Darmflora an Entstehung von MS beteiligt

Wie die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. mitteilt, ist es Forschern gelungen, offenbar nicht krankmachende, sondern nützliche Bakterien, die Multiple Sklerose auslösen – nämlich die gesunde Darmflora, die jeder Mensch zur Verdauung braucht, ausfindig zu machen.

5. Schwangerschaften könnten das Risiko für MS senken

Das Risiko, ein CIS (= klinisch isoliertes Syndrom, das die Vorstufe zur MS sein kann) zu entwickeln und damit später an MS zu erkranken, könnte bei Frauen mit zunehmender Anzahl der Schwangerschaften sinken. Darauf deutet eine australische Studie hin, die Forscher um Prof. Anne-Louise Ponsonby vom Murdoch Childrens Research Institute in Melbourne in der Zeitschrift Neurology veröffentlichten.

6. Erhöht Übergewicht bei Mädchen das Risiko für MS?

Eine US-amerikanische Studie, bei der das Gewicht von Kindern mit Klinisch isoliertem Syndrom (CIS, der Vorstufe von MS) bzw. mit MS mit dem gesunder Kinder verglichen wurde, legt nahe, dass Übergewicht bei Mädchen die Gefahr erhöht, an MS zu erkranken.

7. Gewebespende für die Forschung: die German MS Brain Bank

Um die Ursachen der Multiplen Sklerose und ihre Entstehungsprozesse besser zu verstehen und in der Folge bessere Therapien entwickeln zu können, hat das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) eine ZNS-Gewebebank für Multiple Sklerose (German MS Brain Bank; ZNS = Zentralnervensystem) ins Leben gerufen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

8. Botenstoff steuert Immunangriffe bei MS

Ein Botenstoff des Immunsystems bietet einen neuen Ansatz zur Therapie der MS. Immunologen der Universität Zürich entdeckten, dass das Zytokin GM-CSF im Gegensatz zu anderen bekannten Botenstoffen für die Entstehung der Krankheit absolut notwendig ist.

9. Ernährung kann Verlauf der Multiplen Sklerose beeinflussen

Fettsäuren in der Nahrung haben einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von autoimmun chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose.

10. Beschädigtes Myelin ist nicht der Auslöser

Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark führen nicht zur Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS), berichtet die Universität Zürich. Diesen Nachweis erbringen Neuroimmunologen der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Forschern aus Berlin, Leipzig, Mainz und München. In der aktuellen Ausgabe von Nature Neuroscience verwerfen sie damit eine gängige Hypothese zur Entstehung von MS.

11. Veränderte Darmflora bei MS

Menschen mit Multipler Sklerose haben eine veränderte Bakterienzusammensetzung im Darm. Ob dies Ursache oder Folge der MS ist muss noch geklärt werden.

12. Lizenz zur Selbstzerstörung: Autoimmune Zellen erlangen in der Lunge die Fähigkeit, das Gehirn anzugreifen

Autoimmunerkrankungen werden durch Immunzellen ausgelöst, die sich gegen das eigene Gewebe richten. So gelingt es den Immunzellen bei der Multiplen Sklerose (MS), in das Nervengewebe einzudringen und dort zerstörerische Entzündungen zu verursachen.

13. Schützt eine Helicobacter-Infektion Frauen vor MS?

Das im Magen vieler Menschen vorkommende Bakterium Helicobacter pylori könnte u. U. Frauen vor MS schützen. Das legt eine Studie australischer und niederländischer Forscher nahe, die 550 MS-Patienten auf Antikörper gegen Helicobacter-Bakterien untersuchten.

14. Jahreszeit bei der Geburt: Einfluss auf die Entstehung von MS?

Einer Studie zufolge könnte die bei der Geburt herrschende Jahreszeit Einfluss auf die Entstehung von Multiple Sklerose haben.

15. Sind Genmutationen an der Entstehung von MS beteiligt?

Mutationen im Zytokin Interleukin-23A können Forschern zufolge an der Entstehung einer MS beteiligt sein.

