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Haarausfall

Grundsätzlich fallen jedem Menschen Haare aus – im Durchschnitt etwa 70 bis 100 pro Tag. Von Haarausfall spricht man erst dann, wenn die ausfallenden Haare nicht in gleichem Maße durch neue ersetzt werden. Dies ist etwa bei jedem dritten Mann und bei jeder zehnten Frau der Fall. Als die drei häufigsten Ausprägungen gelten: der durch Hormone oder erblich bedingte Haarausfall (Alopecia androgenetica), der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) und der diffuse Haarausfall (Alopecia diffusa).

Hormonell oder erblich bedingter Haarausfall: Bei Männern lichten sich die Haare zunächst meist im Stirnbereich, bekannt auch als Geheimratsecken. Auch am Hinterkopf bildet sich bei Männern zu Beginn oft eine kahle Stelle aus – ähnlich einer Mönchstonsur. Bei Frauen lichten sich die Haare beim erblich bedingten Haarausfall zu Beginn vor allem im vorderen Scheitelbereich. Typisch ist auch, dass seltener gänzlich kahle Stellen entstehen. Das Haar wird einfach immer dünner, so dass nach und nach die Kopfhaut stärker durchscheint. Je später die ersten Symptome beim hormonell beziehungsweise erblich bedingten Haarausfall einsetzen, desto langsamer schreitet der Verlust der Haare bei dieser Ausprägung voran.

Typisch für den kreisrunden Haarausfall sind – wie der Name schon sagt – kreisrunde, kahle Stellen am Kopf. Oft befinden sich diese nicht nur im Haupthaar, sondern auch an den Augenbrauen, Wimpern und der Körperbehaarung. Bei vielen Menschen verschwindet diese Form des Haarausfalls von selbst wieder. Es gibt jedoch auch einige, bei denen der kreisrunde Haarausfall immer weiter fortschreitet – bis hin zum Verlust sämtlicher Haare.

Beim diffusen Haarausfall dünnen die Haare der Betroffenen nicht an bestimmten Stellen aus, sondern relativ gleichmäßig im gesamten Haupthaar verteilt. Diese Ausprägung kommt besonders häufig bei Frauen vor.

Neben diesen drei häufigsten Formen des Haarausfalls gibt es noch seltenere Formen, so etwa auch
die angeborene „Alopecia triangularis congenitalis Sabouraud“. Bei dieser Form ist ein dreieckiger Bereich an den Schläfen haarlos. Sehr selten ist auch die angeborene „Alopecia congenita“, bei der der gesamte Körper haarlos bleibt.

25.02.11

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