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Patienteninformationen

Alles über Kinder

1. Hausstaub-Allergie: Kein Spezial-Bettbezug für Kinder!

Spezialbezüge für Betten und Matratzen – so genannte „Encasings“ – haben das Leben für Hausstaub-Allergiker entscheidend verbessert. In der Apothekenzeitschrift Gesundheit warnt die Allergieberaterin Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach aber davor, auch das Bettzeug kleiner Kinder mit diesen luftdichten Überzügen zu versehen. Es droht Erstickungsgefahr. Auch Erwachsene lieben das raschelnde Spezialbettzeug meistens nicht, das auch noch das Schwitzen fördert. Ein Muss und äußerst wirksam ist das „Encasing“ allerdings für die Matratzen. Dort finden Hausstaubmilben, deren Kot die Allergie verursacht, besonders günstige Lebensbedingungen. Die Spezialbezüge verhindern, dass bereits in der Matratze lebende Milben und ihr Kot nach außen dringen – und neue Milben sowie Nahrungspartikel nach innen. Mit fehlender Hygiene hat das Vorhandensein der mikroskopisch kleinen Tiere übrigens nichts zu tun. Die Milben leben überall und überstehen selbst die sorgfältigste Reinigung. Für Nichtallergiker sind sie und ihr Kot völlig harmlos. Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

2. Mehr Straßenverkehr, mehr Allergien

Kinder, die an verkehrsreichen Straßen aufwachsen, leiden häufiger unter Allergien: Dies ist das aufrüttelnde Ergebnis einer großen wissenschaftlichen Studie, über die die Zeitschrift ELTERN in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet.

3. Reden hilft Gruppen

Gruppenmitglieder müssen miteinander reden, damit die Zusammenarbeit funktioniert. Zwei Menschen können dagegen auch ohne Absprache intuitiv miteinander kooperieren. Das haben nun britische Psychologen nachgewiesen.

4. Kinder, Keime, Kontroversen

Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden, die zum Beispiel eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), berichtet die "Apotheken Umschau".

5. Kinder, Keime, Kontroversen

Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden, die z. B. eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), berichtet die „Apotheken Umschau“.

6. Kindliche Tränensäcke abklären lassen

Wenn sich bei Kleinkindern angeschwollene Tränensäcke zeigen, sollte ein Kinderarzt untersuchen, ob sie Anzeichen für eine Erkrankung sind, rät die Kinderärztin Dr. med. Claudia Saadi im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Meist fallen die geschwollenen Bereiche unter den Augen morgens nach dem Schlafen auf. Im Laufe des Tages geht die Schwellung dann zurück. "Das Phänomen kann harmlos sein, manchmal aber auch Symptom einer Krankheit"

7. Nicht renovieren, wenn ein Baby kommt

Wenn sich Nachwuchs angesagt hat, sollten Eltern das Kinderzimmer nicht noch schnell kurz vor der Geburt renovieren. Auf Belastungen durch frisch gestrichene Wände oder neu verklebte Teppiche können Neugeborene sehr empfindlich reagieren. Das berichtet das Gesundheitsjournal „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Untersuchungen des Umweltforschungszentrums Leipzig. Besonders Frühgeborene und Babys in Familien mit Allergierisiko sollten der Gefährdung nicht ausgesetzt werden. Die Forscher untersuchten 436 Babys, deren Väter oder Mütter bereits unter einer Allergie litten. Atemwegsinfektionen, Hautprobleme und Allergien kamen gehäuft vor. Die Umweltforscher warnen auch vor Zigarettenrauch in der Umwelt der Kleinkinder. Als Schutz vor Allergien empfehlen sie das bewährte „Hausmittel“ Muttermilch. Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

8. Katzenhaare im Haus stellen vor allem für Kleinkinder Allergierisiko dar

Katzen und Katzenallergene im häuslichen Umfeld erhöhen deutlich das Risiko einer allergischen Sensibilisierung bei Kindern bis zum Alter von zwei Jahren. Bei älteren Kindern tritt hingegen der Einfluss der häuslichen Umgebung auf die Entstehung von Katzenhaarallergien zurück. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF), Helmholtz-Gemeinschaft, bei der Auswertung der Daten von über 2000 Kindern aus Leipzig und München.

