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Wann ist eine Langzeit-Sauerstofftherapie bei COPD nötig?

Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. von 2007 ist die Langzeit-Sauerstofftherapie bei COPD-Patienten mit Schweregrad IV bei einem Sauerstoffmangel im arteriellen Blut in Ruhe oder bei körperlicher Belastung und nachgewiesenem positiven Effekt bei einer nasalen Sauerstoffgabe angeraten. So benötigt ein Patient mindestens 16 Stunden am Tag zusätzlichen Sauerstoff, da nur unter diese Bedingung ein positiver Effekt in zwei klinischen Studien beschrieben ist. Dieser wird über die Nase mittels einer sog. Nasen-Sauerstoffbrille zugeführt.

Bei der Langzeit-Sauerstofftherapie wird Sauerstoff zugeführt, wenn der Gehalt des Sauerstoffs im Blut zu gering ist. Die Erhaltung und die Verbesserung der Mobilität und die Lebensverlängerung stehen im Vordergrund der Festlegung einer auf den Patienten individuell abgestimmten Langzeit-Sauerstofftherapie.

Eine Behandlung mit Sauerstoff ist üblicherweise dann angeraten, wenn der arterielle Sauerstoffpartialdruck (PaO2) im Ruhezustand während eines stabilen Krankheitszustands von ca. vier Wochen mehrfach < 55 mmHg betrug. Anhand von Blutgasanalysen beim Lungenfacharzt wird ermittelt, woraus die optimale Therapie im Einzelfall besteht.

Quelle: COPD und Asthma 1/12

13.01.13

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