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Alles über Ernährung

1. Auch Naturheilverfahren haben Nebenwirkungen

Naturheilverfahren sind so alt wie die Medizin. In Zeiten ökonomischen Drucks auf die medizinische Versorgung neigen Patientinnen und Patienten gerade bei Befindlichkeitsstörungen allerdings verstärkt dazu, sich mit Naturheilmitteln selbst zu therapieren. „Jedem sollte dabei klar sein, dass man auch bei pflanzlichen Arzneistoffen nicht allein mit therapeutischen Wirkungen, sondern auch mit unerwünschten Nebenwirkungen rechnen muss“,

2. Kirschen: Die roten Fitmacher senken den Blutzucker

Kirschen sind nicht nur ein idealer leichter Snack, sondern enthalten auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Darüber hinaus könnten Typ 2-Diabetiker von der Blutzucker regulierenden Wirkung der in Kirschen enthaltenen Polyphenole profitieren, berichtete die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. in Aachen.

3. Typ-2-Diabetes - eine Frage des Lebensstils

Bereits heute schätzen Experten Diabetes als die teuerste chronische Erkrankung ein. „Von den Kosten werden fast 80 % für die Behandlung der im Prinzip weitgehend vermeidbaren Komplikationen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren- und Augenerkrankungen ausgegeben“, so Prof. Dr. Hans Hauner vom Klinikum rechts der Isar in München und Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

4. Diabetesgefahr: 20 % der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 % aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ 2-Diabetes und anderen Leiden zu erkranken.

5. Wenn die Nahrung ans Herz geht: Das Metabolische Syndrom ist oft angegessen

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift diaita – Zeitschrift für Diätetik schreibt Dr. med. Alexander Mauckner, Ernährungsmediziner aus Aachen und Präsidiumsmitglied der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.: Das Metabolische Syndrom (MTS) gilt gemeinhin als Volkskrankheit mit rund 15 Millionen Betroffenen in Deutschland. Nun haben in der aktuellen Diskussion vor allem Kardiologen dem so eingängig erscheinenden Konzept eine klare Absage erteilt. Sie betrachten die Einheit des Wohlsstandssyndroms als künstlich, ohne sittlichen und praktischen Nährwert. Als griffige Alternative erlebt die Messung des Bauchumfangs neue Höhen: Inzwischen gelten straffe 80 Zentimeter bei Frauen und 94 Zentimeter bei Männern als Grenze mit allerdings nationalen Unterschieden.

6. Magnesium-Mangel kann Folgeerkrankungen bei Diabetikern begünstigen

Zuckerkranke Menschen haben häufig einen Magnesium-Mangel, der die Erkrankung gefährlich hochschaukeln kann: Defizite an dem lebenswichtigen Mineralstoff fördern den Diabetes und offensichtlich auch Folgekomplikationen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle.

7. Brauchen Zuckerkranke eine Extraportion Vitamine?

Wer sich abwechslungsreich ernährt, hat normalerweise keinen Vitaminmangel. Aber: "Stress, Rauchen und Alkohol sind bekannte Vitaminräuber", erklärt Dr. Dr. Andrey Zeyfang, Diabetologe und Chefarzt am Bethesda Krankenhaus Stuttgart. Auch Diabetiker können einen erhöhten Bedarf haben.

8. Mit Hafer locker-leicht durch das neue Jahr

Eine ausgewogenere Ernährung und mehr Bewegung gehören zu den wichtigsten Vorsätzen, mit denen die Deutschen ins neue Jahr starten. Häufig ist der Enthusiasmus zu Beginn groß, das Durchhaltevermögen jedoch nicht, und schnell verfällt man wieder in alte Gewohnheiten.

9. Die Drei-Eier-Regel bleibt

Werden Hühner mit Leinsamen und Algen gefüttert, legen sie Eier mit fünfmal mehr Omega-3-Fettsäuren. Dieses Fett steht im gut begründeten Ruf, der Gefäßgesundheit zu dienen. Nur: Omega-3-Eier haben genauso viel Cholesterin wie andere Eier.

10. Studie: Nahrungsmittel mit niedrigem Glykämischen Index könnten den Blutzuckerspiegel senken

Laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Toronto kann ein niedriger Glykämischer Index (GI) der Nahrung den Blutzucker bei Typ 2-Diabetikern senken. Der GI beschreibt die Auswirkungen der in Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate auf den Blutzucker. Als Referenz dient hierbei Traubenzucker (GI = 100 %).

11. Laktosefreie Milch schmeckt süßer

Für Menschen, die Milchzucker (Laktose) nicht vertragen, gibt es laktosefreie Milch. Überraschend für die Konsumenten: Sie schmeckt süßer als herkömmliche Milch, und das irritiert Diabetiker, die genau wissen sollten, wie viel Zucker sie aufnehmen. Dr. Astrid Tombeck vom Diabetes-Zentrum Bad Mergentheim gibt im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber Entwarnung: Süßer heißt in diesem Falle nicht, dass mehr Zucker enthalten ist. Milchzucker besteht aus zwei Bausteinen: Glukose und Galaktose. In der laktosefreien Milch sind diese aber bereits getrennt. Die Einzelbestandteile schmecken süßer als ihre Kombination im Milchzucker. Für Diabetiker ändert sich an der Berechnung gegenüber üblicher Milch nichts: Ein Viertel Liter entspricht einer Brot-, bzw. Kohlenhydrateinheit. Quelle: Diabetiker Ratgeber

12. Auch Diabetiker dürfen naschen - Diabetiker müssen nicht völlig auf Süßes verzichten

In der Diabetikerberatung gilt der völlige Verzicht auf Süßes schon längst als überholt, denn ein verantwortungsvoller Umgang mit der Erkrankung Diabetes ist wichtiger als Verzicht und Disziplin erklärt Wolf Eckert, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetolgie.

13. Fettarm und knusprig

Braten ohne Fett - das soll gehen? Ja, sagt die Diätassistentin Karin Fründ vom Team Ernährungsmedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen.

14. Bauch abspecken ist beste Vorbeugung

Hamburg - Überflüssiges Körperfett abzubauen ist die effektivste Maßnahme, um Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Allerdings kommt es darauf an, wo die Fettpolster sitzen. Dies ist ein Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Universität Tübingen, das Experten im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vorstellen. Die Tagung findet vom 16. bis zum 19. Mai 2007 im CCH Hamburg statt.

15. Viel Obst schützt vor Diabetes

Wer viel frisches Obst isst, vermindert deutlich sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, berichtet das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Den besten Effekt erzielt, wer gleichzeitig weniger Fleisch, weißes Brot und Hülsenfrüchte isst und Bier und kalorienreiche Erfrischungsgetränke reduziert. Wer sich so ernährt, senkt sein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 70 Prozent. Diese Form der Zuckerkrankheit hängt stark vom Ernährungsverhalten ab und ist die weitaus häufigste Variante des Stoffwechselleidens. Quelle: Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

16. Hartz IV: Kein Essenzuschuss für Diabetiker

Diabetiker, die Arbeitslosengeld II beziehen, haben keinen Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss für ihre Ernährung, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Das Sozialgericht Dresden habe entsprechend gegen einen an Diabetes und Bluthochdruck erkrankten Mann entschieden, der einen monatlichen Zuschlag von 50 Euro für seine Ernährung erstreiten wollte. Begründung des Gerichts: Diabetikerkost entspreche im Wesentlichen einer gesunden Normalkost, wie sie in jedem Lebensmittelgeschäft erhältlich sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber 11/2006 liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

17. Die größten Naschkatzen wohnen in Berlin

Nicht nur zur Weihnachtszeit essen die Deutschen zu oft Süßigkeiten. Die größten Naschkatzen wohnen in der Hauptstadt. 27 Prozent der Berliner greifen täglich zu Süßigkeiten, weitere 35 Prozent mindestens zweimal pro Woche. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative infas-Umfrage an 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

18. Vor dem Essen eingenommene Medikamente wirken schneller

Ob Medikamente vor, während oder nach dem Essen eingenommen werden sollten, hängt vom jeweiligen Arzneimittel ab. Soll die Wirkung möglichst schnell einsetzen, etwa bei einer Kopfschmerztablette, ist die Tabletteneinnahme vor einer Mahlzeit auf nüchternen Magen empfehlenswert.

19. Für Diabetiker nicht geeignet: Kennzeichnung von Lebensmitteln muss sich ändern

Gremien der Europäischen Union beraten derzeit in Brüssel über Gesetzesvorlagen von sogenannten Diabetiker- Lebensmitteln. Bisher existieren unterschiedliche nationale Regelungen. In Deutschland gibt es immer noch Lebensmittel mit der Aufschrift "für Diabetiker geeignet". Diese sind jedoch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keineswegs für eine diabetesgerechte Ernährung zu empfehlen und schaden Diabetikern häufig.

20. Ballast einwerfen - Ballaststoffe aus Vollkornprodukten mindern das Diabetesrisiko

Wer sich ballaststoffreich ernährt, senkt sein Risiko für Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Die häufigste Form der Zuckerkrankheit ist stark von der Ernährung abhängig.

21. Vom spanischen Pfeffer zur süßen Vielfalt – ein Gemüse mit Tradition

Seit einem halben Jahrhundert erst bereichert die Paprika die deutsche Küche. Und doch ist sie auf den Speiseplänen deutscher Haushalte schon eine feste Konstante. „Das hat seinen Grund“, so die Ernährungsexperten vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg. „Kaum ein Gemüse ist so vielseitig einsetzbar, optisch ansprechend und dazu auch noch gesund wie die Paprika.“ Paprika hat wie die meisten Gemüse wenige Kalorien, dazu einen hohen Gehalt an Vitamin C. Außerdem enthalten die Früchte viel Vitamin A und E.

22. Diabetes: Fitness lohnt sich immer

Gerade Menschen mit einem Typ-2-Diabetes profitieren von regelmäßiger körperlicher Betätigung, auch in höherem Alter. Darüber berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli 2007.

23. Essen ohne Entzündungsrisiko

Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf das Entzündungsgeschehen im Körper. Das zeigen epidemiologische Studien, die den Zusammenhang zwischen Ernährungsmuster und Entzündungsrisiko untersucht haben. Dabei schnitt die hier zu Lande übliche fettreiche Kost mit einem hohen Anteil tierischer Produkte deutlich schlechter ab als eine pflanzlich betonte Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide und Fisch. "Die westliche Kost geht klar mit einer höheren Blutkonzentration an Entzündungsmarkern einher", sagte Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e.V.

24. Auberginen

Die vermutlich aus Indien stammende Aubergine ist eine so alt bekannte Frucht, dass heute niemand mehr mit Gewissheit sagen kann, wie ihr Name entstanden ist. Mit den arabischen Völkern eroberte das in der Botanik als Beere geltende Gemüse im Mittelalter den Mittelmeerraum. Erst in den vergangenen 20 Jahren wurde die Aubergine auch auf deutschen Tellern heimisch. „Zunächst konnte niemand so recht mit ihr umgehen“ erinnern sich die Ernährungsexperten vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) in Marburg.