9. Kinder depressiver Eltern reagieren allergisch

New York (pte) – Eltern, die unter Depressionen oder Panikattacken leiden, haben häufig Kinder, die an Asthma und Allergien erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Columbia University, die in der Zeitschrift Psychosomatic Medicine publiziert wurde. „Wir führen diese Tendenz auf genetische Bedingungen zurück“, erklärte Studienleiter Ramin Mojtabai. Die US-amerikanischen Forscher analysierten das Datenmaterial von 9.240 Eltern und deren Kindern aus der US National Health Interview Survey. Insgesamt waren 8.686 der Eltern-Kind-Paare biologisch verwandt, während 554 Kinder adoptiert waren

10. Schluckbeschwerden wegen allergischer Entzündung der Speiseröhre

Klagen Kinder über Schluckbeschwerden bei fester oder trockener Nahrung, kann eine allergische Entzündung der Speiseröhre die Ursache sein. Das Krankheitsbild der sogenannten eosinophilen Ösophagitis wird in den Industrienationen bei Kindern immer häufiger beobachtet, sagt der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Ulrich Fegeler.

11. Keine Katzen für Kinder von Asthmatikern

Eltern, die unter Asthma leiden, sollten besser auf Katzen für ihren Nachwuchs verzichten. Das Risiko, dass auch das Kind die Atemwegserkrankung bekommt, ist dann nämlich dreimal so hoch wie ohne vierbeinigen Spielkameraden. Das schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau unter Berufung auf Forschungsergebnisse vom Brigham and Women´s Hospital in Boston / USA. Für die Kinder gesunder Eltern gilt die Warnung nicht. Im Gegenteil: Erblich nicht vorbelasteter Nachwuchs, der mit Katzen aufwächst, entwickelt nämlich seltener Allergien und Asthma als Altersgenossen ohne Haustiere. Das Magazin Apotheken Umschau

12. Allergisch auf Straßenverkehr

Neue Untersuchung zeigt Zusammenhänge verkehrsbedingter Schadstoffexposition und dem Auftreten allergischer Erkrankungen bei Kindern auf. Allergische Erkrankungen treten häufiger auf bei Kindern, die in der Nähe stark befahrener Straßen aufwachsen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an mehreren tausend Münchener Kindern, die jetzt im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht wurde.

13. Allergien bei Kindern auf dem Vormarsch

Jedes sechste Kind in Deutschland ist Allergiker. Das besagt die aktuelle Studie Kinder- und Jugendgesundheitssurveys, die vom Robert-Koch-Institut gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erstellt wurde.

14. Was tun bei Kuhmilchallergie?

Der wichtigste Nährstoff in der Kuhmilch ist das Kalzium. Ohne Milch und Milchprodukte ist es sehr schwierig, den Kalziumbedarf zu decken. Andere Lebensmittel erhalten keine mit der Milch vergleichbaren Mengen an Kalzium.

15. Hydrokortison für Kinder? - Was Eltern wissen müssen, wenn ihre Kinder den Entzündungshemmer brauchen

Manche Kortisonsalben sind heute rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Die Salben helfen bei nicht infizierten, mäßig ausgeprägten entzündlichen und bei allergischen und juckenden Hautveränderungen. "Für Kinder unter sechs Jahren gilt aber: Sie dürfen die Mittel nur nach ärztlicher Verordnung bekommen, über eine Dauer von maximal drei Wochen"

16. Neue EU-Spielzeugrichtlinie schützt die Gesundheit von Kindern nicht ausreichend

Die Regelungen zur chemischen Sicherheit von Spielzeug, wie sie mit der neuen EU-Spielzeugrichtlinie im Dezember 2008 verabschiedet wurden, sind unzureichend und führen teils sogar zu einer Verschlechterung des Verbraucherschutzes. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

17. Heuschnupfen bei Kindern frühzeitig behandeln

Heuschnupfen ist auch bei Kindern keine Bagatellerkrankung, sondern sollte so früh wie möglich behandelt werden.

