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Heiserkeit

Wenn die Stimme nicht mehr so klingt wie vorher, wenn sie rau ist, knarrend, der Sprecher sich häufig räuspern muss oder einfach nur noch sehr leise sprechen kann, dann sprechen wir von Heiserkeit. Wenn die Stimme gänzlich ihren Dienst versagt, nennt man dies „Aphonie“.
Heiserkeit wird durch Krankheiten hervorgerufen, kann aber auch ein Berufsrisiko sein. Ob nun Schauspieler, Sänger, Lehrer, Pastoren, Marktschreier oder Menschen, die viel am Telefon arbeiten: Sie alle leben mit dem Risiko, dass sie ihre Stimme durch falschen oder zu intensiven Gebrauch überlasten. Auf den Stimmlippen im Kehlkopf können sich dann kleine Knötchen bilden, die sogenannten „Schrei- oder Sängerknötchen“. Heiserkeit ist bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter recht häufig, auch hier meist aufgrund von Missbrauch der Stimme. Heiserkeit betrifft bis zu 25 Prozent aller Kinder in diesem Alter.

Die häufigste Ursache für Heiserkeit im Erwachsenenalter sind Infekte der oberen Atemwege. Bei einer Erkältung oder Grippe greifen virale oder bakterielle Entzündungen im Halsbereich sehr schnell auf den Kehlkopf über. So schwellen die Schleimhäute auch in diesem Bereich und verändern den Klang der Stimme.

Andere Ursachen sind Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Diphtherie. Auch Rauch und andere chemische Reize können Heiserkeit auslösen, genauso Allergien, Stimmlippenlähmungen oder Krebserkrankungen wie Kehlkopfkrebs oder das Lippenbandkarzinom sowie gutartige Tumoren im Kehlkopfbereich. Dazu gehören Papillome, Zysten oder Polypen. Flüssigkeitsmangel, Stress, Angst und Anspannung können ebenfalls bewirken, dass die Stimme heiser klingt. Und auch wenn die Heiserkeit sonst keine Beschwerden macht: Sollte sie länger als drei Wochen anhalten, ist ein Arztbesuch ratsam. Bei vorübergehender Heiserkeit sollten Betroffene ihre Stimme schonen und nur im nötigsten Fall sprechen. Flüstern sollte man bei Heiserkeit gänzlich vermeiden, weil es die Stimme noch stärker anstrengt. Wer beruflich bedingt häufig sprechen muss und vorbeugen will, kann mit Atem- und Stimmübungen die Sprechweise verbessern und so die Stimmorgane belastbarer machen. Außerdem ist es wichtig, genügend zu trinken und nicht zu rauchen, um Heiserkeit vorzubeugen

25.02.11

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