25. Abnehmen kann ansteckend sein

Programme für eine gesunde Ernährung wirken sich auch auf den Partner aus: Wenn der eine Ehepartner abnimmt, verliert oft auch der andere an Gewicht.

26. Potemkinsches Vollkorn

Wer seiner Gesundheit zuliebe ein echtes Vollkornbrötchen essen möchte, muss schon sehr genau hinschauen beim Kauf. Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" ließ zehn nach Vollkorn aussehende Brötchen untersuchen: Nur drei brachten es auf einen Ballaststoffanteil von über 6 Gramm, was nach Auskunft von Professor Dr. Hans Hauner, Leiter des Else Kröner-Fresenius-Zentrums in München, für echte Vollkornprodukte spricht.

27. Die Süße von Früchten und ihre Folgen

Fruchtzucker, Inhaltsstoff vieler Obst- und Gemüsesorten gilt für die meisten Verbraucher als gesund. Und manch einer zieht daraus den Umkehrschluss, dass Lebensmittel, denen Fruchtzucker zugesetzt wurde, besonders empfehlenswert sind.

28. Nahrungsmittel Bier

Biertrinker betonen gern, das Getränk sei ein Nahrungsmittel. Damit möchten sie sagen, es sei normal, es zu jeder Tageszeit zu trinken, zum Beipiel gegen den Durst. Diese Volksweisheit sollten Diabetiker lieber skeptisch sehen. "Als Durstlöscher ist Bier ungeeignet", sagt die Ernährungsberaterin Dr. Astrid Tombeck vom Diabetes-Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

29. Neue Rechenaufgabe: Auch Fett und Eiweiß steigern den Blutzuckerspiegel

Kohlenhydrate sind der Nahrungsbestandteil, an den Diabetiker die Dosis ihrer Medikamente, besonders das Insulin, anpassen müssen. Fett und Eiweiß, so wird es noch in vielen Schulungen gelehrt, hätten kaum Einfluss auf den Blutzucker. Tatsächlich werden auch Fett und Eiweiß im Körper in Zucker umgewandelt, wenn auch nur langsam und nur zum Teil. „Häufig ist das der Grund, warum der Blutzuckerspiegel drei bis fünf Stunden nach einem fett- und eiweißreichen Essen steigt“, erklärt Prof. Olga Kordonouri aus Hannover im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

30. Ex und hopp

Wer bei sommerlichen Temperaturen körperlich arbeiten muss oder seine Ausdauer trainiert, muss reichlich trinken - aber auch das kann man richtig und falsch machen. Wichtig ist, regelmäßig und schluckweise zu trinken. Es bringt wenig, den ganzen Flüssigkeitsbedarf auf einmal zu decken, heißt es im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Der Körper hat nämlich nichts davon und scheidet das meiste umgehend wieder aus - ex und hopp.

31. Neue europäische Verordnung für Lebensmittel - Gesundheitsbezogene Angaben -

Die weltweit geführte Diskussion zum Thema Übergewicht und zu Krankheiten, die durch falsche Ernährung mitbedingt sind, hat innerhalb der Europäischen Union zu politischen Reaktionen geführt. Als einer der Gründe für eine Über- und Fehlernährung, insbesondere bei Kindern, wird die Werbung für Lebensmittel angesehen.

32. Leckere Rezepte für Diabetiker in der Lehrküche entwickelt

Sven-David Müller gehört zu den bekanntesten Ernährungs- und Diabetesexperten in Deutschland. Weitgehend unbekannt ist, dass Sven-David Müller im Alter von sieben Jahren an Diabetes mellitus erkrankte. Jetzt hat er seine Erfahrungen in einem großen Kochbuch für Diabetiker zusammengefasst und seine Lieblingsrezepte veröffentlicht.

33. Abspecken braucht Geduld

Ein bis zwei Kilo Gewichtsabnahme pro Monat sind realistisch. Wer mehr abnehmen will, riskiere einen Jo-Jo-Effekt und gesundheitliche Störungen, warnen die Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die langsame Gewichtsreduzierung sei mit einer ausgewogenen Ernährung und Sport möglich.

34. Buchtipp: Richtig essen bei Diabetes

Diagnose Diabetes – muss eine strenge Diät gehalten werden? Was darf ich als Betroffener überhaupt essen? Die Zeiten, in denen Diabetiker auf einen großen Teil der „normalen“ Kost verzichten mussten, sind vorbei: Genießen ist wieder erlaubt.

35. Diabetiker: Kuchen ist erlaubt, Cola nicht

Für Diabetiker darf es der ganz normale Käsekuchen sein. Zuckerhaltige Limonaden sind jedoch in fast allen Fällen auch weiterhin tabu. »Cola und Käsekuchen sind eben nicht dasselbe, auch wenn sie ähnliche Mengen an Kohlenhydraten enthalten«, betont Dr. Monika Toeller.

36. Soja – ideal für die Ernährung bei Diabetes

Die Ernährung von Diabetikern des Typs 2 unterscheidet sich nicht wesentlich von einer allgemein gesunden Ernährung. Aber um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten, ist es für Diabetiker wichtig, auf Broteinheiten zu achten.

37. Kerngesunde Dickmacher - Enthielten sie nicht so überaus viele Kalorien, sollte man viel mehr Nüsse essen

Viel Magnesium und B-Vitamine machen Nüsse zur "Nervennahrung", Ballaststoffe regen die Verdauung an, Eisen, Zink, Selen und Kupfer sind wichtige Spurenelemente. Selbst das viele Fett, so berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", hat noch sein Gutes:

38. Fisch, Fleisch und Gemüse – Was ausgewogene Ernährung bedeutet

Ernähren Sie sich ausgewogen!“ Diesen Satz hat wohl schon so mancher Patient, der mit Diabetes in die Praxis kommt, von seinem Arzt gehört. Doch wie sieht diese allgemeingültige Empfehlung überhaupt aus? In erster Linie geht es darum, pflanzliche und tierische Lebensmittel richtig zu kombinieren, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Wer zwei bis drei Portionen Gemüse am Tag isst, sichert sich bereits wichtige Vitamine, Mineral- sowie Ballaststoffe bei nur wenigen Kalorien.

39. Wissen macht schlank

Auf der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) im Mai dieses Jahres wurde u. a. das Essverhalten der Deutschen thematisiert. Aktuelle Studien zeigen, dass eine wachsende Anzahl von Deutschen übergewichtig ist. Die Folgen von Übergewicht können u. a. Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten sein.

40. Garnelen ja, aber nicht zu oft

So ein Pech: Schalen- und Krustentiere wie Krabben und Garnelen enthalten reichlich Cholesterin und gefährden deshalb potentiell die Blutgefäße. „Allerdings liefern sie, im Gegensatz zu Fleisch, auch ungesättigte Fettsäuren, die die Gefäße schützen“, erklärt Dr. Astrid Tombek

41. „Nicht weniger, sondern besser essen!“

Für übergewichtige Diabetiker ist Abnehmen ein wesentlicher Therapiebestandteil. Je älter aber ein Patient ist, umso schwerer fällt eine Ernährungsumstellung oder sogar eine Diät. Oberarzt Dr. Alexander Friedl, Diabetologe im geriatrischen Zentrum des Klinikums Stuttgart, rät in solchen Fällen, keine unerreichbaren Ziele zu formulieren.

42. Energiegeladenes Früchtchen

Fruchtzucker? Klingt süß und gesund. Trotzdem: Produkte, die mit Fruchtzucker (Fruktose) gesüßt sind, dürfen nach der neuen Diätverordnung nicht mehr mit dem Zusatz "für Diabetiker geeignet" werben.

43. Diabetes-Tabletten vor, während oder nach dem Essen?

Vor, während oder nach dem Essen: Das hängt bei Diabetes-Medikamenten in Tablettenform vom Wirkstoff ab. „Apotheker informieren Patienten gern über die richtige Anwendung rezeptpflichtiger Medikamente. Nimmt ein Patient dauerhaft verschiedene Medikamente ein, können Apotheker individuelle Tagespläne erstellen.

44. Dringend notwendig: neue Gesetze für die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) unterstützt Bemühungen der Verbraucherzentrale Hamburg, irreführenden Kennzeichnungen auf Lebensmitteln kritisch nachzugehen. DDB-Bundesvorsitzender Heinz Windisch: „Es gibt keine so genannte Diabetesdiät. Für Menschen mit Diabetes ist jede gesunde Vollwertkost geeignet, die ihnen hilft, sich kalorienbewusst zu ernähren.

45. Mit personalisierten Ernährungsplänen Diabetes verhindern

Eine Analyse des Erbguts könnte zukünftig zeigen, wie hoch das Risiko eines Menschen ist, an Diabetes zu erkranken und welche Ernährung den Ausbruch der Krankheit verhindert oder zumindest verzögert. Erste Angebote solcher personalisierter Ernährungsempfehlungen gibt es bereits.

46. Frühstück hält schlank

Wer auf das Frühstück verzichtet, um abzunehmen, erreicht meist das genaue Gegenteil, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler der Universität von Minnesota in Minneapolis (USA) überprüften in einer Untersuchung über einen Zeitraum von fünf Jahren das Gewicht von mehr als 2000 Jugendlichen.

47. Schokolade - auf die Dosis kommt es an

Ob dunkel, hell oder weiß: Bei einem Gehalt von durchschnittlich 35 Prozent Fett und bis zu 50 Prozent Zucker ist eine 100 Gramm Tafel Schokolade eine Kalorienbombe mit 550 Kilokalorien. Gegen eine kleine Portion wie ein Stück Schokolade ist jedoch selbst für Diabetiker nichts einzuwenden, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra Diabetes« in ihrer neuen Ausgabe.

48. Übergewicht und Folgeerkrankungen sind vermeidbar

Eine wachsende Anzahl von Deutschen ist übergewichtig und bewegt sich nicht genug. Das zeigen aktuelle Studien. Untersuchungen zeigen aber auch, dass mehr Wissen über Ernährung zu einem gesünderen Essverhalten führt. Die DDG informiert außerdem, wie sich Übergewicht und die Folgen - Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten - vermeiden lassen.

49. Süße Tipps für Diabetiker und Kalorienbewusste

"Alle Jahre wieder..." - wenn die Weihnachtslieder erklingen und es verführerisch nach Spekulatius und Lebkuchen duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit. Viele der süßen Naschereien haben allerdings einen hohen Anteil an Zucker, kandierten Früchten, Butter, Schokolade und Nüssen. Das macht sie sehr fett- und kalorienreich.

