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Yoga

Entstehung und Historie

Yoga ist ein Sammelbegriff für zahlreiche, verschiedene Techniken der Entspannung und der Bewusstwerdung des Menschen, die jedoch in der Geisteshaltung auch immer angelehnt sind an die indischen Lehren. Der Mensch lernt durch Yoga, sich wieder auf sich selbst zu besinnen, sich der seelischen und körperlichen Bedürfnisse bewusst zu werden, im Einklang mit sich und der Umwelt zu leben und zu agieren. Yoga bewirkt immer psychodynamische Prozesse, die im Grunde zwei Motive zusammenführen: Die körperliche und geistige Einheit, sowie die Bewusstwerdung der Kontrolle über sich selbst und den eigenen Körper.

Ausgrabungsfunden zufolge muss es Yoga bereits vor über 2000 Jahren gegeben haben. Seinen Ursprung hat das Yoga in all seinen spezifischen Formen und Ausrichtungen im indischen Hinduismus. Nach Deutschland und Europa kam das Yoga vor allem durch die esoterischen Bewegungen in den Achtziger Jahren. Inzwischen ist Yoga aber vor allem durch seine heilsamen Kräfte bekannt und hat sich längst aus der esoterischen Ecke verabschiedet. Sogar Schulmediziner, Krankenkassen und zahlreiche Kliniken empfehlen Yoga als hilfreiche Technik zur Bewusstwerdung und zur seelischen Genesung und Entspannung.

Grundsätzlich gibt es vier Formen des Yoga:

  • Das Karma-Yoga, hier spricht man vom selbstlosen Tun
  • Das Jnana-Yoga, die spirituelle Erkenntnis
  • Das Bhakti-Yoga, die selbstlose Liebe
  • Das Raja-Yoga, die höchste Disziplin: Beherrschung

Durchführung und Ausrüstung

Die Durchführung von Yoga ist abhängig von der Art des Yoga. Grundsätzlich beinhaltet Yoga Körperübungen, Entspannungsübungen, Atmungsübungen, aber auch geistige Übungen zu positivem Denken und Meditation und Regeln zu einer gesunden, vegetarischen Ernährung.

In den Körperübungen wirken alle Teile des Körpers zusammen. Die Beweglichkeit wird erhöht, der Kreislauf wird stimuliert und gestärkt, physisches und psychisches Wohlbefinden wird durch Verharren in der Körperstellung erreicht. Oberste Priorität im Yoga hat immer die Gesundheit der Wirbelsäule, in der ein wichtiger Teil des zentralen Nervensystems verankert ist. Anfängerübungen konzentrieren sich von daher in der Regel auf diese Region des Körpers.

Yoga ist im Alleingang kaum erlernbar. Die Übungen sind so vielfältig und komplex, dass sie eines Lehrers bedürfen. In jeder Stadt sind regionale Yogagruppen zu finden. Volkshochschulen bieten Yoga-Kurse an, aber auch unabhängige Yogatrainer und sogar Vereine befassen sich mit den Techniken des Yoga.

Eine Ausrüstung wird in diesem Sinne nicht benötigt. Wer Yoga betreibt, soll auf Bequemlichkeit in der Kleidung achten: Eine angenehm sitzende Sporthose und Shirts, warme Socken gegen kalte Füße und eine Isoliermatte, damit die Übungen auf dem Boden den Körper nicht erkalten lassen, sind in der Regel ausreichend.

Positive Effekte

Yoga ist durch zahlreiche, positive Effekte bekannt und wird inzwischen zielgerichtet in therapeutischen Einrichtungen angeboten, aber auch durch unabhängige Yoga-Zentren und Trainer in nahezu allen Regionen Deutschlands. Zu den positiven Effekten zählt vor allem die Fähigkeit, sich durch Yoga entspannen zu können. Die körperliche Beweglichkeit wird gestärkt, ebenso das Herz-Kreislaufsystem. Bewusste Atmungsübungen lösen Blockaden und Verspannungen, die psychische Gesundheit verbessert sich durch Yoga mit jedem Fortschritt in den häufig sehr komplizierten Übungen.

Für Körper und Geist kann regelmäßiges Yoga ggf. einen Beitrag zu Gesundwerdung oder Gesunderhaltung leisten.

Mögliche negative Effekte

Ob die möglichen negativen Effekte, die Yoga mit sich bringen kann, tatsächlich als negative Effekte gewertet werden können, ist eine Frage der Sichtweise. Wer aktiv Yoga betreiben möchte sollte wissen, dass hier immer eine Philosophie, eine Geisteshaltung zugrunde liegt. Die körperlichen Übungen, die Atemübungen, die Geisteshaltung – all das ist untrennbar miteinander verbunden beim Yoga.

Viele Menschen verändern sich in ihrer Persönlichkeit, aber auch in ihrer Lebensweise nachhaltig, wenn sie längere Zeit Yoga betreiben. Ruhe und Ausgeglichenheit stehen hier wohl an erster Stelle. Eigentlich positive Effekte, allerdings ist es durchaus möglich, dass das bisherige soziale Umfeld diese neu erworbenen Denk- und Handlungsweisen als befremdlich erlebt. Auch die Umstellung der Ernährung auf vegetarische Kost erfolgt fast immer nach einer regelmäßigen Zeit des Yoga-Trainings.

Die meisten Yoga-Anhänger ändern Stück für Stück ihre Einstellung zum Leben, zum eigenen Körper, zu anderen Menschen, zu Arbeit und Umwelt, zur Natur. Das ist ein im Yoga gewünschter Effekt, der allerdings dazu führen kann, dass der Yoga-Treibende sich schon bald in einem veränderten, sozialen Umfeld wiederfindet.

Weitere Informationen

Auf zahlreichen Seiten im Internet wird Yoga ausführlich beschrieben, inklusive der Philosophie, die mit dem Yoga untrennbar verbunden ist. In der Regel handelt es sich hier um die Präsenzen von Yoga-Trainern und Einrichtungen.

Wer nach unabhängigen Informationen zum Yoga sucht, sollte sich an den Yoga-Fachverband wenden:

www.yoga-fachverband.de

Auf der Präsenz des Fachverbandes können Interessierte nach empfehlenswerten, regionalen Yoga-Trainern und Gruppen stöbern, sich weiterführende Informationen besorgen und nachhaltig einfach etwas mehr zu Yoga und zur Geisteshaltung im Yoga erfahren.

Monika Celik

08.03.11

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