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Hyposensibilisierung auch sublingual möglich

Hyposensibilisierung auch sublingual möglich

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Heuschnupfen-Geplagte, die eine Hyposensibilisierung machen wollen, können sich auch einer sog. sublingualen Therapie unterziehen. Dabei träufelt sich der Patient selbstständig jeden zweiten Tag oder täglich eine Allergen-Lösung unter die Zunge.

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Diese Art der Behandlung biete sich vor allem für Patienten an, die Angst vor Spritzen hätten oder aus Zeitgründen nicht oft zum Arzt gehen könnten, so Prof. Dr. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. „Aber auch Menschen über 60 Jahren mit einer Pollen- oder Hausstaubmilbenallergie, die gesund und aktiv sind, können davon profitieren.“

Mit einer Hyposensibilisierung sollte man am besten bald, in der winterlichen „Ruhephase“ für Allergiker, beginnen. Diese Phase, in der kaum Pollen fliegen, gelte es für die Behandlung auszunutzen, erläutert Prof. Morr. Neben der sublingualen Therapie gibt es auch die Möglichkeit, sich den jeweiligen Allergenextrakt in den Oberarm spritzen zu lassen.

Quelle: Allergikus 4/2011

31.01.12

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