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Ursprung der Milch-Verträglichkeit bei Erwachsenen liegt in Südosteuropa

Die Fähigkeit, Milch auch im Erwachsenenalter zu verdauen, ist vor etwa 7500 Jahren in einer Region zwischen dem zentralen Balkan und Mitteleuropa unter Milchwirtschaftsbauern entstanden. Zu diesem Ergebnis kommen ...

 

Laktose-Intoleranz. Wenn Milchzucker krank macht

Milchzucker ist nicht nur in Milchprodukten enthalten. Als beliebter Zusatzstoff kommt er auch in Tiefkühl-Pizza, Wurst, Tütensuppen und vielen anderen Fertigprodukten vor. Mit dem anschaulichen Ratgeberbuch „Laktose-Intoleranz. ...

 

Tabletten bei Milchzucker-Unverträglichkeit meist kein Problem

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Übersicht über die Themen im Bereich Laktoseintoleranz

Was ist Laktoseintoleranz

Mit ca. 4,5 % ist Milchzucker, die sog. Laktose, das Hauptkohlenhydrat der Milch. Dieses wird nach oraler Aufnahme im Darm vom körpereigenen Enzym Laktase in die Bestandteile Glukose (Traubenzucker) und Galaktose, zwei Einfachzucker, gespalten. Bei Menschen, die an einer Milchzuckerunverträglichkeit – Laktoseintoleranz – leiden, findet dieser Prozess nur eingeschränkt oder gar nicht statt. Die Gründe sind ein Mangel an Laktase bzw. eine eingeschränkte Laktase-Aktivität. Rund 10 Millionen Deutsche leiden an dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit, wobei Säuglinge i. d. R. nicht betroffen sind: Erst mit zunehmendem Alter kann sich die Aktivität der Laktase verlieren (primärer Laktase-Mangel).

Ursachen und Entstehung

Ursachen einer Laktoseintoleranz sind ein Laktase-Mangel bzw. die verminderte oder fehlende Aktivität des Enzyms Laktase in der Dünndarmschleimhaut. Dabei lassen sich drei Formen der Milchzuckerunverträglichkeit unterscheiden, die jeweils durch unterschiedliche Faktoren bedingt werden.

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Diagnose

Den Verdacht, dass sein Patient an einer Laktoseintoleranz leidet, kann der behandelnde Arzt über verschiedene Testverfahren verifizieren bzw. falsifizieren. Insbesondere der sog. H2-Atemtest – auch Laktose-Toleranztest genannt – wird als diagnostisches Standardverfahren durchgeführt. Als Indikator für eine bestehende Milchzuckerunverträglichkeit gilt hierbei der Wasserstoffgehalt, der in der ausgeatmeten Luft des Patienten (Exhalationsluft) gemessen wird. Wasserstoff bildet sich neben Kohlenstoffdioxid und Methan, wenn Laktose im Dickdarm vergoren und nicht im Dünndarm verstoffwechselt wird.

Therapie

Laktoseintoleranz kann nicht geheilt werden. Um ihren Symptomen zu begegnen, ist daher eine diätetische Lebensführung angezeigt. Vor allem sollte hierbei auf Milch und Lebensmittelerzeugnisse verzichtet werden, in denen Laktose vorhanden ist. Hierzu zählen z. B. Sahne oder Frischkäse sowie Süßwaren (Schokolade, Sahnebonbons, Eiscreme u. v. m.). Doch auch sog. Convenient products wie Fertiggerichte oder Fertigsoßen, Cremesuppen, Kartoffelpüree-Pulver etc. können mit Laktose angereichert sein. Ebenso kann in Margarine, Keksen und Brot Milchzucker vorkommen. Für den Konsumenten ist es daher wichtig, beim Einkauf darauf zu achten, ob Lebensmittel u. a. Inhaltsstoffe wie z. B. Milcheiweiß, Magermilchpulver, Molke(-pulver), Casein, Sahne, Rahm oder Butter enthalten.

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