50. Fett-Turbo aus dem Glas - Fruchtzuckerhaltige Getränke kurbeln den Fettaufbau an

Wer abnehmen will, sollte mit dem Konsum fruchtzuckerhaltiger Getränke zurückhaltend sein. Ab einem Fruchtzuckergehalt von 50 Prozent wird die Umwandlung von Zucker in Fett rasant beschleunigt.

51. Diabetes-Epidemie - Wir essen und sitzen uns krank

Sie ist nicht ansteckend, verbreitet sich dennoch weltweit wie eine Epidemie: die Stoffwechselerkrankung Diabetes, konkret der Typ 2. Nach Schätzungen von Experten werden im Jahr 2010 weltweit 221 Mio. Menschen unter dieser gefährlichen Erkrankung leiden.

52. Leber verrät Diabetes-Risiko

Wissenschaftler des Tübinger Universitätsklinikums sehen im Fettanteil der Leber von Übergewichtigen einen brauchbaren Indikator für deren Diabetesrisiko, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Forscher haben den Grad der Leberverfettung mit Hilfe der Kernspintomografie bei 314 dickleibigen Patienten gemessen.

53. Was beim Backen mit Süßstoff zu beachten ist

Diabetiker oder Menschen, die Kalorien einsparen möchten, können Zucker durch Süßstoffe ersetzen – auch beim Backen ist dies im Prinzip möglich. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

54. Neuropathien bei Diabetes entgegenwirken

Etwa die Hälfte aller Menschen mit Diabetes mellitus erkranken an einer sog. diabetischen Neuropathie. Vermutete Ursache für die Nervenschäden ist neben chronisch erhöhten Blutzuckerwerten auch ein Vitamin-B1-Mangel. Eine Studie macht nun Hoffnung auf Besserung durch die Einnahme des Wirkstoffes Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamin B1.

55. Ostern dürfen Diabetiker naschen

Ostern wird wieder genascht, und das ist auch für Diabetiker in Ordnung. Selbst Schokoladeneier sind dabei nicht tabu, schreibt die Medizinerin Dr. Katrin Krieft in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 1. April 2007. Jahrzehntelang legte man Diabetikern nahe, Produkte mit Haushaltszucker zu meiden, da sie den Blutzucker zu schnell erhöhten. Es wurden Vollkornprodukte empfohlen, die der Körper nur langsam aufnimmt. Die Warnungen vor bestimmten Nahrungsmitteln waren jedoch übertrieben. Auch Haushaltszucker ist für Menschen mit Diabetes keine besondere Gefahr. Zwar wird Haushaltszucker in unverarbeitetem Zustand schneller aufgenommen als andere Kohlenhydrate, da die meisten Mahlzeiten aber verschiedene Nahrungsmittel zugleich enthalten, neutralisiert sich der Effekt eines einzelnen Kohlenhydrats meist weitgehend. So lässt normale Schokolade den Blutzucker zumeist nur langsam steigen, weil die Aufnahme des Zuckers durch das enthaltene Fett gebremst wird.

56. Vollkorn: Mehr Genuss für Diabetiker

Zusammen mit Brot und Kuchen aus Vollkornmehl dürfen Diabetiker sich mehr Süßes gönnen. „Ein Teelöffel Honig auf Weißbrot ist nicht so toll – aber auf Vollkornbrot okay“, sagt die Diabetesberaterin Stephanie Jürgen im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Und so erklärt sie den Zusammenhang: „Die Ballaststoffe aus dem vollen Korn verlangsamen die Aufnahme des Zuckers ins Blut, der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an.“ Neben dieser für Zuckerkranke vorteilhaften Wirkung halten Ballastsstoffe aber auch den Darm und die Verdauung in Schwung. Stephanie Jürgen rät aber zu Sorgfalt beim Kauf. Dunkles Brot mit Körnern auf der Kruste täuscht Vollkorn oft nur vor. In Bioläden oder Reformhäusern sind Vollkornprodukte aber die Regel. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

57. Deutsche Studie: Dicke Bäuche leben gefährlich

Das Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt mit dem Taillenumfang an. Männer mit einem Taillenumfang ab 102 Zentimeter haben durchschnittlich ein 1,8fach höheres Herzinfarktrisiko als Männer mit einem Taillenumfang von unter 88 Zentimetern. Ebenso ist der Anteil der Personen mit einem mehr als 10-prozentigen Risiko, innerhalb von zehn Jahren einen Herzinfarkt zu bekommen, bei einem Taillenumfang ab 102 Zentimeter um mehr als das Doppelte gegenüber schlanken Männern erhöht. Das sind die Ergebnisse einer Studie eines Forscherteams um Prof. Heribert Schunkert, Direktor der Medizinischen Universitätsklinik II in Lübeck, die auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Nürnberg vorgestellt wurden. "Die Messung des Taillenumfanges erlaubt eine leichte Identifikation von Personen mit erhöhtem Risiko und der Notwendigkeit zu einer weiterführenden Diagnostik", berichtet Prof. Schunkert.

58. Verwirrende Prozente

Nur wo "Fruchtsaft" draufsteht, ist auch zu hundert Prozent fruchteigener Saft drin. Auf vielen Flaschen oder Tetrapacks heißt es aber, der Fruchtsaft sei aus Konzentrat hergestellt. Trotzdem reiner Fruchtsaft? "Häufig konzentriert der Hersteller den direkt gewonnen Saft und setzt ihm später das entzogene Wasser und safteigenes Aroma wieder zu, das spart Transport- und Lagerkosten".

59. Mit jedem Pfund sicherer zum Diabetes

Wer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren auch nur zwei bis drei Kilo an Gewicht zulegt, erhöht sein Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um etwa 25 Prozent, berichtet die Apotheken Umschau. Ein Plus von zwölf Kilo lässt die Gefahr bei Männern um das 1,5-Fache, bei Frauen sogar um das 4,3-Fache steigen. Dies sind Ergebnisse einer Studie mit rund 18000 Menschen durch ein Team um Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Die Zahl übergewichtiger junger Erwachsener steigt stetig. Schon heute gibt es rund sechs Millionen Typ-2-Diabetiker. Bester Schutz vor der Stoffwechselerkrankung: gesunde Ernährung und Bewegung. Quelle: Apotheken Umschau 2/2007 A

60. Internationale Diabetes-Föderation (IDF) empfiehlt Diabetikern strengere Kontrolle des Blutzuckerspiegels nach Mahlzeiten

Die von der IDF veröffentlichte Leitfaden zur Behandlung von Diabetes, der geht auch auf das Glukosemanagement nach Mahlzeiten ein. In diesem Leitfaden wird betont, dass Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten genau beobachten sollten, um die Diabeteskontrolle zu optimieren und das Risiko eventueller Komplikationen, v.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu minimieren.

61. Süße Null für Diabetiker - Süßstoff hat keine Kalorien, Zuckeraustauschstoffe sind nahrhaft

Diabetiker und Abnehmwillige sollen Zucker meiden. Zwei sehr unterschiedliche Alternativen gibt es: Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe. Die ersteren enthalten etwa halb so viele Kalorien wie Zucker, sind aber auch nur halb so süß, erklärt der Diabetologe Professor Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DifE), Potsdam-Rehbrücke

62. Bitter statt süß

Diabetiker oder Menschen, die Kalorien einsparen möchten, können Zucker durch Süßstoffe ersetzen - auch beim Backen ist dies im Prinzip möglich. Allerdings gibt es einige Ausnahmen.

63. Kinderdiabetes - die neue Epidemie

Seit Jahren nimmt der Diabetes mellitus (landläufig Zuckerkrankheit) weltweit auch unter Kindern und Jugendlichen zu - mit jährlich 2,5 bis 3 Prozent schneller als jede andere Krankheit. Diesen alarmierenden Trend hat jetzt ganz aktuell für die Bundesrepublik eine Untersuchung der Tübinger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin mit harten Daten zum Typ 1 (juveniler Diabetes) bestätigt und zudem die Häufigkeit des in jüngster Zeit verbreitet auftretenden Typs 2 ermittelt.

64. Diabetiker brauchen keine "Extrawurst"

Diätprodukte mit dem Aufdruck "für Diabetiker geeignet" sind in der Regel überflüssig und werden von den meisten Kunden missverstanden. Nicht nur Zuckerkranke, sondern auch Abnehmwillige greifen gern zu diesen Angeboten "und langen zu, im Glauben, davon beliebig viel essen zu können", beklagt Dr. Astrid Tombek

65. Wie kann man eine Gewichtszunahme stoppen?

Nach ersten Ergebnissen der Diogenes-Studie sollte die Antwort lauten: Erhöhen Sie den Proteinanteil ihrer Nahrung anstatt auf Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index zu setzen. Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt es heute schwer ihr Gewicht im Normalbereich zu halten, das heißt, eine übermäßige Gewichtszunahme zu verhindern.

66. Mandeln – Neues Schutzschild gegen Diabetes?

Eine Studie kanadischer Wissenschaftler bestätigte jetzt den positiven Einfluss von Mandeln auf den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr kohlenhydratreicher Kost. Diesen Erkenntnissen zufolge leisten Mandeln einen Beitrag zum Schutz vor Diabetes mellitus Typ 2, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Berit Peters von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

67. Vorbeugende Maßnahmen gegen Diabetes

„Da fast jeder dritte Bundesbürger im Laufe seines Lebens einen Typ-2-Diabetes entwickelt, sind dringend Präventionsbemühungen auf Bevölkerungsebene notwendig“, appelliert Prof. Eberhard Standl vom NAFDM. Dazu sollte jeder Deutsche mit Übergewicht, das gilt auch schon für Kinder und Jugendliche, sein individuelles Diabetes-Risiko für die nächsten zehn Jahre ermitteln.

68. Diabetiker: gut über die Festtage kommen

Gestärkt an Gesundheit und Selbstbewusstsein: So beginnen all jene Diabetiker das neue Jahr, die über die Weihnachtsfeiertage verstärkt auf eine gute Einstellung ihrer Blutzuckerwerte achten. Denn 'gegen den Strom zu schwimmen' gibt auch der Seele Kraft. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2009.

69. Immunzellen im Stress - Warum Diabetes die Abwehr schwächt und das Infektrisiko erhöht

Diabetiker sind schlechter gegen die Angriffe vieler Krankheitserreger gewappnet als Nichtdiabetiker. Eine große niederländische Studie hat vor kurzem bestätigt, dass Zuckerkranke zum Beispiel häufiger an Bronchitis, an Lungenentzündung, an Hautinfektionen oder an Blasenentzündungen litten,

70. Diabetiker-Cocktail - Warum Zuckerkranke zum Wein auch Kohlenhydrate brauchen

Diabetiker, die gern mal ein Glas Wein trinken, sollten dies am besten zum Essen genießen. Sie benötigen zu Alkohol eine Extraportion Kohlenhydrate, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Diese kann noch bis zu zwölf Stunden nach dem Alkoholgenuss auftreten.

