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Das möchte niemand – Keime aus dem Cremetopf

Die meisten kosmetischen Reinigungs- und Pflegeprodukte bestehen aus einer Vielzahl einzelner Zutaten, die bei falscher Behandlung oder ungünstigen Lagerbedingungen verderben können. Das gilt vor allem für angebrochene Packungen.

Wenn ein kosmetisches Produkt Wasser enthält, sind Konservierungsstoffe notwendig, denn in Wasser können Mikroorganismen sich ansiedeln und vermehren. Kosmetikprodukte ohne Konservierungsmittel können einen Nährboden für Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze bieten, die die Haut schädigen können. Produkte mit vergleichsweise hohem Wassergehalt, z. B. Reinigungsmilch oder Körperlotionen, sollten deshalb sorgfältig konserviert sein. Wasserarme Emulsionen, die über einen hohen Fettanteil verfügen, oder Rasierwasser mit einem hohen Alkoholanteil benötigen meistens keinen oder nur einen geringen Konservierungsschutz.

Die Verwendung von Konservierungsstoffen in kosmetischen Produkten ist in der Kosmetikverordnung geregelt. Grundsätzlich sind die meisten Kosmetikprodukte ab dem Tag ihrer Herstellung mindestens 30 Monate lang haltbar. Wird dieser Zeitraum unterschritten – beispielsweise bei unkonservierten Rezepturen – muss auf der Verpackung ein Mindesthaltbarkeitsdatum genannt werden. Auch müssen Inhaltsstoffe von Kosmetika, wozu auch die Konservierungsstoffe gehören, mit ihrer INCI-Bezeichnung („Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe“) gekennzeichnet sein, berichtet haut.de.

Quelle: Patient und Haut 1/12

16.12.12

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