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Neue Broschüre: Geriatrische Onkologie

Krebspatient ist nicht gleich Krebspatient: Therapie für junge und alte Krebspatienten

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Krebspatient ist nicht gleich Krebspatient. Was einem jüngeren Patienten hilft, muss nicht unbedingt die richtige Therapie für den älteren Krebspatienten mit Vorerkrankungen sein. Daher gibt es jetzt von der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V. eine Broschüre zum Thema: „Geriatrische Onkologie – der ältere Krebspatient“. Sie richtet sich vor allem an Patienten ab 65 Jahren, die zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose bereits an anderen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen leiden.

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Die Broschüre informiert über die Behandlungsmöglichkeiten der Geriatrischen Onkologie. Betroffene erfahren auch, wie sie durch gezieltes Körpertraining und eine ausgewogene Ernährung Mangelerscheinungen, Ermüdung oder dem Abbau von Körperkraft vorbeugen und so zum Erfolg der Behandlung und zum Erhalt Ihrer Lebensqualität beitragen können.

Beim älteren Patienten, der bereits krank ist, kann es sein, dass Medikamente im Körper anders aufgenommen, verteilt oder abgebaut werden. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, aber auch bereits bestehende Beschwerden müssen vom Arzt berücksichtigt werden. Die Behandlung und unterstützenden Maßnahmen müssen deshalb auf den Gesundheitszustand und die persönlichen Bedürfnisse des Patienten eingestellt werden.

Diese individuell abgestimmte Therapie des älteren Krebspatienten steht im Mittelpunkt der geriatrischen Onkologie. So sollen die Lebensqualität und die Selbstständigkeit des Patienten so lange wie möglich erhalten bleiben. Eine gezielte Schmerztherapie hilft, Schmerzen zu verringern. Angeleitetes Training bringt mehr Kraft und Ausdauer und eine ausgewogene Ernährung beugt Mangelerscheinungen und Gewichtsverlust vor.

Ist eine Erkrankung bereits sehr fortgeschritten und der Patient leidet unter starken Beschwerden wie Atemnot oder Schmerzen, muss eine palliativmedizinische Behandlung eingeleitet werden.

Quelle: LL 4/2011

13.02.12

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