18. Aufwachsen mit Tieren verringert Allergierisiko

Wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, haben sie kein höheres Allergierisiko. Möglicherweise schützt sie der frühe Kontakt mit Hund oder Katze sogar vor einer Unverträglichkeit, wie eine Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler andeutet.

19. Geerbtes Leiden: Heuschnupfen

Die langen Wimpern hat Nina vom Papa, den schön geschwungenen Mund von der Mutter, den Heuschnupfen von beiden. Nina gehört zu schätzungsweise rund fünf Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die unter allergischer Rhinokonjunktivitis, besser bekannt als Heuschnupfen, leiden.

20. Pollen-Allergie: Möglichst früh behandeln, sonst steigt die Asthma-Gefahr

Kinder, die an einer Pollen-Allergie leiden, sollten möglichst früh behandelt werden. „Eltern, die erst mal die Pubertät des Kindes abwarten wollen, in der Hoffnung, dass sich der Heuschnupfen „auswächst“, sind falsch beraten“, warnt Prof. Dr. med. Carl-Peter Bauer, Vorsitzender der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin im Interview mit dem Apothekenmagazin Baby und Familie. „Aus einem unbehandelten Heuschnupfen entwickelt sich leicht allergisches Asthma“, begründet er seine Warnung. Bei einer Pollenallergie sei eine früh einsetzende Hyposensibilisierung entscheidend für den Therapieerfolg. Diese Behandlung trainiert das Immunsystem über etwa drei Jahre, die allergieauslösenden Stoffe zu tolerieren.

21. Allergische Stubenhocker - Viel draußen spielende Kinder leiden seltener unter Allergien

Kinder, die viel im Freien herumtollen, leiden seltener an Heuschnupfen als ihre bewegungsfaulen Altersgenossen, berichtet die "Apotheken Umschau". Wissenschaftler des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg werteten die Daten von 1700 Kindern zwischen fünf und vierzehn Jahren aus, diesie über zwölf Jahre gesammelt hatten. Dabei wurde deutlich, dass sich für Stubenhocker das Risiko einer Allergie verdoppelt.

22. Atmung durch den Mund gefährdet Gesundheit

Gerade Allergiker atmen im Frühjahr angesichts verstopfter Nase häufig durch den Mund. Diese Atmung könne auf Dauer insbesondere bei Kindern die Gesundheit gefährden, mahnt ein US-Zahnmediziner. Sie beeinträchtigt demnach die Entwicklung des Zähne, des Zahnfleischs und des Gesichts. Zudem können die aus der Mundatmung resultierenden Schlafprobleme das Wachstum beeinträchtigen, motorische Unruhe auslösen und die Leistungen in der Schule schmälern.

23. Erdnuss-Allergie bei Kindern ernst nehmen

Ein anaphylaktischer Schock entsteht bei Kindern am häufigsten durch Nahrungsmittel. Das zeigte eine Auswertung der Daten des Anaphylaxie-Registers für Deutschland.

24. Neue Viren und neue Behandlungsmöglichkeiten von Allergien

Rund 20 % aller Kinder in Deutschland werden von allergischen Beschwerden geplagt. Sie leiden unter Heuschnupfen, Asthma oder atopischem Ekzem. Neue Erkenntnisse zeigen, dass eine Behandlungsmethode für Erwachsene möglicherweise auch für Kinder empfohlen werden kann.

