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Patienteninformationen
Alles über Kosten
Im deutschen Sozialgesetzbuch gibt es für das Maß einer körperlichen Beeinträchtigung zwei verschiedene Begriffe: die „Minderung der Erwerbsfähigkeit“ (MdE) und den „Grad der Behinderung“, kurz GdB. Anhand einer Tabelle wird hier jeweils beziffert, wie hoch das Gesamtmaß der Behinderung ist. Je nach Höhe kann der Betroffene verschiedene Vergünstigungen und Rechte beanspruchen.
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Diabetes-Ärzte und Patienten werfen den Krankenkassen vor, eine effektive Behandlung der Zuckerkrankheit mit einer Insulinpumpe unnötig zu erschweren. Die Pumpe, ein halbautomatisches System zur kontinuierlichen Gabe von Insulin, kann verordnet werden, wenn sich der Diabetes mit der üblichen Spritzenbehandlung nicht ausreichend einstellen lässt.
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Geht es um den Standort Deutschland, fallen vor allem die Stichworte Lohnniveau und Bürokratie. Doch viele Unternehmen investieren noch immer oder inzwischen wieder in Deutschland, weil sie vor allem die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter schätzen, die für eine hohe Produktivität und Produktqualität stehen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden aber eben diese qualifizierten Beschäftigten künftig ein knappes Gut.
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Im Zentrum der Konferenz stand die Kosten-Nutzen-Bilanz von Leitlinien. Beleuchtet wurden die Grenzen und Möglichkeiten einer ökonomischen Bewertung der Leitlinienentwicklung. Gefragt wurde auch, ob sich die Methoden der Evidenzbasierung und eine gesundheitsökonomische Bewertung ausschließen.
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Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) will weitere Daten zum Patientennutzen langwirksamer Insulinanaloga zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 prüfen. Dies ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Erörterung zu dem vorläufigen Prüfbericht des IQWiG. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob synthetisch hergestellte Insuline eine erhöhte Anwendungssicherheit haben, weil sie Unterzuckerung (Hypoglykämien) bei Patienten vermeiden helfen.
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Der Vorstand des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) kritisiert den am 22. Februar 2008 verkündeten Vorschlag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Umgang mit Analoginsulinen für Typ 1 Diabetiker. Die modernen Insuline, die den Betroffenen Therapiefreiheit für einen ungestörten Tagesablauf gewähren und deshalb längst internationaler Standard sind, sollen nur noch den Patienten verschrieben werden, die sie derzeit einsetzen.
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Die Fettleibigkeit hat in den entwickelten Industriestaaten epidemische Ausmaße angenommen. Schon jetzt ist gut die Hälfte der Deutschen übergewichtig, jeder fünfte Bundesbürger gilt sogar als stark übergewichtig (adipös). Darauf wiesen Experten auf dem 31. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin hin. "Übergewicht und Adipositas steigen nach wie vor an. International liegt Deutschland dabei durchaus in der Spitzengruppe", sagte Prof. Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Zu erklären sei diese Entwicklung mit unserem Lebensstil, dem Bewegungsmangel in Beruf und Freizeit sowie einer Über- und Fehlernährung. Die durch Adipositas hervorgerufenen Kosten lägen bei sechs Prozent aller Krankheitskosten und betrügen etwa 15 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr, so Schulze.
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Menschen, die sich nur wenig bewegen und unter Übergewicht leiden, sollten ihren Arzt in der nächsten Sprechstunde darum bitten, den Blutzuckerwert zu überprüfen. Zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels genügt schon ein Tropfen Blut. Diese Laboruntersuchung ist Bestandteil des Check-up 35, den die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre ihren Versicherten kostenlos anbieten, die das 35. Lebensjahr vollendet haben.
Artikel Diabetes frühzeitig erkennen Weiterlesen ...
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der über die Erstattungsfähigkeit von Medikamenten entscheidet, hat beschlossen, dass künftig Kindern mit Diabetes sofortwirksame Insuline nicht mehr regelhaft auf Kassenrezept verordnet werden dürfen. Eine heftig kritisierte Empfehlung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gab für diese Entscheidung den Ausschlag.
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Die Krankenversicherungen müssen in bestimmten Fällen auch dann die Kosten für ein Arzneimittel tragen, wenn es außerhalb seines therapeutischen Zulassungsgebietes eingesetzt wird („Off-Label-Use“). Das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass die Kasse die Kosten bei Off-Label-Use zu tragen hat, wenn die Wirksamkeit des Arzneimittels wissenschaftlich belegt ist (Az.: L 5 KR 144/03).
Artikel Kasse muss zahlen, wenn Wirksamkeit belegt ist Weiterlesen ...
Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus aus 18 europäischen Staaten forderten das Europäische Parlament in Straßburg auf, ihr Recht auf Unterstützung beim Schulbesuch einheitlich umzusetzen. Anlass war der Weltdiabetestag, der jedes Jahr am 14. November stattfindet. Nach Angaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) sind in Deutschland etwa 25 000 Kinder und Jugendliche an Diabetes erkrankt.
