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Pickel

Wie ein Pickel entsteht

Bei einem Pickel oder einer Pustel (lat. pustula „kleine Blase“) handelt es sich um einen Hohlraum in der Haut, der sich mit Eiter gefüllt hat. Gerade in der Pubertät kann es ab dem 12. bis 14. Lebensjahr durch die hormonelle Umstellung des Körpers zu einem vermehrten Auftreten von Pickeln bzw. Akne kommen, die bis zum 25. bis 30. Lebensjahr meist wieder abklingt.

Bedingt durch eine Steigerung der männlichen Geschlechtshormone (Androgene), die in der Pubertät sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen eintritt, werden die Talgdrüsen in der Haut zu vermehrter Talgproduktion angeregt. Durch die übermäßige Produktion von Talg (Hautfett) verstopfen die Hautporen und es bildet sich ein Mitesser. Entzündete Pickel entstehen durch eine bakterielle Infektion eines Mitessers. Die Bakterien ernähren sich von dem Talg, der sich in den Hautporen angesammelt hat. Durch diese Infektion kommt es zu Entzündungen rund um die verstopfte Hautpore, die vereitern können.

Pickel als Symptom hormoneller Schwankungen

Typisch sind Pickel, wenn hormonelle Veränderungen im Körper stattfinden. Außer in der Pubertät haben Frauen häufig vor ihrer Menstruation ein verschlechtertes Hautbild, bei dem Pickel auftreten. In der Schwangerschaft sind Pickel kein seltenes Phänomen. Der Hauttyp einer zu Pickeln neigenden Haut ist meist fettig. Menschen mit normaler bis trockener Haut sind weniger anfällig für Pickel. Wenn die durch eine Akne hervorgerufenen Pickel narbig verheilen, gehäuft auftreten oder sich zu schmerzhaften, tief sitzenden Pickeln, Furunkeln und Abszessen entwickeln, sollte man einen Arzt um Rat fragen.

Was man selbst gegen Pickel tun kann

Keinesfalls sollten Pickel ausgedrückt werden. Durch das Ausdrücken verschlimmert sich der Pickel und kann sich tiefer im Gewebe entzünden. Bei Pickeln hilft es, das Gesicht regelmäßig mit einer milden Seifenlotion zu reinigen. Zur Hautpflege sollte man auf fetthaltige Cremes verzichten und solche auf Wasserbasis bevorzugen.

Pia-Susan Berger-Bügel

14.02.13

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