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Patienteninformationen

Alles über Frauen

1. Urbanisierung für steigende MS-Häufigkeit bei Frauen verantwortlich?

Wissenschaftler der Universität Kreta fanden in einer Studie, die in der Zeitschrift Neurology veröffentlicht wurde, Indizien für einen Zusammenhang zwischen der zunehmenden Urbanisierung und einer steigenden Häufigkeit von MS bei Frauen. Für ihre Untersuchung sammelten die Forscher Daten über alle MS-Fälle auf Kreta, die zwischen 1980 und 2008 auftraten.

2. Veränderungen des Gehirns gehen bei Frauen mit MS oft mit Depressionen einher

Menschen mit MS erkranken häufiger an Depressionen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Wissenschaftler der Universitäten Hamburg und Los Angeles haben nun herausgefunden, dass die Veränderung einer bestimmten Hirnregion, dem Hippocampus, bei Frauen mit MS häufig mit Depressionen einhergeht.

3. Altern mit MS

Eine Umfrage der Multiple Sclerosis International Foundation (MSIF) zum Thema „Altern mit MS“ ergab, dass sich die meisten Teilnehmer Sorgen darüber machten, ob sie im Alter ihre Unabhängigkeit und Selbstständigkeit bewahren können. Auf Platz zwei folgte die Sorge über nachlassende kognitive Leistungen, auf Rang drei finanzielle Sorgen.

4. Kinderwunsch und Schwangerschaft

Von MS sind Frauen dem von der Multiple Sclerosis International Federation zusammengestellten Atlas der MS zufolge ca. zweimal so häufig wie Männer. Im größten Teil der Fälle treten die ersten MS-Symptome bei ihnen zwischen 25 und 31 Jahren, also im gebärfähigen Alter auf. Nach der Diagnose fragen sich viele Frauen deshalb: Darf und kann ich mit der MS Kinder bekommen?

6. Schützt eine Helicobacter-Infektion Frauen vor MS?

Das im Magen vieler Menschen vorkommende Bakterium Helicobacter pylori könnte u. U. Frauen vor MS schützen. Das legt eine Studie australischer und niederländischer Forscher nahe, die 550 MS-Patienten auf Antikörper gegen Helicobacter-Bakterien untersuchten.

7. Multiple Sklerose und Schwangerschaft: Gezielte Information ist notwendig

Schwangerschaft und die ersten Monate nach einer Entbindung wirken sich in unterschiedlicher Weise auf den Krankheitsverlauf einer Multiplen Sklerose (MS) aus. Eine Studie aus der Klinik für Neurologie der Universität Lübeck zeigt, dass bei MS-Patientinnen Informationsbedarf zu diesem Thema besteht. Frauen erkranken annähernd doppelt so häufig an einer Multiplen Sklerose wie Männer.

8. Neuer Risikofaktor für MS

Forscher der Universität Illinois in Chicago haben eine Genveränderung entdeckt, die mit einem stark erhöhten Risiko für MS einhergeht. Die Wissenschaftler ermittelten eine Familie, in der fünf Geschwister an MS erkrankt waren bzw. ein klinisch isoliertes Syndrom aufwiesen, das als Vorstufe für MS gesehen wird.

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