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Hohe Intelligenz hormonbedingt

Ein Intelligenzquotient (IQ) von mehr als 130 wird häufig auf Umweltfaktoren oder auf gute Gene zurückgeführt. Doch tatsächlich könnten Hormone hinter dieser angeborenen Klugheit stecken. Darauf weist nun eine aktuelle Studie hin. Die Experten aus den USA und aus Kanada haben festgestellt, dass bei Kindern, die im Mutterleib einem vergleichsweise hohen Testosterongehalt ausgesetzt sind, der IQ oft höher ausfällt als bei Babys, für die dies nicht gilt.

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Wie die Forscher im Fachmagazin “Roeper Review” erörtern, könnte das männliche Geschlechtshormon dazu beitragen, dass sich im Gehirn des ungeborenen Kindes besonders viele “Schaltstellen” entwickeln. Vor allem im rechten sogenannten präfrontalen Cortex sollen sich zahlreiche Verbindungen aufbauen. Dieser Teil des Gehirns gilt als wichtigstes Kontrollzentrum für eine situationsangemessene Handlungssteuerung. Darüber hinaus ist er an der Regulation von Prozessen beteiligt, die mit Gefühlen zu tun haben.

Gemäß den Wissenschaftlern könnte es sein, dass Kinder, die im Mutterleib mit viel Testosteron in Kontakt kommen, mit einer Vorliebe für Kunst, Mathematik oder Naturwissenschaften geboren werden. Allerdings sei noch mehr Forschung nötig, um die Entwicklung des Gehirns von Menschen mit einem IQ von über 130 zu erklären .

sm/mp

15.03.11

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