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Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

Deutliches Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Menstruation. Doch auch schon vorher können Übelkeit, Müdigkeit oder ein Ziehen im Bauch eine Schwangerschaft andeuten. Viele Frauen bemerken das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter und erhalten dann mit dem Ausbleiben der Periode die Bestätigung der Schwangerschaft.

Für sich genommen kann jedes dieser sog. Schwangerschaftsanzeichen auch andere Ursachen als eine Schwangerschaft haben. Treten einige davon gemeinsam auf, ist die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Schwangerschaft erhöht. Schwangerschaftszeichen können sein:

  • Ausbleiben der Menstruation
    Ist das sicherste Zeichen einer Schwangerschaft. Aber auch Stress, Hormonschwankungen oder eine Krankheit können Zyklusstörungen verursachen.
  • Veränderung in der Brust
    Durch eine gesteigerte Hormonproduktion werden die Brüste größer und spannen. Auch die Brustwarzen können empfindlicher werden und dunkler erscheinen. Grund dafür ist das frühe Wachstum der Milchdrüsen. Vor dem Einsetzen der Menstruation kann es aber auch zum Ziehen in der Brust kommen.
  • Müdigkeit
    Besonders am Anfang einer Schwangerschaft sind viele Frauen verstärkt müde und schläfrig. Grund hierfür ist die hormonelle Veränderung. Das sog. Schwangerschaftshormon Progesteron wird vermehrt gebildet. Viele andere Ursachen wie Stress oder Probleme während der Arbeit oder in der Familie können für einen unruhigen Schlaf sorgen und daher Tagesmüdigkeit verursachen. Auch an Tagen kurz vor dem Einsetzen der Menstruation sind viele Frauen verstärkt müde.
  • Übelkeit
    Übelkeit ist ebenfalls ein deutliches Anzeichen für eine Schwangerschaft. Doch ihre Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein. Bei einigen Frauen tritt sie morgens auf, während sie bei anderen während des ganzen Tages zu merken ist. Nicht immer ist Übelkeit mit Erbrechen verbunden. Auch Magen-Darm-Erkrankungen können Grund für Übelkeit und Erbrechen sein.
  • Ziehen im Unterbauch
    Besonders in der Leistengegend kann ein Ziehen festgestellt werden, das auf ein Dehnen und Wachsen der Bänder, die die Gebärmutter halten, hinweist. Auch kurz vor Einsetzen der Menstruation verspüren viele Frauen ein Ziehen im Unterbauch.
  • Stimmungsschwankungen
    Die Veränderungen im Hormonhaushalt können auch die Gefühle durcheinanderbringen. Dies kann aber auch im
    Menstruationszyklus passieren.
  • großer Appetit
    Ein großer Appetit auf bestimmte Speisen und eine Abneigung gegen andere sind auch typisch für eine Schwangerschaft. Aber auch ohne Schwangerschaft können Lust und Genuss auf bestimmte Lebensmittel für großen Appetit sorgen.
  • Ausfluss
    Durch die Hormonumstellung wird der Vaginalbereich oft besser durchblutet. Dies kann vermehrten Ausfluss zur Folge haben. Ist dieser weiß oder farblos, besteht i. d. R. kein Grund zur Beunruhigung. Auch bei einer Infektion mit Pilzen oder eine Scheidenentzündung kann vermehrt Ausfluss auftreten.

Feststellung einer Schwangerschaft

Falls die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft sprechen können, ist es empfehlenswert, einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Schwangerschaftstests basieren i. d. R. auf dem Nachweis des Schwangerschaftshormons HCG (human Chorion-Gonadotropin).

Mithilfe von Urintests kann nachgewiesen werden, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Dies wird durch eine farbliche Veränderung zum Ausdruck gebracht. Die Geschwindigkeit, mit der dieses Hormon produziert wird, kann bei Frauen unterschiedlich sein. So kann ein zunächst negativer Schwangerschaftstest ein verfrüht falsches Ergebnis darstellen. Ist das Ergebnis positiv, so besteht auch mit großer Wahrscheinlichkeit eine Schwangerschaft.

Die endgültige Feststellung einer Schwangerschaft kann nur der Frauenarzt stellen. Dieser führt dazu i. d. R. eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) durch. Ca. drei bis vier Wochen nach der Befruchtung kann man das Herz des Embryos schlagen sehen. Auch Bluttests oder Urintests können durchgeführt werden. Durch eine spezielle Ultraschalluntersuchung, die Vaginalsonografie, ist die Schwangerschaft schon eine Woche nach Ausbleiben der Periode nachweisbar. Durch diese Methode ist auch ersichtlich, ob sich der Embryo in der Gebärmutter oder im Eileiter eingenistet hat. Nachdem der Arzt eine Schwangerschaft festgestellt hat, stellt er den Mutterpass aus, in dem alle Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen festgehalten werden als Begleiter bis zur Geburt.

Zählweisen in der Schwangerschaft

Eine Berechnungsmethode, die weit verbreitet ist, zählt die Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation. So kommt man auf 40 Schwangerschaftswochen bzw. 280 Tage. Diese Zählweise ist am einfachsten, gibt aber nicht die Dauer der tatsächlichen Entwicklung des Fetus an, die erst zwei Wochen später mit der Befruchtung beginnt. So können Unklarheiten entstehen, wenn von „Wochen“ die Rede ist.

Die Wochen seit der Befruchtung werden in der zweiten Methode gezählt und man kommt so auf 38 Wochen bzw. 266 Tage. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Schwangerschaftswochen mit der kindlichen Entwicklung übereinstimmen. Da sich oft der Eisprung nicht im Nachhinein ermitteln lässt, wird oft vom ersten Tag der letzten Menstruation ausgegangen und die Empfängnis zwei Wochen später angenommen.

Quelle: Deutsches Magazin für Frauengesundheit 1/2015

06.01.16

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