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Leberkrebs mit radioaktiven Mikropartikeln besiegen

Die Leber ist als sensibles Organ nur eingeschränkt operabel oder strahlentherapeutisch behandelbar. Ein neuer Therapieansatz basiert auf radioaktiven Mikropartikeln, deren Strahlung direkt vor Ort Krebszellen in der Leber vernichten und ...

 

Manuela Baccarini arbeitet an neuen Therapieansätzen in der Krebsforschung im Rahmen des INFLA-CARE-Projektes der EU

Manuela Baccarini, die ab Juni 2009 eine Professur für Zelluläre Signalübertragung am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Wien (Max F. Perutz Laboratories) erhält, nimmt für die Universität Wien am ...

 

DEGRO: Hochpräzise Bestrahlung von Lungen- und Lebertumoren

Die sogenannte stereotaktische Strahlentherapie ermöglicht eine auf den Punkt genaue Bestrahlung von Tumorherden im Körper des Patienten. Ärzte können diese Form der Bestrahlung in einer einzigen Sitzung ("Radiochirurgie") oder in ...

 

Mikrokügelchen gegen Tumore der Leber

Frankfurt/Main (AP) Bösartige Tumore der Leber können mit winzigen radioaktiven Kügelchen behandelt werden. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bestrahlung werden bei der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) die Krebsherde nicht von außen, ...

 

SIRT-Therapie: Mit winzigen Mikrokügelchen gegen den Krebs

Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, jedoch hochwirksam im Kampf gegen den Krebs: Mit kleinsten radioaktiven Kügelchen geht ein interdisziplinäres Ärzteteam am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am ...

 

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Neue Strategie gegen bislang nicht operable Lebertumore

07.12.09.

Kombination aus Chemotherapie und Antikörper lässt Metastasen schrumpfen

Neue Hoffnung für Patienten mit bislang nicht operablen Lebertumoren, die sich als Metastasen eines Darmkrebses gebildet haben: Eine Chemotherapie in Kombination mit einem Medikament, das den Antikörper Cetuximab enthält, lässt die Tumoren in vielen Fällen so schrumpfen, dass sie anschließend per Operation entfernt werden können. Das ergab eine Studie an zwölf Kliniken in Deutschland und Österreich.

Das an der Untersuchung maßgeblich beteiligte Dresdner Universitäts-KrebsCentrum wertete die neuen Erkenntnisse als «weiteren Fortschritt für eine individualisierte Krebstherapie». Bislang können bei mehr als 80 Prozent der Darmkrebs-Patienten mit Lebermetastasen die Tochtergeschwulste wegen ihrer Ausdehnung operativ nicht entfernt werden. Den Betroffenen bleibt bislang nur eine Chemotherapie, entsprechend gering sind die langfristigen Überlebenschancen.

Bei ihrer insgesamt drei Jahre dauernden Studie stellten die Wissenschaftler nun fest, dass der Antikörper Cetuximab die Tumorzelle gezielt an ihrem Wachstum hindert: Krebszellen besitzen an ihrer Oberfläche spezifische Bindungsstellen, die unter anderem auch chemische Signale zum Zellwachstum empfangen und weiterleiten. Cetuximab bindet sich an einen solchen Rezeptor und blockiert die Signalübertragung, wie der Leiter der Onkologischen Tagesklinik und Ambulanz am Dresdner Uniklinikum, Gunnar Folprecht, erklärt.

Bei deutlich mehr als 60 Prozent der zusätzlich zur Chemotherapie mit dem Antikörper behandelten Patienten habe sich der bösartige Lebertumor verkleinert, berichtet Folprecht. Bei einem Drittel der insgesamt 114 Patienten konnten die Lebermetastasen nach Angaben des Mediziners anschließend operativ entfernt werden.

Quelle: The Associated Press

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