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Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung baut ihr Engagement für die Hirnforschung an der Universität Tübingen aus: Sie stellt dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) bis 2015 weitere 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. ...

 

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Sonde am Kopf warnt Epileptiker und ermöglicht frühzeitige Medikamentengabe

17.12.07.

Epilepsiepatienten könnten künftig durch ein unter die Kopfhaut implantiertes Messgerät vor Anfällen gewarnt werden. Wie Netdoktor berichtet, haben Wissenschaftler der Purdue-Universität in West Lafayette eine Kleinsonde entwickelt, die in ein bis zwei Jahren an Patienten getestet werden soll. Nervensignale aus mehreren Bereichen des Gehirns werden von dem Epilepsie-Messgerät über winzige Elektroden gesammelt und über einen Sender weitergeleitet. Die Signale werden von einem externen Empfänger aufgefangen und ausgewertet, Anzeichen eines epileptischen Anfalls könnten anhand bestimmter Merkmale erkannt werden. Dies soll eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten ermöglichen. In Zukunft sollen Elektroden, die mit lebenden Zellen beschichtet sind, die Wirkstoffe der entsprechenden Medikamente selbst produzieren und direkt in der betroffenen Hirnregion freisetzen.

aus Neuronal 3/2007

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