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Alles über Knorpel

1. Bewegung schützt vor Arthrose

Wer regelmäßig Sport treibt, kann Knorpelschäden verhindern. Auch Menschen, die bereits eine leichte Arthrose aufweisen, könnten das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, wenn sie körperlich aktiv bleiben, teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) auf seiner Internetseite www.internisten-im-netz.de mit.

2. Forscherteam identifiziert Auslöser der Arthrose

Arthrose, auch bekannt als Gelenkverschleiß, ist die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt: Sie betrifft mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 Jahre. Bei der Erforschung dieser Volkskrankheit ist die Medizin jetzt einen wichtigen Schritt weitergekommen: Ein Wissenschaftlerteam aus Münster und Hannover hat die Mechanismen entschlüsselt, die im Knorpel von Arthrose-Patienten zum Abbau der Knorpelsubstanz und damit zur Entstehung der Erkrankung führen.

3. Neues aus der Knorpelforschung

Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) haben jüngst aufgeklärt, was bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose den Abbau von Knorpel verursacht. Ein körpereigener Stoff auf der Oberfläche der Knorpelzellen steuert den zerstörerischen Vorgang. Wird er blockiert, kann dies die Gelenkzerstörung stoppen. Neues aus der Knorpelforschung ist eines der zentralen Themen des 37. Kongresses der DGRh vom 23. bis 26. September 2009 in Köln.

4. Auf absichtliches Fingerknacken lieber verzichten

Absichtliches Fingerknacken ist auf Dauer alles andere als ein harmloser Tick: «Wer dies häufig wiederholt, überdehnt und schädigt damit langfristig seine Gelenke», warnt der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen, Edmund Edelmann. Generell deuteten knackende oder knirschende Geräusche bei Gelenkbewegungen auf eine Beschädigung oder Abnutzung der Knorpel hin.

5. Arthrose-Forschung wird ausgezeichnet

Die gemeinnützige Deutsche Arthrose Stiftung hat in diesem Jahr zum ersten Mal einen Wissenschaftspreis für Nachwuchswissenschaftler ausgeschrieben. Arthrose ist trotz der großen Fortschritte in der Medizin nach wie vor nicht heilbar - einmal zerstörter Knorpel wächst nicht mehr nach. Allein in Deutschland sind über sechs Millionen Menschen von dem fortschreitenden Gelenkverschleiss betroffen.

6. Stammzellen in Arthrose-Gelenken entdeckt

Bei fortgeschrittener Arthrose im Kniegelenk enthält der Knorpel stammzellartige Vorläuferzellen. Diese Stammzellen könnten das Heilungsvermögen von Knorpelgewebe möglicherweise beeinflussen, betonen Mediziner der Uniklinik Göttingen, die nach einer zellbiologischen Behandlung von Arthrose suchen.

7. Arthrose (Arthrosis deformans)

Arthrosis deformans – kurz Arthrose – ist der Name für eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, die mit einem Gelenkverschleiß einhergeht, der das altersübliche Maß übersteigt.

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