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Herzschmerzen

Betroffene empfinden dabei oft einen brennenden, stechenden Schmerz oder ein dumpfes Schwere- bzw. Engegefühl in der Brust – daher auch der Name Angina pectoris („Brustenge“). Oftmals gehen Herzschmerzen auch mit Angst, Atemnot und Erstickungsgefühlen einher. Die Schmerzen können bis in die linke Schulter, den Oberbauch, Rücken, Nacken und sogar in die Kiefergegend oder – ähnlich wie beim Infarkt – in den linken Arm ausstrahlen. Die Schmerzen in der Brust zeigen an, dass das Herz unter Sauerstoffmangel leidet – meist wegen verengter Gefäße (Arteriosklerose). Daher treten die Herzschmerzen zu Beginn vor allem bei körperlicher Belastung auf, denn dann ist der Sauerstoffbedarf erhöht. Bei verengten Gefäßen fließt weniger Blut in das zu versorgende Gebiet des Herzmuskels. Irgendwann sinkt das Sauerstoffangebot unter eine kritische Grenze: der Angina-pectoris-Anfall ist da.

Es gibt zum einen die stabile Angina pectoris, bei der die Art der Symptome immer ähnlich ist, und die durch körperliche Ruhe und/oder Medikamenteneinnahme (Nitrospray) innerhalb von Minuten nachlässt. Von der instabilen Form spricht man zum einen beim erstmaligen Auftreten der Angina pectoris, zum anderen, wenn sich das Beschwerdebild verschlechtert, im Ruhezustand auftritt und der Körper nur verzögert auf Medikamente reagiert. Die instabile Angina pectoris gilt als Frühsymptom eines drohenden Infarktes, weshalb schnellstmöglich ein Kardiologe zu Rate gezogen werden sollte. Die Experten unterscheiden gemäß der CCS (Canadian Cardiovascular Society) vier Schweregrade der Angina pectoris: Bei Grad eins tritt die Angina pectoris nur bei extremer Belastung auf, zum Beispiel beim Sport, beim Bergsteigen etc. Beim Schweregrad zwei kann die Angina pectoris zwar bei normaler körperlicher Belastung, bei Kälte oder bei Stress auftreten, bedeutet aber noch keine Einschränkung für die Betroffenen. Bei Grad drei wirkt sich die Angina pectoris bei normalen, körperlichen Anstrengungen bereits als starke Einschränkung der Betroffenen aus. Beim vierten Grad schließlich reicht schon die geringste körperliche Aktivität aus, um einen Anfall auszulösen. Sogar in vollkommener Ruhe, etwa nachts, können die Betroffenen mit anfallsartigen Herzschmerzen zu kämpfen haben.

25.02.11

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