71. Wittener Pflegewissenschaftler fordern: Gesündere Schüler mit Schulgesundheitspflege!

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen braucht an deutschen Schulen speziell ausgebildete Fachleute. Immer mehr Kinder in Deutschland bewegen sich zu wenig, viele sind fehlernährt oder übergewichtig. Hinzu kommt eine wachsende Zahl psychischer Auffälligkeiten bei den Heranwachsenden. Bis zu zehn Prozent der Schüler leiden offiziellen Schätzungen zufolge unter langanhaltenden körperlichen oder psychischen Erkrankungen.

72. Hüftgoldmedaillen vermeiden: gesunde Snacks für Olympia-Fans

Damit nach den 17 olympischen Wettkampftagen im (Medaillen-) Spiegel nicht auch noch eine Hüftgoldmedaille erscheint, kann man sich in Sachen gesunder Ernährung Einiges von den Olympia-Gastgebern in Peking abgucken. Denn die chinesische Küche setzt auf einen ausgewogenen Mix aus Fleisch bzw. Fisch und Gemüse. "Schaschlik-Spieße mit magerem Geflügelfleisch oder Meeresfrüchten, Paprika, Zwiebeln, Zucchini oder Aubergine sind zum Beispiel eine gute Alternative zum Schweinenackensteak", so die Expertin.

73. Forscher rät von vielen Mahlzeiten am Tag ab

Nur wenige Mahlzeiten am Tag und dazwischen längere Fastenzeiten: Zu einer solchen Ernährung raten Forscher der Technischen Hochschule Zürich. Ihrer Studie zufolge sind Hungerphasen durchaus gesund.

74. US-Studie: Aufschreiben verdoppelt Diät-Erfolg

Wer Pfunde verlieren möchte, sollte aufschreiben, was er isst. Die „Apotheken Umschau“ berichtet über eine US-Studie mit knapp 1700 Teilnehmern,

75. Genetischen Ursachen von Übergewicht auf der Spur

Lebewesen sichern ihr Überleben unter anderem dadurch, dass sie in Zeiten des Nahrungsüberschusses kontrolliert Fett speichern. In kleinen Lipidtröpfchen wird dieses in der Zelle zwischengespeichert und kann in Hungerzeiten wieder mobilisiert werden. Ist die Regulation von Fettaufbau und Fettabbau gestört, sind krankhaftes Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) die Folge.

76. Auch Diabetiker können den Ramadan einhalten

Muslime mit Diabetes können prinzipiell den Ramadan einhalten, wenn sie beim Fasten bestimmte Regeln einhalten. So sollten sie die Dosierung der Medikamente auf die neuen Essgewohnheiten umstellen und ausreichend trinken, um einen Flüssigkeitsmangel während des Tages zu vermeiden, wie der Mannheimer Allgemeinmediziner Batuhan Parmakerli in der «Deutschen Medizinischen Wochenschrift» erklärt.

77. Nach Magenverkleinerung verschwindet der Diabetes

Frankfurt/Main (AP) Magenverkleinerungen und andere chirurgische Methoden zur Bekämpfung von Übergewicht haben eine überraschende Nebenwirkung: Oftmals verschwindet auch der Typ-2-Diabetes, dessen Abhängigkeit von Ernährung und Lebensweise besonders ausgeprägt ist.

78. Ess-Tagebuch deckt Ausreden auf - Was hilft, wenn Dicke behaupten: "Ich esse doch so wenig"

Auf Außenstehende wirkt es geradezu tragisch, wenn dicke Menschen seufzen: "Ich esse doch so wenig." Doch der eigene Blick auf die Essgewohnheiten ist eben manchmal ein arger Zerrspiegel. Dagegen kann ein Ess-Tagebuch helfen,

79. Experten raten von extremen Diäten nach Weihnachten ab

Frankfurt/Main (AP) Wer nach den Festessen über Weihnachten abnehmen möchte, sollte seine Ernährung dauerhaft umstellen und auf nur kurzfristig angelegte Diäten verzichten. Eine bleibende Verringerung des Gewichts gelinge nur durch eine langfristige Umstellung des Lebensstils, betont der Berufsverband Deutscher Internisten. Ansonsten komme es zu dem bekannten Jojo-Effekt.

80. Knock-out für die Leber

Beim Essen müssen Diabetiker kaum noch Einschränkungen hinnehmen. Mit Alkohol aber sollten sie weiterhin zurückhaltend sein. Der Grund: Die Leber speichert Zucker, den der Körper als Reserve nutzt, wenn der Blutzuckerspiegel zu tief absinkt.

81. Expertensprechstunde mit Diät- und Diabetesberater Sven-David Müller

Unser Diät- und Diabetesexperte Sven-David Müller beantwortet Fragen von Befund-Diabetes-Lesern rund um das Thema Ernährung und Zuckerkrankheit: Wie kann ich mich gesund ernähren? Worauf muss ich als Typ 2-Diabetiker achten? Welche Lebensmittel wirken sich günstig auf meinen Blutzuckerspiegel aus? Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

82. Die dicksten Diätlügen: Süßstoff ist ein Mastmittel, Fasten macht schlank und Abnehmen funktioniert im Schlaf

Die Ernährungsexperten Doreen Nothmann und Sven-David Müller decken in ihrem neuen Buch „Die dicksten Diätlügen“ auf, warum Diäten nicht funktionieren und eine Gewichtsreduktion trotzdem möglich ist. Die meisten Diätlügen sind entweder Ausreden von Übergewichtigen oder Behauptungen von Marketingstrategen.

83. Zucker nicht austauschen

Diabetiker sollten statt Zuckeraustauschstoffen lieber geringe Mengen Haushaltszucker verwenden, rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Und auch beim Naschen gilt: Lieber »normale«, mit Haushaltszucker hergestellte Süßigkeiten in kleinen Portionen, statt sogenannter Diabetiker- Lebensmittel.

84. Sportvereine ideale Partner im Kampf gegen Bewegungsmangel und falsche Ernährung

„Endlich erhält die gesundheitliche Vorbeugung den Stellenwert, der ihr schon lange gebührt!“ Der DOSB-Vizepräsident Breitensport/ Sportentwicklung Walter Schneeloch hat den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, vorgelegten Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten ausdrücklich begrüßt.

85. Wie ein kleiner Trick gegen Heißhungerattacken helfen kann

Schon wieder Lust auf einen Imbiss? Einfach an die letzte Mahlzeit denken, und der Heißhunger schmilzt dahin. Das ist die Folgerung aus einer Untersuchung an der Universität Birmingham (England), über die das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet.

86. Beharrliche Fettzellen

Wer im Alter von 20 Jahren übergewichtig ist, bleibt für den Rest seines Lebens anfällig für eine Gewichtszunahme, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf eine schwedische Studie.

87. Honigstudie bringt neue Erkenntnisse für Diabetiker und Übergewichtige

Honig ist trotz nachweisbarer, wertvoller Mikronährstoffe vor allem ein kohlenhydratreiches Nahrungsmittel. Aus diesem Grund ist es besonders für Übergewichtige und an Diabetes leidende Menschen von großem Interesse, wie sich der Verzehr von Honig auf das Blutzuckerverhalten und die Insulinreaktion auswirkt.

88. 20 Prozent der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 Prozent aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und anderen Krankheiten zu erkranken.

89. Glykämischer Index (GI) von Lebensmitteln: Wie schnell geht der Zucker ins Blut?

Blutzuckeranstieg: Das Wissen um den Glykämischen Index (GI) von Nahrungsmitteln hat in der letzten Zeit zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Kohlenhydrate aus verschiedenen Lebensmitteln gehen unterschiedlich schnell ins Blut. Der GI bewertet die blutzuckersteigernde Wirkung kohlenhydratreicher Lebensmittel.

90. Verbotene Früchte?

Die Empfehlung, reichlich Obst zu essen, verursacht Diabetikern oft Kopfzerbrechen: Schließlich enthalten Äpfel, Bananen oder Kirschen nicht nur Vitamine und Ballaststoffe, sondern auch Zucker. Trotzdem kein Grund, auf Obst zu verzichten. "Wer nicht mehr als zwei Portionen auf einmal isst, muss nicht fürchten, dass sein Blutzucker zu stark steigt" erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Astrid Tombek im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

91. Buchtipp: Das Kalorien-Nährwert-Lexikon

Empfohlen von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. med. Helmut Mann und Prof. rer. nat. Rudolf Schmitz

92. Übergewicht und Gehirn: Energieverwaltung falsch programmiert

Das interdisziplinäre Expertenteam unter Leitung von Prof. Dr. Achim Peters aus der Lübecker Medizinischen Uniklinik I untersucht, inwieweit das menschliche Gehirn die Energieverteilung auf die einzelnen Organe kontrolliert und sich dabei recht „eigensüchtig“ verhält. Weil das Gehirn zuerst seine eigene Versorgung sicherstellt und weil dafür nur Energieverteilung und Nahrungsaufnahme in Frage kommen, fällt die Wahl zumeist auf das Essen - und in der Folge entsteht Übergewicht.

93. Gesund Essen lernen per PC - Computerprogramm hilft Diabetikern und Übergewichtigen daheim

Diplom-Informatiker Istvan-Tibor Nebel, Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Lern- und Informationssysteme im Zentrum für Innere Medizin der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig, sieht auch Erkenntnisse für Übergewichtige Wie viel Fett, wie viel Eiweiß, wie viele Kohlehydrate enthält mein Essen? Antworten auf solche Fragen bekommen Diabetiker bei Schulungen im Diabetes-Zentrum der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig. Damit sie aber auch daheim prüfen und ausprobieren können, ob das gewählte Essen auf ihre Krankheit zugeschnitten ist, wurde ein spezielles Computerprogramm entwickelt.

94. Olivenöl: Schutzwirkung auf Blutgefäße vielfach belegt

Jüngste Medienberichte, die das für die Mittelmeerküche typische Olivenöl mit einer schädigenden Wirkung auf die Blutgefäße in Verbindung bringen, haben viele Verbraucher verunsichert. Mit Bezug auf Laboruntersuchungen an der Universität Münster war dabei von beteiligten Wissenschaftlern der Verdacht geäußert worden, dass die im Olivenöl enthaltene Ölsäure die Entstehung von Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) fördern könnte.

95. Gesund Essen lernen per PC - Computerprogramm hilft Diabetikern und Übergewichtigen daheim

Diplom-Informatiker Istvan-Tibor Nebel, Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Lern- und Informationssysteme im Zentrum für Innere Medizin der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig, sieht auch Erkenntnisse für Übergewichtige Wie viel Fett, wie viel Eiweiß, wie viele Kohlehydrate enthält mein Essen? Antworten auf solche Fragen bekommen Diabetiker bei Schulungen im Diabetes-Zentrum der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig. Damit sie aber auch daheim prüfen und ausprobieren können, ob das gewählte Essen auf ihre Krankheit zugeschnitten ist, wurde ein spezielles Computerprogramm entwickelt.

