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Patienteninformationen

Alles über Entstehung

1. Alkohol kann Allergien und Asthma verstärken

Der Genuss von Alkohol kann Allergien verstärken und die Beschwerden verschlimmern. Dabei sei meist gar nicht der Alkohol an sich das Problem, so Prof. Dr. med. Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, sondern die Histamine, die bei der Herstellung alkoholischer Getränke von Hefen und Bakterien bei der Gärung gebildet würden.

2. Körpereigener Ansatz zur Verhinderung von Allergien

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité Universitätsmedizin Berlin sowie der Johannes Gutenberg Universität in Mainz haben einen körpereigenen Mechanismus aufgeklärt, der die Entstehung von Allergien verhindern kann. Sie konnten zeigen, dass bestimmte Zellen des Immunsystems, sog. killerdendritische Zellen, befähigt sind, Allergiezellen auszuschalten. Dies berichtet das Allergie-Centrum der Charité.

3. Lebensmittelallergie beginnt bereits im Mutterleib

Immer mehr Menschen leiden weltweit unter Allergien oder Asthma: Nahezu ein Drittel der Weltbevölkerung sind Allergiker, und der Anteil der Betroffenen wächst heute schneller als je zuvor. Schätzungen zufolge leiden 250 Mio. Menschen unter Lebensmittelallergien.

4. Zunahme lebensbedrohender Symptome bei Allergien

Seit Beginn der Datenauswertung nehmen sie kontinuierlich zu: die schweren, durch eine Allergie ausgelösten Symptome, die zum Tod führen können. Die Ursachen sind vielfältig, und obwohl Allergien längst eine Volkskrankheit sind, gibt es immer noch ungenügende Informationen in der Bevölkerung über Entstehung und Therapiemöglichkeiten allergischer Erkrankungen, so die Deutsche Dermatologische Gesellschaft.

5. Zusammenhang zwischen Darmflora und der Entstehung von Allergien

Eine Studie ergab einen Zusammenhang zwischen der Darmflora und den regulatorischen T-Zellen. Diese Zellen halten das Immunsystem unter Kontrolle und beugen auf diese Weise der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Allergien und Asthma vor.

6. Allergievorbeugung bei Kindern: Die ersten Lebensmonate entscheiden

Sollten Kinder mit erhöhtem Allergierisiko allergenarm ernährt werden – oder ist diese Vorsichtsmaßnahme überflüssig? Bei der Beantwortung dieser Frage ist der Zeitpunkt entscheidend: In den ersten vier Lebensmonaten bringt allergenarme Ernährung, also Muttermilch oder hypoallergene Säuglingsnahrung, einen klaren Vorteil. Ab dem fünften Monat dürfen die Kleinen auch Beikost erhalten.

7. Übermäßige Reinlichkeit ist nicht der Auslöser für Allergien

In einem wissenschaftlichen Bericht rufen Wissenschaftler des International Scientific Forum on Home Hygiene (IFH) zu einem radikalen Umdenken in Bezug auf Reinlichkeit und Hygiene im Haushalt auf. Der Bericht hinterfragt die lange Zeit geltende „Hygienehypothese“, die besagt, dass übermäßige Reinlichkeit bei Kindern sogar vermehrt zu Allergien führen könne.

8. Weniger Allergierisiko durch mehr Kontakt mit Allergen?

Ganz gleich ob Hühnerei, Fisch, Nüsse oder Erdnüsse- es galt jahrelang als gesichert, dass bei Kindern mit erhöhtem Allergierisiko diese als hochallergen eingestuften Lebensmittel in den ersten Lebensjahren nichts auf dem Speiseplan verloren haben.

9. Geschirrspülen mit der Hand zur Allergievorbeugung bei Kindern?

Die American Academy of Pediatrics veröffentlichte eine schwedische Studie, nach der das Geschirrspülen mit der Hand das Risiko für Allergien bei Kindern verringern könnte.

10. Kontaktallergien bei Kindern

Etwa 10 % aller Kinder und Jugendlichen sind dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge von einer Kontaktallergie betroffen.

11. Kontaktallergien im Sommer

Etwa 15 % aller Menschen sind zumindest einmal in ihrem Leben von einem allergischen Kontaktekzem, auch Kontaktallergie genannt, betroffen, so die Leitlinie Kontaktekzem.

12. Neurodermitis-Gene beeinflussen auch andere Allergien

Die typische Allergiker-Karriere beginnt im frühen Kindesalter mit der Haut: Auf Neurodermitis folgen Nahrungsmittelallergien, Asthma und später dann Heuschnupfen.

13. Enzym in Pflegeprodukten kann Allergien auslösen

Papain ist ein wichtiges industrielles Protein abbauendes Enzym. Es wird u. a. in der Nahrungsmittel- und der Kosmetikindustrie eingesetzt. Kommen Menschen oder Tiere mit Papain in Kontakt, können starke allergische Reaktionen der Haut die Folge sein.

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