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Infektiöse Hautkrankheiten

Möglichkeiten der Warzenbehandlung

Warzen sind i. d. R. gutartige geschwulstähnliche Erkrankungen, die auf Haut und Schleimhäuten entstehen können. Es sind weit verbreitete infektiöse Viruserkrankungen, die meist durch humane Papillomaviren (HPV) hervorgerufen werden, die durch kleine Verletzungen in die obere Hautschicht gelangen. Die Geschwulste entstehen durch eine vermehrte Zellteilung ca. sechs Wochen bis ca. 20 Monate nach der Infektion. Es gibt viele verschiedene Arten von Warzen, angefangen von Dorn- und Mosaikwarzen am Fuß bis hin zu juvenilen Flachwarzen, die vor allem im Gesicht sowie an Händen und Füßen von Jugendlichen auftreten.

Eine Selbstbehandlung kann z. B. mit rezeptfreien Mitteln zum eigenständigen Vereisen oder Wegätzen der störenden Hautwucherungen durchgeführt werden. Um Warzen effektiv zu bekämpfen, muss auf Hygiene bei der Behandlung geachtet werden, um eine Ansteckungen zu vermeiden. Zum anderen muss das infektiöse Gewebe vollständig entfernt werden. Da die Mittel nicht gegen die Viren selbst wirken, wird die Behandlung wiederholt, bis die ganze Warze und mit ihr die Viren verschwunden sind.

Bei der gemeinen Warze werden oft Pflaster eingesetzt, die z. B. Salizylsäure oder Milchsäure enthalten. Mit dem Therapieziel, das von den Viren hervorgerufene Hautgebilde wegzuätzen, werden die betroffenen Stellen abgeklebt, bis die aufgeweichte Hornmasse abgetragen werden kann. Ähnlich werden auch spezielle Tinkturen verwendet, die auf die betroffenen Stellen wiederholt aufgetupft werden.

Dermatologen behandeln die Geschwulste auch mit flüssigem Stickstoff. Dieser sorgt dafür, dass sich Blasen bilden, die am Folgetag abgetragen werden können. So lässt sich das Warzengewebe beseitigen. Solitäre, kleinere Warzen können auch elektrochirurgisch oder mit CO2-Laser entfernt werden. Manchmal kann eine interdisziplinäre Therapie in Zusammenarbeit mit einem Strahlentherapeuten sinnvoll sein.

Pilzinfektionen können für Menschen gefährlich werden

Mehr als die Hälfte aller Menschen beherbergen im Körper den Hefepilz Candida albicans. Er ist auf der Haut, den Schleimhäuten oder im Darm zu finden – oft ohne Beschwerden zu verursachen. Gefährlich wird der Pilz für Patienten, deren Immunsystem geschwächt ist – etwa nach Organtransplantationen oder Chemotherapie bei Krebs. Der Pilz dringt dann in tiefere Gewebeschichten vor und breitet sich über das Blutsystem im Körper aus. Allein in Deutschland sterben jährlich mehrere Tausend Menschen an systemischen Candida-Infektionen.

Doch warum wird Candida albicans für den Menschen lebensbedrohlich? Dies untersuchen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik. Sie nutzen u. a. die sog. Next-Generation-Sequenzierung, die eine enorm beschleunigte Analyse des Erbguts ermöglicht. Die Forscher wollen so herausfinden, welche Gene am Ausbruch der Krankheit seitens des Pilzes und des Wirts beteiligt sind, und die Mechanismen der Krankheitsentstehung aufklären, um neue Therapieansätze zu finden. Hierüber berichtete die Fraunhofer-Gesellschaft.

Quelle: Patient und Haut 1/2011

13.07.11

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