- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Unterleib - Impotenz

Impotenz

Beim Mann äußert sich Impotenz dadurch, dass der Penis nicht ausreichend steif wird beziehungsweise nicht lange genug steif bleibt, um Geschlechtsverkehr haben zu können. Von Impotenz spricht man dann, wenn ein Mann bei über 70 Prozent der Versuche nicht fähig ist, in eine Frau einzudringen – und das über mindestens sechs Monate hinweg. Wenn die Erektionsstörungen nur kurzzeitig auftreten, ist dies hingegen noch kein Grund zur Beunruhigung.

Früher vermutete man in den meisten Fällen psychische Ursachen. Heute ist bekannt, dass bei den meisten Betroffenen organische Leiden zugrunde liegen. Vor allem Männer über 40 Jahren leiden unter Erektionsproblemen. Grundsätzlich haben alle Faktoren, die auch als Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall gelten, auch in diesem Bereich eine große Bedeutung. Schließlich sind eine gute Durchblutung und funktionierende Blutgefäße eine Grundvoraussetzung für die Steifheit des Penis. Das heißt, dass Rauchen, starker Alkoholkonsum, hoher Blutdruck, Übergewicht sowie Diabetes die Entstehung von Impotenz fördern. Oftmals können Durchblutungsstörungen im Penis beziehungsweise Erektionsstörungen sogar erste Vorboten für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Andere organische Ursachen für Potenzstörungen sind Hormonstörungen, Schädigungen des Nervensystems, Fehlfunktionen der Schilddrüse, Erkrankungen von Leber und Niere, Schlafapnoe oder Schädigungen des Schwellkörpergewebes im Penis selbst. Auch genitale Fehlbildungen und operative Eingriffe im Beckenraum können Potenzstörungen verursachen. Auch Medikamente können diese als Nebenwirkung haben. Dazu zählen einige blutdrucksenkende, cholesterinsenkende und entwässernde Medikamente, Psychopharmaka und Magenmedikamente. Wenn die Erektionsstörungen nach dem Einnahmebeginn von bestimmten Medikamenten begonnen haben, lohnt hier auf jeden Fall ein Blick auf den Beipackzettel.

Wenn trotz Potenzstörungen noch normale, nächtliche Erektionen auftreten, sind eher psychische Ursachen anzunehmen. Dies können zum einen sexuelle und partnerschaftliche Gründe sein: Zu große sexuelle Erwartungen, Probleme in der Partnerschaft, traumatische Sexualerfahrungen oder auch sexuelle Unerfahrenheit. Auch Menschen, die mit ihrer sexuellen Orientierung nicht im Reinen sind, können mit Erektionsstörungen zu kämpfen haben – sei es nun bei Hetero-, Homo- oder Bisexualität. Zudem können auch andere psychische Gründe hinter Erektionsstörungen stecken, darunter fallen beruflicher Stress, Ängste oder auch Depressionen.

25.02.11

Newsletter An-/Abmeldung

Code: RSWO