Das Glioblastom, auch Glioblastoma multiforme genannt, ist der häufigste Hirntumor bei 45- bis 70-Jährigen. Bei Kindern ist diese Form des Hirntumors eher selten. Diese bösartige Tumorform des Kopfes wächst äußerst schnell und hat keine gute Prognose. Bei Männern tritt das Glioblastom häufiger auf als bei Frauen.
Ein Glioblastom ist eine Zellneubildung, die sich aus der Glia (dem Stützgewebe des Gehirns) entwickelt. Es kann in allen Hirnlappen des Großhirns entstehen, kommt jedoch eher im Frontal- und im Temporallappen vor als in anderen Arealen. Die Erscheinung dieser Hirntumorart ist uneinheitlich (multiform).
Nach Angaben der Deutschen Hirntumorhilfe e. V. erkranken in Deutschland etwa 6.000 Menschen jährlich an einem Hirntumor.
Diana Kürten
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05.02.09