- Anzeige -
Schriftzug Anzeige
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Krankheiten - Krebs - Hautkrebs - Entstehung - Hautkrebsvorsorge zu wenig genutzt

Hautkrebsvorsorge zu wenig genutzt

Hautkrebsvorsorge zu wenig genutzt

Shutterstock

Nur jeder Dritte Krankenversicherte (37 Prozent) geht zur Hautkrebs-Früherkennung. Das ergibt eine aktuelle Auswertung von Versicherungsdaten der Techniker Krankenkasse (TK). Mögliche Gründe dafür liefert eine Forsa-Umfrage. Beim Thema Vorsorge geben grundsätzlich vier von zehn Menschen in Deutschland an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Zudem weiß jeder Dritte nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat.

Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über 250.000 Neuerkrankungen im Jahr macht er in Deutschland ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben 2010 in Deutschland an den beiden weißen Hautkrebsarten 621 Menschen, am maligen Melanom oder “schwarzem” Hautkrebs mehr als 2 700 Personen. Dabei kann Hautkrebs in den häufigsten Fällen erfolgreich behandelt werden, wenn er früh genug erkannt wird.

Die Hautkrebs-Früherkennung wird für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von der Kasse übernommen. Dabei sucht der Arzt mit einer speziellen Lupe die Haut von Kopf bis zur Fußsohle nach auffälligen Haut-Unregelmäßigkeiten ab. Viele Hautärzte bieten zudem eine Videodokumentation der verdächtigen Stellen an. Die Daten werden langfristig in der Praxis gespeichert. Das ermöglicht einen Vergleich aktueller und vorheriger Hautbefunde. Bei einem konkreten Verdachtsfall übernimmt die Kasse die Kosten. Ansonsten muss der Patient diese Leistung aber selber bezahlen, was zwischen 35 bis 100 Euro kosten kann.

“Je früher ein Hautkrebs entdeckt wird, umso besser sind die Chancen, ihn zu heilen”, erklärt Florian von Stern, Früherkennungs-Experte bei der TK. “Gerade Menschen, die Zweifel haben, weil sie sich schon stark der Sonne ausgesetzt haben, eine sensible Haut besitzen oder auch schon einen Hautkrebsfall in der Familie hatten, sollten regelmäßig zur Vorsorge gehen”, rät von Stern. Beim Sonnenbaden ist zu achten, sich nicht in die Mittagssonne (11 bis 15 Uhr) zu legen. Ungeschützte Hautstellen sind mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (SFP) einzucremen. (Klein-)Kinder sind unbedingt vor zu intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30 betragen. Am besten man schützt die Kleinen zusätzlich mit UV-Strahlenundurchlässiger Kleidung. Bei intensiver Sonne Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen.

Quelle: Medical Press

13.01.12

Newsletter An-/Abmeldung

Code: EVQP

- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe