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Patienteninformationen

Alles über Hygiene-Hypothese

1. Allergische Stubenhocker - Viel draußen spielende Kinder leiden seltener unter Allergien

Kinder, die viel im Freien herumtollen, leiden seltener an Heuschnupfen als ihre bewegungsfaulen Altersgenossen, berichtet die "Apotheken Umschau". Wissenschaftler des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg werteten die Daten von 1700 Kindern zwischen fünf und vierzehn Jahren aus, diesie über zwölf Jahre gesammelt hatten. Dabei wurde deutlich, dass sich für Stubenhocker das Risiko einer Allergie verdoppelt.

2. Zu viel Hygiene verursacht Allergien

In der westlichen Welt legen die Menschen großen Wert auf Hygiene. Wissenschaftler wissen allerdings bereits seit Jahren, dass übertriebene Sauberkeit Allergien verursachen kann. Heute leidet ein Großteil der Bevölkerung an einer Allergie.

3. Gesund durch Schmutz?

Schmutz, Staub und Dreck - da schüttelt es die meisten. Wer mag schon Trauerränder unter den Fingernägeln, Staub in der Nase oder sogar Tier-Dreck auf der Kleidung? Niemand! Dabei kann Schmutz durchaus gesund sein.

4. So weisen Sie Allergenen die Tür: Putztipps für Allergiker

Grundsätzlich ist die Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen die beste Methode, um einer Allergie Herr zu werden. Doch bei Pollen ist dies in der Praxis schwierig, da diese fast überall in der Luft anzutreffen sind. Im Haushalt hat man weit bessere Chancen.

5. Kinder, Keime, Kontroversen

Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden, die z. B. eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), berichtet die „Apotheken Umschau“.

6. Gefährliche Matratzen-Mikroben: TUM-Forscher finden Listerien in Betten von Bauerhof-Kindern

Listerien - von diesen gesundheitsschädlichen Keimen hört der Verbraucher normalerweise nur im Zusammenhang mit Rohmilchkäse, Tatar oder Räucherlachs. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben die kleinen Krankmacher jetzt allerdings auch im Bett gefunden: Sie haben den Matratzenstaub von Bauernhofkindern untersucht - und in fast zwei Dritteln der Proben Listerien entdeckt.

7. Zu viel Hygiene kann krank machen

Sauberkeit ist nicht immer gut für die Gesundheit. Die häufige Nutzung antibakterieller Seifen kann Allergien auslösen, und Schutzfolien um Lebensmittel können das Immunsystem schwächen, wie US-Mediziner der Universität von Michigan in einer neuen Studie zeigen.

8. Allergien durch Einatmen von Duftstoffen?

Duftstoffe werden in vielen Produkten eingesetzt, mit denen Verbraucher in Kontakt kommen, darunter kosmetische Mittel, Wasch- und Reinigungsmittel. Einige Duftstoffe können zu Allergien führen, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Ob Duftstoffe auch allergische Reaktionen auslösen können, wenn sie über die Atemwege aufgenommen werden, diskutierten Experten am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

9. Pollen aus dem Weg gehen

Heuschnupfen belastet jetzt viele Deutsche und kann in jedem Lebensalter auftreten. "Heuschnupfen sollte unbedingt behandelt werden, denn unbehandelt kann er sich im Lauf der Jahre zu einem Asthma entwickeln", sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Um die Wirkung der Heuschnupfenmedikamente zu unterstützen, sollte man den in der Luft umherfliegenden Pollen soweit möglich aus dem Weg gehen.

10. Übermäßige Reinlichkeit ist nicht der Auslöser für Allergien

In einem wissenschaftlichen Bericht rufen Wissenschaftler des International Scientific Forum on Home Hygiene (IFH) zu einem radikalen Umdenken in Bezug auf Reinlichkeit und Hygiene im Haushalt auf. Der Bericht hinterfragt die lange Zeit geltende „Hygienehypothese“, die besagt, dass übermäßige Reinlichkeit bei Kindern sogar vermehrt zu Allergien führen könne.

11. Vorsicht: Schlafapnoe

Häufig leiden übergewichtige Personen an Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer) – meist mehr Männer als Frauen. Indizien, die auf ein Apnoe-Risiko schließen lassen, sind neben Übergewicht z.B. ein dicker Hals, ein zu kurzes Kinn und eine Störung der Atemwege. Apnoen können bis zu zwei Minuten andauern und sind für den Körper mit starkem Stress verbunden.

12. Spritzenabszess in einer Arztpraxis mit Hygienemängeln

Kommt es nach einer Injektion zu einem Spritzenabszess und steht fest, dass es in der Arztpraxis gravierende Hygienemängel gab, muss der Arzt beweisen, dass der Spritzenabszess auch bei Beachtung der maßgeblichen Hygieneregeln eingetreten wäre (OLG Koblenz, Urt. v. 22.06.2006 - 5 U 1711/05).

13. Zur Weihnachtszeit: Was Allergiker beachten sollten

„Apfel, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern“, sagt ein Weihnachtsreim. Und für die Erwachsenen gilt die Weisheit ohnehin. Zu einem gemütlichen Vorweihnachtsabend gehört ein Teller mit Nüssen einfach dazu. Für manche Menschen kann das allerdings zum Problem werden ...

14. Allergien: Hygiene als Ursache?

In den Industrienationen leiden immer mehr Menschen unter Allergien. Bei dieser Fehlfunktion des Immunsystems reagiert der Körper auf harmlose Stoffe wie Blütenpollen oder Bestandteile der Nahrung, als würden Bakterien oder Viren einen Angriff starten: Mastzellen werden fälschlicherweise alarmiert.

15. Hausstauballergie: Suchtest findet Milben

Wer seine Wohnung wegen einer Haustauballergie gründlich staubarm renovieren will, kann vorweg mit einem Test untersuchen, wo sich Milben tatsächlich aufhalten, rät das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Der Kot der Milben ist ein stark Allergie auslösender Stoff. Die Milben sind überall verbreitet und kein Problem von mangelnder Hygiene. Wohnen Allergiker im Haushalt, können erhebliche Veränderungen in der Wohnung angebracht sein. Bei Neuanschaffungen sind Ledermöbel Polstern vorzuziehen. Teppichböden sollten durch Holz, Fliesen oder Linoleum ersetzt werden, so dass leicht feucht gewischt werden kann. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent ist vorteilhaft. Der Milben-Test ist in Apotheken erhältlich. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 6/2005 B

16. Nitroproteine lösen Allergien aus

Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis haben in den vergangenen Jahren auffallend zugenommen. Die Ursachen dafür sind bislang nicht eindeutig belegt. Mögliche Erklärungen liefern ungesunde Ernährung, übertriebene Hygiene und Umweltverschmutzung. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass Allergien durch Schadstoffe in der Luft hervorgerufen werden, insbesondere durch Emissionen im Straßenverkehr. Ein Wissenschaftlerteam um Dr. Ulrich Pöschl und Dr. Michael Weller vom Lehrstuhl für Hydrogeologie, Hydrochemie und Umweltanalytik der TU München (Prof. Reinhard Nießner) bietet nun erstmals einen detaillierten molekularen Erklärungsansatz für den Zusammenhang zwischen Allergien und Umweltverschmutzung, wie die Fachzeitschrift Environmental Science and Technology und das Wissenschaftsmagazin Nature kürzlich berichteten.

17. Allergie: Rein und gesund?

„Wirklich rein”, „porentief”, „ohne Rückstände” – wer kennt sie nicht, die Werbesprüche für Haushaltsreiniger. Doch bedeutet rein auch gesund? Eine Studie der Columbia Universität aus den USA deckt jetzt auf: Spezielle antibakterielle Haushaltsreiniger verhindern keine Infektionskrankheiten. Außerdem kann übertriebene Reinlichkeit auch zu Allergien führen. Bakterien befinden sich überall um uns herum, deshalb ist Sauberkeit natürlich wichtig

18. Listeria monocytogenes: Der Überlebenskünstler unter den Keimen

Über den Schutz vor Infektionen mit Listerien informiert ein neues Verbrauchermerkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Das Merkblatt ist ab sofort in der Pressestelle des BfR erhältlich. Da Infektionen mit diesen Bakterien, insbesondere mit Listeria monocytogenes, in Deutschland und Europa in den vergangenen Jahren zugenommen haben, sah sich das BfR veranlasst, Verbraucher über diesen Krankheitserreger zu informieren.

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