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Als Arzt Mensch zu bleiben und auch im Patienten stets den Menschen zu sehen, ist für Dietrich Grönemeyer eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin. Er glaubt daran, dass eine an neuesten Forschungsergebnissen, modernsten technischen Errungenschaften und gleichzeitig am Patienten orientierte Medizin möglich ist. Treffsicher beschreibt er Phänomene, die nicht nur auf dem medizinischen Sektor zu beobachten sind, aber hier besonders eklatant zutage treten und sehr schwerwiegende Folgen haben können: Kostenfixierung, Jugendwahn, Einzelkämpfertum und Innovationsangst. Dietrich Grönemeyer präsentiert keine fertige Komplettlösung, sondern appelliert an die Verantwortlichen sowie uns alle, vieles in unserem Gesundheitssystem zu überdenken und sich für eine menschlichere Medizin stark zu machen. Wie so oft kann dabei ein Blick über den Tellerrand, beispielsweise auf völlig anders funktionierende Medizinsysteme wie das indische oder chinesische, wohltuend sein.
Artikel Buchtipp Mensch bleiben Weiterlesen ...
»Patienten tragen ihre Insulinpumpe nicht, weil sie diese chic finden, sondern weil sie Vorteile hat.« Das sagte Dr. med. Jens Kröger, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe am Diabeteszentrum Hamburg Bergedorf. Durch die Pumpentherapie könne der natürliche Insulinbedarf des Körpers am besten nachgeahmt werden.
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"Euer Protestmarsch durch Sturm und Regen soll nicht umsonst gewesen sein, wir werden euch nach besten Kräften unterstützen", versprach Heinz Windisch, Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern, nachdem sie sich am 13. März vor dem Haus der Bundespressekonferenz in Berlin versammelt hatten. Der DDB ist der Interessenvertreter der Diabetiker in Deutschland.
Artikel DDB unterstützt demonstrierende Kinder Weiterlesen ...
M.O.B.I.L.I.S. wurde aktuell mit dem Gesundheitspreis 2006 der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgezeichnet. Verliehen wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis für herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen, die sich dem Problemfeld Metabolisches Syndrom widmen. Konzeption und nachgewiesene Erfolge des bundesweit einmaligen Programms der Uniklinik Freiburg und der Deutschen Sporthochschule Köln überzeugten die Exper-tenjury der Stiftung. Die M.O.B.I.L.I.S.-Initiatoren, Professor Dr. Aloys Berg aus Freiburg und Professor Dr. Hans-Georg Predel aus Köln, nahmen die hochrangige Auszeichnung in Baierbrunn bei München entgegen.
Artikel Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! zeichnet Schulungsprogramm für stark übergewichtige Erwachsene aus Weiterlesen ...
Auf der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Leipzig mit rund 7.000 Teilnehmern wurde der Aufbau einer Nationalen Datenbank beschlossen, um das Ausmaß von Erkrankungen an Diabetes Mellitus zu erfassen. “Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz – ein Anliegen, das sich die Kongressorganisatoren auf ihre Fahnen geschrieben hatten.”, resümiert Prof. Dr. Wieland Kiess, Tagungspräsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig. “Dabei geht es keineswegs nur um Zahlen.
Artikel Diabetologen beschlossen den Aufbau einer Nationalen Datenbank Weiterlesen ...
Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Krankheits-Verwaltungs- Programm“. Es wurde entwickelt um die Behandlung von ausgewählten chronischen Erkrankungen qualitativ zu verbessern und die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten, Reha-Einrichtungen und sonstigen medizinische Institutionen aufeinander abzustimmen.
Artikel DMP – Das Disease Management-Program Weiterlesen ...
Bereits heute schätzen Experten Diabetes als die teuerste chronische Erkrankung ein. „Von den Kosten werden fast 80 % für die Behandlung der im Prinzip weitgehend vermeidbaren Komplikationen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren- und Augenerkrankungen ausgegeben“, so Prof. Dr. Hans Hauner vom Klinikum rechts der Isar in München und Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).
Artikel Typ-2-Diabetes - eine Frage des Lebensstils Weiterlesen ...
Einem Patienten mit gesetzlicher Krankenversicherung, für dessen lebensbedrohliche Krankheit eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, darf nicht von der Leistung einer von ihm gewählten, ärztlich angewandten Behandlungsmethode (z. B. Bioresonanztherapie) ausgeschlossen werden, wenn eine nicht entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder eine spürbar positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht. Damit hat das Bundesverfassungsgericht erstmals die Leistungspflicht von gesetzlichen Krankenversicherungen unter bestimmten Voraussetzungen auch für Leistungen festgestellt, die medizinisch nicht anerkannt sind
Artikel Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung bei neuen Behandlungsmethoden - „Bioresonanztherapie“ Weiterlesen ...
Die Anzahl der Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 wächst weltweit. Studien zeigen, dass betroffene Kinder eine höhere Sterblichkeitsrate haben. Außerdem haben 50 % von ihnen zwölf Jahre nach der Diabetesdiagnose Folge- und Begleiterkrankungen – diese Folgen könnten verhindert werden, wenn Erkrankte von Beginn an eine gute ärztliche Versorgung, ausreichend Diabetes-Schulungen und auch psychologische Unterstützung erhielten.
Artikel ISPAD 2007: Initiativen für Kinder mit Diabetes Weiterlesen ...