25. Jedes zweite Kind hat eine Allergie - wirksamer Schutz durch Gemüse

Kinder, die in den ersten Lebensjahren viel Gemüse essen, erkranken später deutlich seltener an allergischem Asthma. Wissenschaftler der Universität Kreta haben in einer Studie mit 460 Kindern herausgefunden, dass bereits 40 Gramm Tomaten, Auberginen, Gurken, grüne Bohnen oder Zucchini täglich für einen wirksamen Schutz ausreichen. Allergien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer wahren Epidemie entwickelt.

26. Hilfe, unser Kind wächst nicht mehr

Lea wollte nicht mehr zunehmen. Hilfe fand sie an der Kinderklinik des Universitätsklinikum Bonn. Die Ärzte diagnostizierten eine Lebensmittelallergie, die Coeliakie. Gluten, ein Eiweiß in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, löst eine Entzündung des Dünndarms aus. Die Nahrungsaufnahme ist gestört.

27. Gefährliche Matratzen-Mikroben: TUM-Forscher finden Listerien in Betten von Bauerhof-Kindern

Listerien - von diesen gesundheitsschädlichen Keimen hört der Verbraucher normalerweise nur im Zusammenhang mit Rohmilchkäse, Tatar oder Räucherlachs. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben die kleinen Krankmacher jetzt allerdings auch im Bett gefunden: Sie haben den Matratzenstaub von Bauernhofkindern untersucht - und in fast zwei Dritteln der Proben Listerien entdeckt.

28. Impfungen auch bei bestehenden Allergien sinnvoll und möglich

In der heutigen Zeit leiden immer mehr Kinder unter Allergieproblemen. Da stellt sich oft die Frage, ob Impfungen für allergische Kinder empfehlenswert sind und welche Gefahren eventuell damit zusammenhängen. Das Fazit des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts: Impfungen sind trotz Allergie möglich und auch notwendig.

29. Allergievorbeugung bei Kindern: Die ersten Lebensmonate entscheiden

Sollten Kinder mit erhöhtem Allergierisiko allergenarm ernährt werden – oder ist diese Vorsichtsmaßnahme überflüssig? Bei der Beantwortung dieser Frage ist der Zeitpunkt entscheidend: In den ersten vier Lebensmonaten bringt allergenarme Ernährung, also Muttermilch oder hypoallergene Säuglingsnahrung, einen klaren Vorteil. Ab dem fünften Monat dürfen die Kleinen auch Beikost erhalten.

30. Körperliche Aktivität kann vor Heuschnupfen schützen

Wie wissenschaft.de berichtete, kann Bewegung Kinder vor Allergien schützen. Eine Forschergruppe des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) hat unter der Leitung von Yvonne Kohlhammer in einer seit 1992 laufenden Studie belegt, dass sportliche und körperlich aktive Kinder ein deutlich geringeres Risiko haben, an Heuschnupfen zu erkranken. Als Ergebnis der Studie konnte festgestellt werden, dass Kinder, die sich wenig bewegen, ein 50 % höheres Risiko haben, eine Pollenallergie zu entwickeln Die genauen medizinischen Zusammen hänge sind bislang ungeklärt. Eine mögliche Erklärung sehen die Forscher aus Neuherberg in der Tatsache, dass regelmäßige Bewegung das Immunsystem stärkt. An der Studie nahmen 1.703 Kinder im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren sowie deren Eltern teil. Die Forscher befragten die Kinder und deren Eltern über einen Zeitraum von zwölf Jahren mindestens einmal jährlich zu den Bewegungsgewohnheiten der Kinder und zu anderen allergieauslösenden Faktoren. So wurde beispielsweise gefragt, ob Haustiere in der Familie lebten, ob häufig in Gegenwart der Kinder geraucht würde oder welche Krankheitsfälle bisher in der Familie aufgetreten seien.