96. Ärzte warnen: Immense Folgekosten durch Adipositas

Die Fettleibigkeit hat in den entwickelten Industriestaaten epidemische Ausmaße angenommen. Schon jetzt ist gut die Hälfte der Deutschen übergewichtig, jeder fünfte Bundesbürger gilt sogar als stark übergewichtig (adipös). Darauf wiesen Experten auf dem 31. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin hin. "Übergewicht und Adipositas steigen nach wie vor an. International liegt Deutschland dabei durchaus in der Spitzengruppe", sagte Prof. Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Zu erklären sei diese Entwicklung mit unserem Lebensstil, dem Bewegungsmangel in Beruf und Freizeit sowie einer Über- und Fehlernährung. Die durch Adipositas hervorgerufenen Kosten lägen bei sechs Prozent aller Krankheitskosten und betrügen etwa 15 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr, so Schulze.

97. Spaß statt Frust beim Essen und Trinken

Die Ernährungskommunikation der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland ist offensichtlich gescheitert. Die Zahlen der übergewichtigen oder diabeteskranken Menschen steigen immer weiter, trotz zahlreicher seriöser Ernährungsempfehlungen. Was wir dringend brauchen ist ein Perspektivwechsel in der Ernährungskommunikation. Sie muss konkrete, praxisnahe und alltagstaugliche Orientierungshilfen geben. Gefordert sind einfache, griffige und bündelnde Formeln im Sinne von Faustregeln.

98. Unfallrisiko Diabetes - ADAC-Ratschläge für betroffene Autofahrer

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft leiden bundesweit sieben Millionen Menschen an einer Zuckerkrankheit. Experten schätzen, dass weitere drei Millionen nichts von ihrer Erkrankung wissen. Das ADAC-Ärzte Collegium hat sich mit den Unfallrisiken von Diabetikern befasst und eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen.

99. Obst und Gemüse und ihre Wirkungen auf die Gesundheit

Als 1911 die Vitamine entdeckt wurden, rückte eine bis dahin eher als nebensächlich betrachtete Nahrungsmittelgruppe in den Blickpunkt des Interesses: Obst und Gemüse. Seither diskutieren Wissenschaftler über die gesundheitlichen Effekte einer obst- und gemüsereichen Ernährung - eine Diskussion, die fast 100 Jahre später und einige hundert, wenn nicht gar tausend Studien weiter, noch immer im Fluss ist. Einigkeit besteht in jedem Falle darin, dass Obst und Gemüse dem Körper gut tun und man ausreichend, das heißt täglich etwa 650 Gramm, Obst und Gemüse zu sich nehmen sollte. Schwieriger gestaltet sich die Antwort auf die Frage, ob und warum ein hoher Obst- und Gemüseverzehr bestimmten Erkrankungen vorbeugen kann. Dies zeigten die ersten wissenschaftlichen Beiträge anlässlich der derzeit stattfindenden 10. Karlsruher Ernährungstage, die am Sonntag in Karlsruhe begonnen haben.

100. Studie: Übergewichtig und trotzdem gesund? Normalgewichtig und trotzdem gefährdet?

Immer mehr Menschen sind übergewichtig und tragen damit ein höheres Risiko, an Typ-2-Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten zu erkranken. Untersuchungen zeigen, dass nicht nur starkes Übergewicht, und Fettleibigkeit (sichtbar an einem Body Mass Index von über 25 und über 30 kg/m2) sondern auch die Verteilung des Körperfettes eine Rolle spielen. Wer sein Übergewicht vor allem an Bauch und Taille angesammelt hat, gilt als besonders gefährdet.

101. Richtige Ernährung bei Diabetes mellitus

Diabetes gilt als Volkskrankheit Nr. 1. Die Zahl der Diabetiker soll in den nächsten Jahren weiter steigen. Dies gilt vor allem für den Typ 2-Diabetes, den sog. Altersdiabetes, der meist als Folge jahrelanger Überernährung entsteht. Deshalb müssen Diabetiker ganz besonders auf ihre Ernährung achten.

102. Universität Jena sucht Teilnehmer für Studie mit Lupinenballaststoffen

Das Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Jena sucht Frauen und Männer aus Jena und der näheren Umgebung, die älter als 30 Jahre sind und einen erhöhten Cholesterinspiegel (>5,2 mmol/L bzw. >200 mg/dL) haben. Die Freiwilligen sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie bereit sein, über zwölf Wochen täglich Lebensmittel (z. B. Baguette, Tortelloni) mit 25 g verarbeiteten Lupinenballaststoffen zu verzehren.

103. Kakao verbessert Gefäßfunktion bei Diabetikern

Obwohl Kakao und Schokolade auf dem Ernährungsplan von Diabetikern nicht vorgesehen sind, scheinen bestimmte Inhaltsstoffe, die sogenannten Flavanole einen positiven Effekt auf den Zustand ihrer Arterien zu haben. Das berichten Mediziner der RWTH Aachen im Journal of the American College of Cardiology.

104. Diabetiker schreibt für Diabetiker

Der Buchautor Sven-David Müller erkrankte 1976 an Diabetes mellitus und hat jetzt das Buch für Diabetiker „Ermährungsratgeber Diabetes“ herausgegeben. Endlich konnte ich meine Ausbildungen zum Diätassistent und Diabetesberater mit meinen eigenen „Diabeteserfahrungen“ verbinden und für Diabetiker interessante Informationen mit Rezepten kombinieren, die dem Blutzucker gut tun, freut sich der Berliner Diabetesexperte.

105. Zu viel Bauchfett steigert Hungergefühl

Fettpolster am Bauch können zu einem gesteigerten Hungergefühl beitragen, berichten Forscher der University of Western Ontario in Kanada. Das abdominale Fettgewebe sei demnach in der Lage ein Hormon zu produzieren, das die Bildung von neuen Fettzellen stimuliert.

106. Ernährungsempfehlungen während der Schwangerschaft und bei Gestationsdiabetes

Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist die Ernährung in der Schwangerschaft gekennzeichnet durch einen nur unwesentlich höheren Mehrbedarf an Energie von 255 kcal pro Tag ab dem 4. Schwangerschaftsmonat (das entspricht in etwa einem Käsebrot oder einem Joghurt mit Müsli und Obst). Im Vergleich dazu ist der Bedarf an einigen essenziellen Nährstoffen um bis zu 100% erhöht (z.B. Eisen).

107. Kohlenhydrate im Mittelpunkt der Therapie

Zucker, wissenschaftlich ausgedrückt Kohlenhydrate, stehen im Mittelpunkt der Diättherapie. Sie lassen den Blutzuckerspiegel unterschiedlich stark ansteigen. Die größte Wirkung auf den Blutglukosespiegel haben Kohlenhydrate aus der Nahrung. Sie werden im Darm zu Glukose aufgespalten und gelangen über die Darmwand ins Blut.

108. Mehr als ‚zuckerkrank’: Patienten mit Diabetes erfolgreich behandeln

Die Behandlung des Diabetes mellitus hat dann den größten Erfolg, wenn Patienten umfassend betreut werden: Neben Ärzten gehören Diabetesberater, Ernährungsberater und Psychologen zu einer professionellen Diabetes-Therapie. Wie solche Diabetes-Teams über viele Jahre erfolgreich zusammen arbeiten können, wird bei der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) diskutiert.

109. Gesünder abnehmen

Mit Vollkornprodukten schmilzt das gefährliche Bauchfett besser: Wer abnehmen möchte, sollte reichlich Vollkornprodukte verzehren, berichtet die „Apotheken Umschau“.

110. Grapefruits senken Cholesterinspiegel

Wie Forscher der Hebräischen Universität in Jerusalem herausgefunden haben, hilft eine Grapefruit täglich, den Cholesterinspiegel zu senken. Hohe Cholesterinwerte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders Grapefruits mit rotem Fruchtfleisch enthalten viele Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken.

111. Fehlt Diabetikern Vitamin B1? - Studie: Konzentration des Vitamins um 75 Prozent erniedrigt

Viele Diabetiker haben einen Vitamin-B1-Mangel, der mit herkömmlichen Messmethoden leicht übersehen wird. Der Grund sei vermutlich ein erhöhter Verlust mit dem Harn über die Nieren.

112. Cholesterin: nur keine Panik

Regelmäßig Fisch, Gemüse und Salat, dazu Olivenöl und frisches Obst: So einfach geht's mit dem Cholesterinsenken. Und schmeckt gut. »In Mittelmeerländern wie Italien oder Griechenland treten Herzinfarkte deutlich seltener auf«, bestätigt Professor Dr. Helmut Gohlke, Chefarzt der klinischen Kardiologie im Herzzentrum Bad Krotzingen.

113. Gestationsdiabetes rechtzeitig behandeln

Zwischen fünf und zehn Prozent der werdenden Mütter entwickeln einen schwangerschafts- bedingten Gestationsdiabetes. Er wird einerseits durch Fehl- und Überernährung, andererseits durch Schwangerschaftshormone begünstigt. Gestationsdiabetes ist bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbar.

114. "Kennen Sie Ihr Risiko? Jeder sollte seine Blutfett-Werte kennen"

Ein erhöhter Cholesterin-Wert im Blut zählt neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose. In Deutschland haben im Alter zwischen 30 und 39 Jahren bereits 25 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen Cholesterinwerte über 250 Milligramm pro 100 Milliliter Plasma.

115. Gute Zuckerwerte für den Nachwuchs

Man muss ihn nur erkennen und über die gesamte Zeit der Schwangerschaft kontrollieren. Unbehandelt oder schlecht eingestellt erhöht er die Gefahr einer Frühgeburt und die Wahrscheinlichkeit für eine Gelbsucht des Kindes. Auch das Geburtsgewicht des Kindes nimmt zu, da das Ungeborene auf den erhöhten Blutzucker der Mutter mit einer gesteigerten Insulinproduktion reagiert

116. Fettleber: Die unerkannte Gefahr

Currywurst mit Pommes zum Mittag, Schokolade für den kleinen Hunger zwischendurch - und dann noch den ganzen Tag im Büro sitzen: Immer mehr Deutsche leiden aufgrund falscher Ernährung und mangelnder Bewegung unter Übergewicht. Damit einher geht in vielen Fällen eine oft erst spät erkannte Krankheit: die so genannte Fettleber.

117. "Gut leben trotz Diabetes" - Seniorenliga startet Initiative mit kostenloser Broschüre

Die große Mehrheit der Diabeteskranken - knapp 90 Prozent - leidet an einem Typ-2- Diabetes, oft auch 'Altersdiabetes' genannt. Doch dieser Begriff trifft heute nicht mehr zu, denn mittlerweile erkranken immer mehr jüngere Menschen an einem Typ-2- Diabetes. Die Gründe dafür sind vor allem falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und meist erhebliches Übergewicht.