16. Neuer Risikofaktor für MS

Forscher der Universität Illinois in Chicago haben eine Genveränderung entdeckt, die mit einem stark erhöhten Risiko für MS einhergeht. Die Wissenschaftler ermittelten eine Familie, in der fünf Geschwister an MS erkrankt waren bzw. ein klinisch isoliertes Syndrom aufwiesen, das als Vorstufe für MS gesehen wird.

17. Extremer Stress scheint MS nicht auszulösen

Eine dänische Studie legt nahe, dass extremer Stress nicht der Auslöser von MS ist, wie manchmal vermutet wurde. Letztere Annahme beruht auf der Tatsache, dass Stress das Immunsystem schwächt und es damit womöglich anfälliger für Autoimmunprozesse werden lässt.

18. Genetisch bedingter Vitamin-D-Mangel erhöht Anfälligkeit

Eine Studie der kanadischen McGill-Universität hat genetisch bedingten Vitamin-D-Mangel als Risikofaktor für die Entstehung von MS ausgemacht.

19. Hohe Salzzufuhr als Risikofaktor

Forschungsergebnisse der Universität Vermont in Burlington deuten darauf hin, dass eine salzreiche Kost das Risiko für die Entstehung von MS erhöhen könnte. Allerdings, so die Forscher, sei der Kochsalzkonsum nur einer von vielen Umwelteinflüssen, die sich abhängig von der jeweiligen genetischen Ausstattung auswirkten.

20. Forscher machen mögliche Vorzeichen von MS aus

Schon zwei bis drei Jahre, bevor die Diagnose Multiple Sklerose gestellt wird, lassen sich im Blut der späteren Patienten Auffälligkeiten nachweisen. Im Vergleich mit Gesunden sinken in dieser Zeit die Vitamin-D-Werte stark ab. Dafür steigt die Stärke der Antikörper-Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus, das schon lange unter Verdacht steht, an der Entstehung von MS beteiligt zu sein.

21. Geht Übergewicht in der Jugend mit einem erhöhten MS-Risiko einher?

Eine in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlichte Studie legt nahe, dass ein hoher Body-Mass-Index (BMI, ein Wert zur Einordnung des Gewichts) in der Jugend – genauer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren – die Gefahr für eine MS-Erkrankung erhöht.

22. Vitamin D und MS

Babys, die bei der Geburt einen niedrigen Vitamin-D-Wert im Blut aufweisen, haben unter Umständen ein erhöhtes Risiko für MS.

23. Verringert Kaffeekonsum das Risiko für MS?

Auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology wurde eine Studie vorgestellt, nach der ein hoher Kaffeekonsum mit einer verringerten Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von MS einhergeht.

24. Leberforscher auf der Spur zu einem Multiple Sklerose-Impfstoff

„Wir wollen die besonderen immunologischen Bedingungen in der Leber nutzen, um spezielle schützende Immunzellen zu erzeugen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Stefan Lüth von der I. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). „Solche regulatorischen T-Zellen könnten auch den Ausbruch von Multipler Sklerose verhindern.“

25. Manche Herpes-Viren befallen Nervenzellen – löst dies MS aus?

Forscher beschäftigen sich mit der Frage, ob sogenannte Gamma-Herpesviren Multiple Sklerose auslösen können. Es wird vermutet, dass diese Viren die Nervenzellen befallen.

26. Jahresmeeting der Amerikanischen Academy of Neurology

Der Kontakt mit dem Epstein-Barr-Virus oder dem Herpes-simplex-Virus-1 in der Kindheit kann unter Umständen MS begünstigen.

27. Funktionelle Veränderung im Gehirn als Ursache für kognitive Störungen

Multiple Sklerose geht im Lauf der Erkrankung sehr oft mit sinkender Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeitsstörungen einher.

28. Chefabwehr des Immunsystems aus dem Gleichgewicht

Forscher entdecken neue Subtypen dendritischer Zellen. Dendritischen Zellen kommt in der Immunabwehr des Körpers eine Schlüsselrolle zu: Stoßen sie z. B. auf Viren, dann aktivieren sie T-Zellen, die helfen, infizierte Zellen zu beseitigen. Bei MS sind T-Zellen unabhängig von einer Infektion aktiv und greifen das Zentralnervensystem an.

Sachverwandte Themen
Newsletter An-/Abmeldung

Code: RWJI