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Sauna: Handtuch-Hygiene und HPV-Impfung schützen vor Warzenviren

„In der Sauna sind penible Hygienemaßnahmen wichtig, um sich nicht mit Warzenviren (Humanen Papillomviren) zu infizieren. Beim Sitzen auf Saunabänken etc. in Bädern oder Wellnessanlagen sollte daher immer ein mitgebrachtes Handtuch untergelegt werden, um das Infektionsrisiko zu reduzieren“, rät Dr. Klaus König, Vizepräsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF).

„Die Viren dringen bei einer Infektion in die oberste Haut- oder Schleimhautschicht ein, vermehren sich dort und es kann zu Warzenbildung (z. B. Genitalwarzen) kommen.“ Es empfiehlt sich daher, mehrere frische Handtücher parat zu haben, diese nicht gemeinsam zu benutzen und das Handtuch öfter zu wechseln.

Die Viren werden durch Körper-/Sexualkontakt, Schmierinfektionen oder kontaminierte Gegenstände übertragen. Die Warzen sind häufig stecknadelkopfgroß, können jedoch auch mehrere Zentimeter groß werden. Sie sind unschön, u. U. unangenehm, jedoch nicht gefährlich. „Zur Behandlung stehen verschiedene Cremes zur Verfügung, die wiederholt aufgetragen werden müssen“, erklärt Dr. König.

„Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind Vereisung, Elektro- oder Lasertherapie oder der Einsatz von Säure, die allesamt der Arzt durchführt.“ Manchmal werden die Warzen auch chirurgisch abgetragen. Der Sexualpartner sollte sich ebenfalls untersuchen und ggf. behandeln lassen. Mädchen und Frauen können sich durch eine Impfung vor mehreren HP-Viren schützen.

Quelle: Patient und Haut 1/2011

14.07.11

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