118. Wir essen und sitzen uns krank

Sie ist nicht ansteckend, verbreitet sich dennoch weltweit wie eine Epidemie: die Stoffwechselerkrankung Diabetes, konkret der Typ 2. Nach Schätzungen von Experten werden im Jahr 2010 weltweit 221 Mio. Menschen unter dieser gefährlichen Erkrankung leiden. In Europa wird es 32,9 Mio. Diabetiker geben, davon allein zehn Mio. Bundesbürger.

119. Diabetes-MOBIL: Langfristige Begleitung für Typ 2-Diabetiker

Menschen mit Typ 2-Diabetes können durch Lebensstiländerungen eine Menge tun, um Folgeerkrankungen zu verhindern. Das bedeutet insbesondere mehr Bewegung, eine geeignetere Ernährung und Abnehmen. Da es uns Menschen aber sehr schwer fällt, Alltagsgewohnheiten langfristig wirklich zu ändern, hilft die Begleitung durch einen „Coach“, der die Betroffenen immer wieder motiviert.

120. Buchtipp: „Diabetes – 600 Fragen,600 Antworten“

Als Diabetiker hat man „tausend Fragen“ und eigentlich müsste das Buch 635 Fragen heißen, denn ebenso viele stellt die Typ 1-Diabetikerin Elisabetta Matelli ihrem behandelnden Arzt Prof. Dr. Ernst R. Froesch. Aus insgesamt 15 Themengebieten werden Fragen beantwortet. Aufgrund der Fülle der Fragen sind die Antworten meist kurz gehalten, jedoch ohne auf wichtige Informationen zu verzichten. Jedem Kapitel ist eine kleine Einführung in das jeweilige Thema vorangestellt. Nach einem Rückblick auf die Geschichte des Diabetes erläutern die Autoren das Wesen der Zuckerkrankheit und ihre verschiedenen Formen. Weiter geht es mit Informationen zur Ernährung, Therapie, Selbstkontrolle und der Schulung und Beratung von Diabetikern. Neben wissenschaftlichen Informationen bekommt man viele nützliche Tipps für den Alltag. So werden z. B. die speziellen Probleme auf den Gebieten Diabetes und Pubertät, Partnerschaft und Sexualität erörtert. Weitere Themen sind Diabetes und Sport, Reisen, Schwangerschaftsdiabetes, Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, psychologische Aspekte der Diabeteserkrankung sowie Spätkomplikationen. Zuletzt geht es noch um mögliche neue Behandlungswege in der Zukunft.

121. Hoffnung aus dem Hörer: Experten beraten Eltern zuckerkranker Kinder und Jugendlicher

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind die Insulinspritze verweigert? Wie reagiere ich, wenn es bei Ausflügen, Geburtstagsfeiern oder im Freundeskreis ausgegrenzt wird? Für Fragen aus dem Alltag von Eltern zuckerkranker Kinder hat die Stiftung Dianiño eine Hotline eingerichtet. Seit September 2005 stehen unter der Rufnummer 01 80/2 00 01 93 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) wochentags Experten und erfahrene Eltern den Anrufern mit Rat und Tat zur Seite. Auch Jugendliche mit Diabetes finden dort Unterstützung.

122. Alle Jahre wieder: Wie kommen Diabetiker durch die „Schlemmerzeit“?

Weihnachten steht vor der Tür, und damit nicht nur der alljährliche Geschenkemarathon, sondern auch die Zeit von Lebkuchen, Stollen und Gänsebraten. Apfel, Nuss und Mandelkern locken nicht nur Nicht-Diabetiker, auch Diabetiker müssen keinesfalls auf Zimtstern & Co. verzichten. Einige einfache Tipps und Tricks helfen dabei, die Zeit der süßen und deftigen Leckereien auch für Betroffene zur Schlemmerzeit zu machen.

123. „Tag des Cholesterins“: Schirmherr Horst Janson informiert wie er Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt

Den bundesweiten „Tag des Cholesterins“ veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. am 27. Juni 2008 bereits zum sechsten Mal. „Jeder Erwachsene sollte seine Cholesterinwerte kennen“, sagt DGFF-Vorsitzender Professor Achim Weizel. Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration (ein weiterer Blutfettwert, dem eine zunehmende Bedeutung bei der Entstehung von Atherosklerose zufällt) zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

124. Diabetiker profitieren von Bewegung

Wer sich ausreichend bewegt, könne in vielen Fällen auf Arzneimittel verzichten, mit denen sonst der bei Diabetikern gestörte Blutzuckerstoff- Wechsel behandelt werden muss. Durch die Bewegung verringerten sich Gewicht, Bauchumfang und der HbA1C-Wert,

125. Vollkorn hilft bei Blutdrucksenkung und Diabetes

Getreide gehört zu den Grundnahrungsmitteln und soll laut den Empfehlungen vieler Wissenschaftler mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Doch in der letzten Zeit wurden immer wieder Stimmen laut, die den positiven Wirkungen von Getreide auf die Gesundheit negative Effekte gegenüberstellen. Außerdem sind Diäten im Trend, die die Aufnahme von Kohlenhydraten und damit natürlich auch von Getreide deutlich einschränken.

126. Neue Leitlinie zur Ernährung bei Diabetes

Auch Diabetiker sollten täglich fünf Portionen Gemüse und Obst essen: Diabetiker müssen sich nicht kohlenhydratarm ernähren. Ballaststoffe sind wichtig, Zucker ist erlaubt. Das sind Empfehlungen der Europäischen Diabetesgesellschaft zur Ernährung bei Diabetes, die seit kurzem vorliegen.

127. Mit Zuckerwasser und Maßband dem Diabetes-Risiko auf der Spur

Um den Ursachen des Diabetes mellitus – dem so genannten Alterszucker – auf die Spur zu kommen, setzen die Ärzte und Wissenschaftler der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus ihre im vergangenen Jahr begonnene Studie fort. Dazu suchen die Diabetesforscher allein für dieses Jahr 500 Probanden, die sich umfassend untersuchen lassen.

128. Kinder von diabetischen Eltern werden seltener und kürzer gestillt als empfohlen

In Deutschland werden seit 1992 immer mehr Kinder von Müttern mit Typ 1 Diabetes immer länger gestillt. Kinder von Eltern mit Typ 1 Diabetes werden aber deutlich kürzer gestillt als Kinder aus gesunden Familien. Das ergab eine Auswertung von Daten zweier Studien.

129. Ernährung der Mutter beeinflusst die kindliche Entwicklung

Nach heutigem Erkenntnisstand entsteht Übergewicht bei Kindern nicht erst, wenn sie mehr essen als ihnen gut tut. Wissenschaftler vermuten, dass entscheidende Weichen für die spätere Gesundheit schon während der Schwangerschaft gestellt werden. In dieser Zeit bilden sich das Immunsystem und der Stoffwechsel aus. Wie sich werdende Mütter ernähren beeinflusst die kindliche Entwicklung dabei mehr als bisher angenommen.

130. Diabetes als globale Epidemie

Einer der Gründe dafür, dass die Zahl an Diabetes gerade in den Ländern im Südpazifik so hoch sei, liege in den verwestlichten Ernährungsgewohnheiten. Dass es allerdings auch in Europa einen dramatischen Anstieg von Diabetes gibt, bestätigt Hans Hauner vom Else Kröner-Fresenius- Zentrum für Ernährungsmedizin am Klinikum rechts der Isar in München, gegenüber pressetext.

131. Das gesunde Frühstück für Diabetiker

Machen Sie mehr aus Ihrem Frühstück! Ernährungswissenschaftler empfehlen, 30 % des täglichen Energie- und Nährstoffbedarfs mit dem Frühstück einzunehmen. Das sind je nach Geschlecht, Körpergewicht und Alter bei Erwachsenen zwischen 550 und 750 kcal.

132. Cholesterinbewußte Ernährung für Diabetiker

Cholesterin ist eine fettartige Substanz, die als natürlicher Bestandteil in jeder tierischen Zelle vorkommt. Wir finden Cholesterin daher nicht nur in Fleisch und Wurstwaren, sondern auch in Eiern, Fisch, Milch und Käse und natürlich in allen tierischen Fetten. Außerdem bildet unser Körper in der Leber und in der Darmwand ständig Cholesterin.

133. Neue Ergebnisse zu Ballaststoffkonsum und Diabetesrisiko

Menschen, die ihren Körper ausreichend mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten versorgen, haben ein geringeres Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken als Menschen, die nur wenig Ballaststoffe dieser Art verzehren. Die Aufnahme von Ballaststoffen aus Obst und Gemüse spielt dagegen keine Rolle für das Diabetes-Risiko. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Untersuchung, die ein Forscherteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlichte.

134. Richtig Süßen für Diabetiker

Seit altersher schätzt der Mensch Süßes. Ursprünglich in Form von Honig, eingedickten Trauben- und Obstsäften, später als Rohrzucker, dann als Rübenzucker und heute in Form mannigfaltiger Produkte, die alle eines gemeinsam haben – den süßen Geschmack.

135. Gesunder Lebensstil verhindert und heilt Diabetes Typ 2

Gesunde Ernährung, normales Gewicht und Bewegung kann in vielen Fällen Diabetes Typ 2 verhindern und auch bereits Erkrankte heilen. Insbesondere für stark Übergewichtige ist jedoch eine wirksame und nachhaltige Änderung der Lebensgewohnheiten nur mit fachkundiger Beratung und Unterstützung möglich.

136. Diabetes: Der Speck kommt nicht von den Pillen

Gewichtzunahme wird häufig bei einer Diabetestherapie beobachtet. Sie ist besonders auffällig bei Insulin Behandlung, aber auch bei einigen Medikamenten. Sammeln sich übermäßig viele Pfunde in kurzer Zeit an, sollte man auf jeden Fall den Arzt informieren.

137. Studie: Rauchen erhöht Diabetes-Risiko - Beweis eines direkten Zusammenhangs steht aber noch aus

Rauchen kann das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, deutlich erhöhen. Wissenschaftler der Universite de Lausanne analysierten 25 Studien, an denen 1,2 Millionen Patienten teilgenommen hatten. Sie haben nachgewiesen, dass Raucher über ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko verfügen zu erkranken.

138. Basistherapie

Egal welcher Typ auch immer diagnostiziert wurde, um eine Therapie wird man nicht herumkommen. Bei einigen wird es ausreichen, wenn sie ihren Lebensstil ändern (ausgewogene Ernährung, Körpergewicht auf Normal bringen, mehr körperliche Betätigung). Diese Maßnahmen werden daher oft auch als Basistherapie bezeichnet.

139. Übergewicht bei Diabetes Typ 2 erfolgreich verringern

Sind Menschen mit Diabetes Typ 2 übergewichtig, besteht ein erhöhtes Risiko für Folge- und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen. Um das Gewicht zu verringern, reichen in der Regel Medikamente nicht aus. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) hat deshalb in Zusammenarbeit mit drei anderen Fachgesellschaften die bestehende Leitlinie zur kombinierten Ernährungs-, Bewegungs-, Verhaltens- und medikamentöse Therapie ergänzt.

