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Halsschmerzen

Halsschmerzen können von einem leicht kratzigen Gefühl im Hals, über Heiserkeit bis hin zu starken Schluckbeschwerden reichen. In vielen Fällen röten sich die Schleimhäute im Hals- und Rachenbereich und schwellen an. Die Schwellung kann schließlich Schluckbeschwerden auslösen. Bei einer Mandelentzündung (Tonsillitis) schwellen auch die Mandeln an, sind stark gerötet, später zeigen sich weiße Stippchen auf den Mandeln. Oft tritt zusätzlich Fieber auf. Bei einer Infektion lassen sich zudem oft geschwollene Lymphknoten an Hals und Unterkiefer ertasten. Am häufigsten gehen Halsschmerzen mit einer Erkältung einher, diese Beschwerden verschwinden meist von allein wieder. Wenn die Schmerzen sich jedoch verschlimmern beziehungsweise auch nach etwa drei Tagen nicht gebessert haben, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser schaut zunächst in Mund und Rachen, um Rötungen und Schwellungen bzw. Vereiterungen festzustellen. Anschließend folgt eine Tastuntersuchung, um geschwollene Lymphknoten aufzuspüren. Wenn auf diese Weise noch keine Diagnose möglich ist, folgen weitere Untersuchungen. Halsschmerzen können Symptom für viele Erkrankungen sein, so unter anderem für Erkältungen, grippale Infekte und die Grippe. Mandelentzündung (Tonsillitis) und Rachenschleimhautentzündungen (Pharyngitis), ebenso die Seitenstrangangina, verursachen meist Halsschmerzen. Weitere Ursachen können Speiseröhrenentzündungen, Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Mumps, Scharlach und Pfeiffersches Drüsenfieber sein. Auch Entzündungen der Stimmbänder oder des Kehlkopfes können, genauso wie Reizungen der Schleimhäute durch Rauch, trockene Luft, Staub oder Chemikalien und Überbeanspruchung der Stimme, Halsschmerzen hervorrufen. Weitere Ursachen sind: Krupp beziehungsweise Pseudokrupp, allergische Erkrankungen, Kehlkopfkrebs, Abszesse, Zysten und Verletzungen im Halsbereich sowie Schilddrüsenerkrankungen.
Da Halsschmerzen am allerhäufigsten durch Erkältungen bedingt sind, gibt es einige Vorbeugemaßnahmen, um die Schleimhäute im Rachenbereich nicht zusätzlich zu belasten. Trockene Luft reizt die Schleimhäute. Daher ist es besonders im Winter wichtig, ausreichend zu lüften und für eine befeuchtete Raumluft zu sorgen. Rauchen – sowohl aktiv als auch passiv – reizt die Schleimhäute. Auch eine gut durchblutete Rachenschleimhaut nützt der Immunabwehr. Sportliche Betätigung, Saunabesuche oder auch heiße Bäder sind daher nützlich, um den Erkältungsviren gar nicht erst eine Chance zu geben.

25.02.11

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