31. Heuschnupfen bei Kindern: Studienteilnehmer für neue Therapie gesucht

Eine klinische Studie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg soll zeigen, ob Tropfen einer Allergenlösung, die unter die Zunge gegeben werden, bei Kindern mit Heuschnupfen eine Besserung oder sogar Heilung der Allergie bewirken.

32. Vorbeugen fürs Baby - Ist die Mutter vor Allergien geschützt, profitieren auch die Kinder

Allergikerinnen sollten sich am besten vor einer geplanten Schwangerschaft desensibilisieren lassen. Das verringert das Allergierisiko für das Baby. Durch Desensibilisieren wird der Körper über eine längere Zeit an steigende Konzentrationen

33. Allergie auf Eier

Marie klagte seit Jahren über wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle und Nesselsucht. Zweimal kam sie sogar wegen unerklärlicher "Kreislaufzusammenbrüche" in die Notaufnahme einer Klinik, wurde jedoch nach erfolgloser Magen- und Darmspiegelung und ergebnislosen Laboruntersuchungen ohne gesicherte Diagnose entlassen.

34. Die Tropfenbande

Das reich illustrierte Aufklärungsbuch "Die Tropfenbande" für Kinder ab 7 Jahre thematisiert die chronischen Erkrankungen Krebs, Neurodermitis, Fehlsichtigkeit, Allergie (Heuschnupfen/Asthma) und Epilepsie im Kindesalter. Die spannend erzählte Geschichte berichtet von fünf Kindern. Sie sind von jeweils einer dieser Erkrankungen betroffen, lernen sich im Krankenhaus kennen und retten als Tropfenbande gemeinsam einen kleinen Hund. Während ihres Abenteuers erklären sich die Kinder gegenseitig ihre Erkrankungen in ihrer eigenen Sprache.

35. Die richtige Spacer-Größe für Kleinkinder mit Asthma

Bei Kleinkindern mit Asthma sollte regelmäßig Inhalationstherapie erfolgen. Dazu eignen sich bei ihnen besonders Vernebler oder Treibgas-Dosieraerosole mit Spacer und Gesichtsmaske. Ein Spacer ist eine Art Mundstück mit einer größeren Luftkammer. Er wird auf ein Dosieraerosol bzw. einen Pulverinhalator aufgesetzt. Die luftgefüllte Kammer des Spacers wird durch einen Sprühstoß mit Tröpfchen oder Pulvernebel gefüllt. Dies verhindert, dass sich der Wirkstoff beim Einatmen größtenteils im Mund absetzt.

36. Allergievorsorge entlastet auch den Geldbeutel

Allergien belasten Kinder und Eltern oftmals massiv. Außerdem kosten sie viel Geld, das die betroffenen Familien zu einem großen Teil selbst aufbringen müssen. Dazu gehören Kosten für besondere Hautpflegeprodukte, milbendichte Bettbezüge oder spezielle Nahrungsmittel, Fahrtkosten zu Ärzten und Gehaltseinbußen durch Arbeitsausfall.

37. Hohe Allergiehäufigkeit bei Kindern: Risiken minimieren und frühzeitig behandeln

Allergien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Das bestätigte auch die erste bundesweite Kinder- und Jugendstudie (KiGGS), die das Robert Koch-Institut im September 2006 in Berlin vorgestellt hat. Mithilfe von Befragungen der Eltern war die Häufigkeit von ärztlich diagnostiziertem Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 17 Jahren festgestellt worden. Durch Blutuntersuchungen wiesen die Wissenschaftler bei den Drei- bis 17-Jährigen außerdem nach, gegen welche Allergieauslöser die Kinder und Jugendlichen sensibilisiert waren.

38. Weniger Heuschnupfen, dafür mehr Übergewicht

Sachsen-Anhalts Kinder leiden heute seltener unter Bronchitis als noch unmittelbar nach 1990. Heuschnupfen und Neurodermitis sind auf dem Rückzug. Dagegen haben Übergewicht und Bronchialasthma deutlich zugenommen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Schulanfängerstudie, die von Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Dr. Gerlinde Kuppe in Magdeburg vorgestellt wurde.