140. Nahrungsergänzung mit Selen kann Diabetes-Risiko steigern

Nahrungsergänzungsmittel mit Selen sollten nicht ohne Empfehlung des Arztes eingenommen werden. In einer gut sieben Jahre dauernden Studie nahmen mehr als 1.200 Gesunde täglich 200 Mikrogramm Selen oder ein wirkstofffreies Placebo ein. Das Risiko, an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken, stieg bei Seleneinnahme um 50 Prozent, so die in diesem Jahr publizierte Studie.

141. Zusammenhang zwischen Diabetesrisiko und Vollkornprodukten

Generell gilt: Wer viele Ballaststoffe aus Getreideprodukten isst, hat ein vermindertes Typ-2- Diabetesrisiko. Ergebnisse einer großen Potsdamer Bevölkerungsstudie präzisieren nun diese Aussage. Denn sie zeigen, dass ein winziger Unterschied im Erbgut darüber bestimmen kann, ob ein Mensch im Hinblick auf das Diabetesrisiko von Vollkornprodukten profitiert oder nicht.

142. Glukose – wichtig und gefährlich zugleich

Der wichtigste Energielieferant im Stoffwechsel unseres Körpers ist die Glukose (Blutzucker). Sie muss im Blut ständig verfügbar sein, um Gehirn und Muskulatur kontinuierlich mit ausreichend Energie zu versorgen. Für eine ausgeglichene Versorgung der Körperzellen mit Glukose (insbesonder aus Kohlenhydraten) ist insbesondere ein Hormon, das sog. Insulin, verantwortlich. Dieses wird von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert, und transportiert die Glukose in Abhängigkeit des Glukosebedarfs in die Körperzellen. Störungen innerhalb dieser Regulationsmechanismen können zu vorübergehenden oder dauerhaften Veränderungen des Glukosespiegels führen. Erhöhte Werte finden sich typischerweise bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, jedoch auch bei Rauchen, Stress, Leberzirrhose und kann medikamentös induziert werden (z. B. durch Cortison). Reduzierte Blutglukosewerte zeigen sich beispielsweise bei Fehl- oder Mangelernährung, Stress, Alkoholgenuss, starker Muskelarbeit und häufig induziert durch blutzuckersenkende Medikamente (Antidiabetika).

143. Diabetes Typ-2 stellt kein unabwendbares Schicksal dar

Eine langsame Gewichtszunahme, ein leicht erhöhter Blutdruck, ein zunächst unmerklich erhöhter Blutzuckerwert - auf eher leisen Sohlen schleicht sich ein Typ-2-Diabetes, früher auch Alterzucker genannt, ein. Wer die Warnsignale seines Körpers jetzt erkennt und rechtzeitig die Notbremse zieht, kann der Zuckerfalle entgehen.

144. Schwangerschaftsdiabetes: Auch nach Entbindung auf Ernährung achten!

Der Gestationsdiabetes, das Auftreten erhöhter Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft, gehört heute weltweit zu den häufigsten Komplikationen bei werdenden Müttern.

145. Marmelade, Konfitüre & Co für Diabetiker

Auch wenn der Diabetiker zuckergesüßte Brotaufstriche meiden sollte, ist es ihm durchaus möglich, eine für ihn geeignete Marmelade oder Konfitüre selbst herzustellen. Er sollte lediglich Zucker und Honig durch entsprechende Mengen an Zuckeraustauchstoffen oder Süßstoff ersetzen. Zuckeraustauschstoffe, wie Beispiel der Fruchtzucker (Fruktose) oder Sorbit übertreffen die Süßkraft des normalen Haushaltszuckers um 10 -14 %.

146. Auch mit Diabetes sicher auf der Piste

»Ein aufmerksames Auge sollten Diabetiker ihrer Ausrüstung schenken, vor allem den Handschuhen und natürlich den Winter- und Sportschuhen«, so der Diabetologe Dr. med. Christoph Lembens. Denn für Menschen mit Diabetes gilt besonders: Unterkühlungen und wunde Stellen vermeiden!

147. Diabetes vorbeugen: Lebensstiländerung schützt nicht jeden gleich gut

Rund um den Globus nimmt die Zahl der Typ-2-Diabetiker dramatisch zu. Neben der Vererbung spielen auch der Lebensstil und die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Nach Ansicht von Professor Dr. Hans-Ulrich Häring vom Universitätsklinikum Tübingen sind Ernährungsumstellung und Bewegungsprogramme sinnvolle Vorbeugemaßnahmen.

148. Krankmachendes Übergewicht verhindern

Eine Folge von starkem Übergewicht und Adipositas ist ein deutlich erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Doch langfristige Behandlungserfolge gegen Übergewicht gibt es nicht. Sind Kinder und Jugendliche stark übergewichtig oder sogar adipös, gelingt es ihnen häufig nicht, abzunehmen:

149. Diabetes ist kein Zuckerschlecken!

Am 14. November 2007 ist Weltdiabetestag. Anlass für die Apotheken in Deutschland, sich mit einer Aktionswoche zur Diabetesprävention bei Kindern und Jugendlichen zu engagieren. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - koordiniert diese Aktion. "Altersdiabetes" bei Kindern, das klingt zunächst wie ein Widerspruch.

150. Zeigt die Waage zwei bis fünf Kilogramm weniger, sinkt das Diabetesrisiko

Diabetes Typ 2, der so genannte ‚Altersdiabetes’, ist eine Wohlstandskrankheit. Die häufigste Ursache für den Ausbruch der Erkrankung ist die Überernährung: Rund 80 Prozent der Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig. „Wer dieser Krankheit vorbeugen will, sollte daher dringend auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung achten

151. Schwangerschaftsdiabetes: Auch nach Entbindung auf Ernährung achten!

Der Gestationsdiabetes, das Auftreten erhöhter Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft, gehört heute weltweit zu den häufigsten Komplikationen bei werdenden Müttern. Zwar bildet sich nach der Geburt der Diabetes in den meisten Fällen innerhalb weniger Wochen wieder zurück, das Risiko, dass die Frau im Laufe ihres Lebens eine Zuckerkrankheit entwickelt, bleibt aber groß.

152. Gegrilltes und Gebratenes schaden den Blutgefäßen von Diabetikern

Rechtzeitig zur Grillsaison wurden auf dem Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Leipzig aktuelle Studienergebnisse vorgestellt, die insbesondere Diabetiker bei Gegrilltem zur Zurückhaltung anhalten sollten. Den Ergebnissen eines Forscherteams um Dr. Alin Stirban zufolge kann der Verzehr hoch erhitzter Nahrungsmittel, wie z. B. von Gegrilltem und Gebratenem, den Blutgefäßen von Diabetikern schaden. Eine fettlösliche Vorstufe des Vitamins B1, das Benfotiamin, verhindert den aktuellen Untersuchungen zufolge diese negativen Effekte.

153. Neue Studie zeigt: Prebiotische Ballaststoffe unterstützen die Gewichtskontrolle

In einer Studie mit Jugendlichen1 konnte gezeigt werden, dass sich eine Kombination aus Inulin und Oligofructose günstig auf den Body Mass Index (BMI) auswirkt. Die Nahrungsergänzung mit diesen natürlichen prebiotischen Ballaststoffen kann daher dazu beitragen, die Gewichtszunahme während der Pubertät zu regulieren.

154. Sieben und fünf sind zwanzig – Bei der Vererbung von Diabetes stimmt die einfache Mathematik nicht

Leidet ein Vater am Diabetes vom Typ 1, beträgt das Risiko für sein Kind, ebenfalls zuckerkrank zu werden, bis zu sieben Prozent. Bei einer am Diabetes erkrankten Mutter liegt das Risiko des Kindes nur bei bis zu fünf Prozent. Leider kann man diese Zahlen nicht einfach zusammenzählen, um das Risiko zu ermitteln, wenn beide Eltern die Stoffwechselkrankheit besitzen. Dann nämlich ist es mit zwanzig Prozent deutlich höher, erklärt Privatdozentin Dr. med. Ute Schäfer-Graf im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Zwar seien heute bestimmte Vererbungsmerkmale bekannt, welche die Entstehung eines Typ-1- Diabetes begünstigen. "Warum aber nicht jedes Kind mit der entsprechenden genetischen Veranlagung einen Typ-1-Diabetes bekommt, weiß man dagegen noch nicht genau", berichtet Schäfer-Graf. Wissenschaftler vermuten, dass auch Umweltfaktoren wie Viren und Bestandteile der Ernährung eine Rolle spielen.

155. Walnüsse schützen Menschen mit Typ 2-Diabetes

Frankfurt/Sacramento, USA (ots) – Eine Hand voll Walnüsse am Tag zu essen, kann Patienten mit Typ 2-Diabetes helfen, die empfohlene Menge von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (wie Omega-3-Fettsäuren) aufzunehmen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Das hat eine Studie der Universität von Wollongong, Australien ergeben. Die Arbeit wurde in der amerikanischen Fachzeitschrift Journal of the American Dietetic Association (JADA) veröffentlicht.

156. „Dick sein“ beginnt bereits im Mutterleib

Die Wahrscheinlichkeit, als Jugendlicher oder Erwachsener an Diabetes, Adipositas oder einem Herzinfarkt zu erkranken, wird bereits im Mutterleib festgelegt. Sinnvolle Prävention muss deshalb bereits bei der schwangeren Mutter ansetzen. Die DGKJ-Veranstaltungsreihe „Pädiatrie im Fokus – Prävention in der Kinder- und Jugendmedizin“ richtet sich an Politiker, die sich mit Kinder- und Jugendthemen beschäftigen.

157. Erster Diabetiker auf dem Mount Everest

Dem österreichischen Extremsportler Geri Winkler ist als erstem Diabetiker die Besteigung des Mount Everest, des höchsten Gipfels der Erde (8.850 Meter), gelungen. Acht Monate vorher hatte er seine Tour am tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer (400 Meter unter dem Meeresspiegel) begonnen und mit dem Fahrrad knapp 8.000 Kilometer bis nach Nepal zurückgelegt: 9.250 Meter Höhenunterschied, dies bedeutet 9.250 Euro für die Deutsche Diabetes-Stiftung. Denn der Hauptsponsor der Tour hatte im Vorfeld versprochen, für jeden erreichten Höhenmeter einen Euro an die DDS zu spenden. Hierfür bedankt sich Reinhard Hoffmann, Sprecher der DDS, der darüber hinaus feststellte, Geri Winkler habe mit seiner großartigen Leistung nicht nur diesen Spendenbetrag „erklettert“, sondern insbesondere bewiesen, dass auch mit Diabetes nichts im Leben unmöglich sei.

