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Das Risiko einer Krebserkrankung bei Rauchern steigt, je eher am Tag die erste Zigarette geraucht wird. Wird bereits 30 bis 60 Minuten nach dem Erwachen mit dem Rauchen begonnen, steigt das Lungenkrebsrisiko um das 1,3-fache.
Wer keine halbe Stunde bis zur ersten Zigarette vergehen lässt, steigert die Gefahr sogar um das 1,8-fache. Zu dieser Erkenntnis kommen zwei Studien aus den USA, wie die “Ärzte Zeitung” unter Berufung auf das Fachmagazin “Cancer” berichtet. Demnach soll auch das Risiko von Kopf- und Halstumoren um das 1,4- beziehungsweise das 1,8-fache steigen.
Das frühzeitige Aufnehmen des Rauchens nach dem Aufwachen wird von den Forscher als Indikator für die Stärke der Tabakabhängigkeit gesehen. Je eher geraucht wird, desto größer die Abhängigkeit. Außerdem sollen so höhere Mengen an Nikotin und Toxinen aus dem Tabak aufgenommen werden.
Quelle: Medical Press
10.08.11