39. Stress in der Kindheit erhöht Allergierisiko

Ein Umzug oder die Trennung der Eltern kann bei Kindern das Risiko deutlich erhöhen, später an einer Allergie zu erkranken. Das geht aus einer Langzeitstudie über Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Immunsystem und Allergien hervor.

40. Allergien bei Kindern

Die Zahl der Allergiker in Deutschland wächst beständig. Um Kindern eine Allergie-Karriere zu ersparen und ihre Chancen auf ein allergiefreies Leben zu verbessern, sollten sie in einem möglichst allergenarmen Umfeld aufwachsen. Ein weiterer Schwerpunkt der Allergievorbeugung ist die frühkindliche Ernährung.

41. Übermäßige Reinlichkeit ist nicht der Auslöser für Allergien

In einem wissenschaftlichen Bericht rufen Wissenschaftler des International Scientific Forum on Home Hygiene (IFH) zu einem radikalen Umdenken in Bezug auf Reinlichkeit und Hygiene im Haushalt auf. Der Bericht hinterfragt die lange Zeit geltende „Hygienehypothese“, die besagt, dass übermäßige Reinlichkeit bei Kindern sogar vermehrt zu Allergien führen könne.

42. Kuhpocken für junge Neurodermitiker gefährlich

Manche Haustiere können die sog. Kuhpocken (Orthopocken) übertragen, eine milde pockenartigen Erkrankung, die jedoch nicht durch das Variola-Virus verursacht wird, wie die seit 1980 als ausgerottet geltenden Menschenpocken, sondern durch das Orthopoxvirus. Betroffen sind überwiegend Kinder und Jugendliche.

43. Hohe Nickelfreisetzung aus Metallbausätzen kann Allergien auslösen

Metallbausätze für Kinder und Jugendliche können erhebliche Mengen des allergieauslösenden Schwermetalls Nickel abgeben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Nickelfreisetzung aus Spielzeug gesundheitlich bewertet. Bei 29 von 32 untersuchten Metallbaukästen war der gesetzliche Grenzwert für die Nickelfreisetzung aus Spielzeug überschritten.

44. Erdnüsse werden häufiger zum Auslöser von Allergien

Lebensmittelallergien drohen immer mehr zu einer Volkskrankheit zu werden. Inzwischen sind 120 Lebensmittel bekannt, die eine Allergie auslösen können. Dabei sind Säuglinge und Kleinkinder doppelt so häufig betroffen wie Erwachsene. Margitta Worm, stellvertretende Leiterin des Allergie-Centrum-Charité in Berlin, weist im Magazin darauf hin:

45. Studie zeigt: So schützen Sie Ihr Baby vor Allergien

Bereits jedes dritte Kind leidet an einer allergischen Erkrankung. Bei Babys und Kleinkindern zeigen sich die Beschwerden vor allem durch Hautausschläge, Juckreiz, Durchfall oder Erbrechen. Die atopische Dermatitis, auch als Neurodermitis bezeichnet, ist bei Kindern die häufigste chronische Hauterkrankung und sehr häufig mit Allergien gekoppelt.

46. Allergien aus dem Mutterleib

Gegen Allergien hat die sogenannte sublinguale Immuntherapie (SLIT) gute Erfolgsaussichten nachgewiesen. SLIT ist eine Art Schluckimpfung gegen jene Substanz, durch die eine Allergie verursacht wird. Die positiven Effekte sind meistens während oder sofort nach der Therapie beobachtet worden.

47. Schwangerschaftsurlaub auf dem Bauernhof senkt Asthmarisiko

Während der Schwangerschaft auf einem Bauernhof zu leben, könnte das Risiko für das ungeborene Kind senken, später einmal an Asthma, Ekzemen oder Heuschnupfen zu leiden. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest neuseeländischer Forscher. Sie gehen davon aus, dass der nahe Kontakt des Fötuses mit Tieren und deren Bakterien das Immunsystem des Kindes stärken.

