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Grippe

Die Grippe (Influenza), oft auch als „echte“ Grippe oder Virusgrippe bezeichnet, ist eine Infektionskrankheit, die durch das Influenza-Virus ausgelöst wird. Nicht verwechselt werden sollte die „echte“ Grippe mit einer Erkältung, die umgangssprachlich fälschlicherweise auch Grippe genannt wird. Im Gegensatz zur vergleichsweise harmlosen Erkältung (Grippaler Infekt), ist die Virusgrippe eine ernstzunehmende Erkrankung.

Die medizinische Bezeichnung Influenza stammt vom lateinischen Wort influere ab, was so viel wie „sich hineinschleichen“ bedeutet. Neben der den Menschen betreffenden Virusgrippe gibt es außerdem noch die sog. Vogelgrippe und Schweinegrippe, mit der sich auch der Mensch infizieren kann. Auf sie soll jedoch im Folgenden nicht näher eingegangen werden.

Alle Jahre wieder: Grippewelle in Deutschland

Jedes Jahr in den Wintermonaten breitet sich die Grippe in Deutschland aus. Nimmt die Krankheitshäufigkeit zu, wird allgemein von einer Grippewelle oder Influenzawelle gesprochen. Zwischen der 40. und der 15. Kalenderwoche – von Anfang Oktober bis Mitte April – überwacht die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) die Grippesituation in Deutschland. In der Saison 2012/2013 wurden über 66.000 Infuenzafälle gemeldet.

Meldepflicht besteht nur bei Virusnachweis

Eine Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) besteht nur dann, wenn Influenza-Viren z. B. durch einen Schnelltest in der Praxis nachgewiesen wurden. Der Arzt ist dann verpflichtet, die Krankheitsfälle namentlich an das zuständige Gesundheitsamt zu melden.

Antje Habekuß

13.08.14

Grippe
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