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Patienteninformationen

Alles über Hilfsmittel

1. Aktiv bleiben trotz Handicap

„Natürlich endet nicht jeder von uns im Rollstuhl“, sagte die junge an MS erkrankte Christiane Zink, die uns im letzten Heft Befund MS ihre Krankheitsgeschichte erzählte. Die Statistik gibt ihr Recht: Die EDSS (Expandede Disability Status Scale) zeigt, dass rund 70 % der Patienten im Alter von 50 Jahren noch keine Gehhilfe benötigen, um 100 Meter weit zu gehen.

2. Wie bekomme ich bei MS das passende Hilfsmittel für mich?

Damit die Kostenübernahme für ein Hilfsmittel genehmigt wird muss es unter anderem im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkasse gelistet sein.

3. Versorgung mit Hilfsmitteln – welche Ansprüche habe ich?

Auf Hilfsmittel haben alle gesetzlich Krankenversicherten – und i. d. R. auch privat Versicherte – einen Rechtsanspruch (§ 33 Sozialgesetzbuch (SGB) V). Die gesetzliche Krankenkasse zahlt i. d. R. u. a. Hörhilfen, Körperersatzstücke, orthopädische und andere Hilfsmittel (z. B. Inkontinenzprodukte) zahlen, die erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen.

4. Hilfsmittel Rollstühle

Im Verlauf der MS können u. U. Bewegungseinschränkungen auftreten, deretwegen die Betroffenen zeitweilig einen Rollstuhl benötigen. Ein Rollstuhl kann dazu beitragen, weiterhin ein eigenständiges Leben zu führen.

5. Krankenhäuser dürfen nach Klinikaufenthalt Hilfsmittel und Medikamente verordnen

Bei Patienten soll es nicht mehr zu Versorgungslücken nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kommen. Daher können nun auch Krankenhäuser bestimmte Leistungen ausstellen.

6. Wann ist ein Stehrollstuhl sinnvoll?

Rollstühle sind ein wichtiges Hilfsmittel, um ein eigenständiges Leben zu führen. Für Menschen, die nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen und kaum oder gar nicht mehr selbstständig stehen und gehen können, kann die Anschaffung eines Stehrollstuhls sinnvoll sein.

7. Hilfsmittel für den Alltag

Eine MS kann mit Einschränkungen des Bewegungsapparates einhergehen. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Hilfsmittel, die Menschen mit MS den Alltag erleichtern sollen.

8. Therapiegeräte in der MS-Behandlung

Therapeutische Bewegungsgeräte, auch Bewegungstrainer genannt, sind in Deutschland als Hilfsmittel verordnungsfähig. Das bedeutet, dass die gesetzliche Krankenkasse i. d. R. die Kosten für ein solches Gerät übernimmt, wenn der Arzt der Ansicht ist, dass es – grob gesprochen – notwendig für eine erfolgreiche Behandlung seines Patienten ist.

9. Mobilität bei MS auf Dauer erhalten

Bei körperlichen Beeinträchtigungen gibt es verschiedene Hilfsmittel, die Menschen mit MS helfen sollen, ihre Mobilität zu erhalten.

10. Mit MS aktiv leben

Auch mit Menschen mit MS können ein vielseitiges, aktives Leben führen. Freunde treffen, Gartenarbeit, Bewegung und Reisen sind in vielen Fällen auch mit MS möglich.

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