48. Allergie: Rein und gesund?

„Wirklich rein”, „porentief”, „ohne Rückstände” – wer kennt sie nicht, die Werbesprüche für Haushaltsreiniger. Doch bedeutet rein auch gesund? Eine Studie der Columbia Universität aus den USA deckt jetzt auf: Spezielle antibakterielle Haushaltsreiniger verhindern keine Infektionskrankheiten. Außerdem kann übertriebene Reinlichkeit auch zu Allergien führen. Bakterien befinden sich überall um uns herum, deshalb ist Sauberkeit natürlich wichtig

49. Ernährung beeinflusst Allergieentwicklung bei Säuglingen

Schon vor der Geburt eines Kindes lassen sich Aussagen darüber machen, ob das Kind später an einer Allergie erkranken könnte. Das Allergierisiko hängt davon ab, ob Familienmitglieder Allergiker sind. Für Kinder ohne allergiekranke Geschwister oder Eltern liegt es bei 15 %. Ist ein Bruder oder eine Schwester allergisch, beträgt das Risiko bis zu 30 %. Wenn ein Elternteil allergisch ist, erhöht sich das Risiko auf 40 %.

50. Rote Augen können bei Kindern auf Allergie hinweisen

Rote und entzündete Augen können bei Kindern auf eine Allergie hinweisen. «Leidet ein Kind zusätzlich unter einer laufenden Nase und tränen die Augen vorzugsweise im Frühjahr, dann ist der Zusammenhang zu einer Allergie nicht so schwer zu erkennen», erklärt Monika Niehaus. Tränten die Augen aber das ganze Jahr über - wie bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben oder Tierhaare - und fehle ein allergischer Schnupfen, dann vermuteten Eltern oft eine Bindehautentzündung.

51. Startschuss für den „Kinder-Allergie (S)Check 2006“

Berlin – Seit Januar wird bundesweit in Geburtskliniken und bei Kinderärzten die Broschüre „Kinder- Allergie (S)Check“ verteilt. Damit wollen die Initiatoren pina e.V. (Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie/Asthma e.V.) und GPA e.V. (Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V.) die Früherkennung von Allergie- Risiken bereits ab dem Neugeborenenalter vorantreiben und jungen Eltern Wege zur Krankheitsvermeidung aufzeigen. Eine wichtige Rolle im Präventionsprogramm spielt dabei die Zusammenarbeit von Eltern und Kinder- sowie Jugendärzten

52. Kleine Milben mit großer Wirkung

In Deutschland sind 17,5 Prozent der Bevölkerung von einer Hausstaub- milbenallergie betroffen. Europaweit sind es sogar 21,7 Prozent. Vor allem Kinder leiden häufig unter einer Milbenallergie. Bereits jedes fünfte Kind ist sensibilisiert. Jeden Tag sind die Kleinen den Allergenen ausgesetzt. Die meisten Kinder verbringen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen, wo sich auch Milben wohlfühlen.

53. Kranke Kinder: Wenn das Leben ruft

Prof. Dr. Andreas Merkenschlager von den Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche über die Rolle von Familie, Schule und Freunden

54. Allergien im Mutterleib vorbeugen - Kinder von Fischliebhaberinnen sind weniger anfällig

"Fisch ist gut fürs Gehirn", das wussten schon unsere Großeltern. Dies gilt besonders in der Kindheit und sogar schon vor der Geburt. In einer aktuellen amerikanischen Studie waren Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft und Stillzeit viel Fisch aßen, in jeder Hinsicht weiter entwickelt als ihre Altersgenossen. Verantwortlich für diesen Effekt sind vermutlich die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren in Fisch. Sie werden für den Aufbau des Gehirns benötigt.

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