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Hunde können einer Studie zufolge Lungenkrebs erschnüffeln. Dies gelingt ihnen auch dann, wenn die Erkrankten rauchen oder an der Lungenerkrankung COPD leiden, wie die Forscher der Klinik Schillerhöhe in Gerlingen im Kreis Kreis Ludwigsburg herausfanden.
In 71 von 100 Fällen hätten die speziell ausgebildeten Hunde den Krebs erkannt, erklärte die European Lung Foundation. In 372 von 400 Fällen entdeckten sie korrekt, dass die Betroffenen keinen Lungenkrebs hatten.
Die Methode der im “European Respiratory Journal” erschienenen Untersuchung beruhte darauf, flüchtige organische Verbindungen zu erkennen. Dies gilt als äußerst schwierig, denn die Ergebnisse können verfälscht werden, wenn der Proband vor dem Versuch beispielsweise gegessen oder geraucht hat.
Im Atem der Lungenkrebs-Patienten gebe es wahrscheinlich andere Chemikalien als im normalen Atem, erklärte der Autor der Studie, Thorsten Walles. Hunde könnten diesen Unterschied offenbar bereits in einem frühen Stadium der Krankheit erkennen.
Quelle: dapd
19.08.11