158. Vegetarische Ernährung bei Diabetes

Ernähren sich Diabetiker ohne Fleisch oder Tierprodukte gesünder? Da sich eine vegetarische Ernährung in den meisten Fällen bei Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auswirkt und diese Symptomatik besonders für Diabetiker Risiken birgt, eignet sich vegetarische Ernährung für Diabetiker gut. Blutzucker, HbA1c- und Blutfettwert sowie Blutdruck und Körpergewicht können gesenkt, diabetesbedingte Folgeerkrankungen können vermindert oder verzögert werden.

159. Diabetesschutz vom Mittelmeer - Wie vor Herzkrankheiten schützt mediterrane Kost auch vor Typ-2-Diabetes

Wer sich konsequent nach den Prinzipien der Mittelmeerkost ernährt, hat ein stark verringertes Risiko, Typ-2-Diabetes zu bekommen. Reichlich Obst und Gemüse, mehr Fisch als Fleisch, Olivenöl statt Butter, viele Nüsse und Getreideprodukte, dazu mäßig Alkohol

161. Wider den Ess-stress!

Essen Sie möglichst viele Vollkornprodukte, damit Sie immer genügend Ballaststoffe aufnehmen und die Verdauung in Gang kommt. Meiden Sie Fleisch, denn es enthält Cholesterin und könnte Ihre Adern verstopfen. Bevorzugen Sie ungesättigte Fettsäuren anstelle von gesättigten, wenn Sie sich vor Herzinfarkt schützen wollen. Trinken Sie einen halben Liter Milch täglich, um Ihr Osteoporoserisiko einzudämmen, aber bitte die fettarme Variante. Wählen Sie Obst und Gemüse in verschiedenen Farben, damit Sie beim Biss ins Knackige Grün oder Rot auch ja genügend sekundäre Pflanzenstoffe erwischen, die Sie vor Krebs schützen könnten.

162. Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! zeichnet Schulungsprogramm für stark übergewichtige Erwachsene aus

M.O.B.I.L.I.S. wurde aktuell mit dem Gesundheitspreis 2006 der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgezeichnet. Verliehen wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis für herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen, die sich dem Problemfeld Metabolisches Syndrom widmen. Konzeption und nachgewiesene Erfolge des bundesweit einmaligen Programms der Uniklinik Freiburg und der Deutschen Sporthochschule Köln überzeugten die Exper-tenjury der Stiftung. Die M.O.B.I.L.I.S.-Initiatoren, Professor Dr. Aloys Berg aus Freiburg und Professor Dr. Hans-Georg Predel aus Köln, nahmen die hochrangige Auszeichnung in Baierbrunn bei München entgegen.

163. Ernährung mit Diabetes

Kochrezepte und den erhobenen Zeigefinger (“Das darf ein Diabetiker nicht essen”) werden Sie hier nicht vorfinden. Auch für eine genaue Aufschlüsselung, wie denn nun die optimale Diabetikermahlzeit auszusehen hat gibt es genug andere Leute, die das besser können als ich. Meine Hinweise sind von etwas allgemeinerer Natur.

164. Diabetologen beschlossen den Aufbau einer Nationalen Datenbank

Auf der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Leipzig mit rund 7.000 Teilnehmern wurde der Aufbau einer Nationalen Datenbank beschlossen, um das Ausmaß von Erkrankungen an Diabetes Mellitus zu erfassen. “Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz – ein Anliegen, das sich die Kongressorganisatoren auf ihre Fahnen geschrieben hatten.”, resümiert Prof. Dr. Wieland Kiess, Tagungspräsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig. “Dabei geht es keineswegs nur um Zahlen.

165. Diabetesleitlinien jetzt auch „zuckerreduziert“

Die American Diabetes Association (ADA) bezieht erstmalig kohlenhydratarme Ernährung als Alternative in der Behandlung und Prävention von Diabetes mellitus mit ein. Eine Vielzahl von Studien belegt, dass sich mit einer kohlenhydratreduzierten Ernährung erkrankungsabhängige Parameter des Stoffwechsels, bei vorheriger Beeinträchtigung, wieder regulieren.

166. Die Nieren – 24 Stunden Waschanlage

Jeder tut es, automatisch, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen und das gleich mehrmals am Tag. Manche stehen sogar nachts dafür auf: Die Rede ist vom Gang zur Toilette, wenn die volle Blase zwickt und drückt. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Organe 24 Stunden tagtäglich dafür sorgen, dass ihr Körper innerlich „gewaschen“ wird?

167. Erfolgreiches Typ 1 Diabetes-Screening für Neugeborene - eine Zwischenbilanz

Seit über einem Jahr läuft in Deutschland die internationale TEDDY Studie, die dieumweltbedingten Ursachen des Diabetes bei Kindern aufdecken soll. Das Studienzentrum in München hat nun eine erste Zwischenbilanz gezogen: In ganz Deutschland haben etwa 5300 Neugeborene an der ersten Stufe der Studie, dem Diabetes Risiko-Screening teilgenommen. Weltweit waren es über 91000. Bis in drei Jahren sollen in Deutschland mindestens 9400, in allen teilnehmenden Ländern zusammen 220 000 Neugeborene das Screening durchlaufen haben.

168. Wenn die "innere Uhr" nicht richtig tickt

Wissenschaftler aus den Niederlanden haben herausgefunden, dass Bluthochdruck, Insulinresistenz und auch starkes Übergewicht (Adipositas) ihre Ursache in einer aus dem Takt geratenen "inneren Uhr" haben können. Das berichtete Professor Ruud Buijs vom Niederländischen Institut für Hirnforschung am 10. Juli auf der Tagung der Federation of European Neuroscience Societies (FENS) 2006 in Wien. Treten die drei Stoffwechselstörungen zusammen auf, sprechen Experten vom "metabolischen Syndrom". Dieses erhöht das Risiko der betroffenen Menschen für Schlaganfall oder Herzerkrankungen. Das metabolische Syndrom ist sehr häufig. Nach Erhebungen in den USA ist einer von vier Menschen davon betroffen.

169. Wenn Kinder zuckerkrank werden

In der breiten Öffentlichkeit ist die Zuckerkrankheit bei Kindern meist unbekannt, obwohl in Deutschland jeden Tag drei bis vier neu diagnostizierte kleine Patienten hinzukommen - über 25.000 Kinder und Jugendliche sind bereits davon betroffen. Besorgniserregend ist der ständige, rapide Anstieg des kindlichen Diabetes: in den letzten 10 Jahren hat sich die Zuckerkrankheit bei Kindern verdoppelt!

170. Neue Erkenntnisse für die Diabetes-Vorbeugung

Dr. med. Norbert Stefan, Medizinische Klinik und Poliklinik IV, Universität Tübingen, ist auf der "ernährung 2006", der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V., in Berlin für seine Forschungen zu den Auswirkungen von Veränderungen des Lebensstils auf Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 und deren genetische Anlagen ausgezeichnet worden. Er erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e.V. (IDE). Der Preis wird jährlich verliehen und wurde zum zweiten Mal für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaften beziehungsweise der Ernährungsmedizin vergeben.

171. Magnesiummangel fördert diabetische Folgeschäden

Diabetiker sollten unbedingt ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium richten. Darauf wies die Gesellschaft für Biofaktoren e. V. auf einer wissenschaftlichen Tagung in Frankfurt am Main hin. Denn ein Magnesiummangel, der bei Diabetikern besonders häufig vorkommt, fördert nicht nur den Diabetes, sondern auch die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz und Blutgefäßen.

172. Trinken - ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist gesundheitsfördernd

Zu der Ernährung gehört auch das Trinken. Wie lebensnotwendig es ist, beweist die bekannte Tatsache, dass ein Mensch Wochen ohne Nahrung, aber nur wenige Tage ohne Trinken auskommen kann. Tatsache ist auch, dass die meisten Menschen viel zu wenig trinken, oder aber die falschen Flüssigkeiten zu sich nehmen.

173. Nierenerkrankungen – ein Problem der Volksgesundheit

Diabetes, insbesondere der Typ 2 Diabetes, ist eine Wohlstandskrankheit. Die Zahl der Diabetiker, die eine Nierenschädigung entwickeln und einer Nierenersatztherapie an der Dialyse bedürfen, nimmt explosionsartig zu. Vorbeugend sollte daher jeder – und besonders die Personen, in deren Familien bereits Diabeteserkrankungen aufgetreten sind – auf sein Gewicht, seine Ernährung und ausreichende Bewegung achten. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das Risiko zu erkranken um bis zu 58 Prozent reduziert werden kann, wenn potentiell gefährdete Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und ihre körperlichen Aktivitäten steigern.

174. Vorsorge ist wichtig – auch für Männer

Viele Männer sind Vorsorgemuffel. Dabei ist die Chance auf Heilung einer Krankheit umso größer, je früher sie erkannt wird. "Ein Teil der Darmkrebstodesfälle in Deutschland etwa könnte verhindert werden, wenn die Betroffenen rechtzeitig zur Vorsorge gingen", sagt Dr. Katja Matthias

175. Ketoazidose

Wenn ein Insulinmangel längerfristig anhält, so kann der Organismus seinen Energiebedarf nicht mehr aus Glucose decken, sondern verwertet freie Fettsäuren, die aus dem Abbau von Körperfett entstehen (das nennt man “Lipolyse”). Es entstehen dabei aber nicht nur freie Fettsäuren, sondern auch Ketonkörper, wie z.B. das Aceton.

176. Diabetes- Folgeerkrankungen: Diabetische Neuropathie

Die diabetische Neuropathie (auch Polyneuropathie) ist eine Schädigung der peripheren Nerven aufgrund eines Diabetes mellitus. Die Erkrankung kann das gesamte periphere Nervensystem betreffen, also alle Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Sie kann als Folge einer chronischen Schädigung der Nerven selbst durch eine schlechte Einstellung des Blutzuckers oder auch durch Durchblutungsstörungen der Nerven aufgrund einer Mikroangiopathie (Erkrankung der kleinen Blutgefäße) entstehen.

177. Ernährungsempfehlungen bei Diabetes

Trotz weitreichender Studien halten sich bei dem Thema der Ernährungsempfehlungen Tipps, die schon lange überholt sind. In der Zeitschrift der Amerikanischen Diabetes Gesellschaft 2002(1) fand ich einen Artikel über ein Klassifizierungssystem bez. der "Qualität" der Ernährungstipps. Zum Verständniss eine kurze Abfolge:

178. Diabetes und Partnerschaft: Tipps für eine erfüllte Beziehung trotz Diabetes

Der Leseraufruf „Ist Diabetes ein Beziehungskiller?“ des Diabetiker Ratgebers zeigte, wie sehr Diabetes eine Partnerschaft belasten kann. Jeder Fünfte gab an, dass seine Beziehung durch diabetesbedingte Lustlosigkeit oder Potenzprobleme belastet wird.

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