Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -www.docmorris.com

Sie sind hier: Startseite - Lexikon

Aerosol

Feiner Nebel mit kleinsten Wirkstoffteilchen, die im Nebel schweben; Aerosole können für die Verabreichung von inhalierbaren Medikamenten verwendet werden.

Allergen

Bezeichnung für ein Antigen, das eine allergische Reaktion und die Bildung von Immunglobulin E (spezieller Antikörper) auslöst. Dabei handelt es sich meistens um Eiweiße in Pflanzenpollen, Tierhaaren, -schuppen oder -exkrementen und Nahrungsmitteln

Allergenkarenz

Vermeidung des Kontakts mit Allergenen mit dem Ziel, allergische Reaktionen zu vermeiden

Adenokarzinom

Tumor, der aus Drüsengewebe hervorgeht, wie z. B. das Mammakarzinom

adjuvant

die Wirkung zusätzlich unterstützend

Antihormontherapie/endokrine Therapie

hemmt körpereigene Hormonproduktion, um das Wachstum rezeptorpositiver Tumore zu unterdrücken

Anus praeter (naturalis)

künstlicher Darmausgang

Astrozytom

vom Nervenstützgewebe (Neuroglia) ausgehender Hirntumor, meist im Großhirn lokalisiert

Aceton

Molekül, das durch Fettabbau entsteht und zur Übersäuerung des Blutes führt

Adrenalin

Hormon der Nebenniere, das bei Stress ausgeschüttet wird und den Blutzuckerspiegel erhöht; Gegenspieler des Insulins

Angiopathie, diabetische

durch schlechte Blutzuckereinstellung verursachte Blutgefäßerkrankung, die oft zu diabetischer Gangrän oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führt

Autoimmunerkrankung

das Immunsystem erkennt körpereigene Substanzen nicht. Beim Typ 1-Diabetes werden dadurch die Inselzellen zerstört, sodass kein Insulin mehr produziert werden kann

Alveolen

Lungenbläschen. Die Alveolen sitzen am Ende der feinsten Bronchiolen und sehen wie winzige Trauben elastischer Schaumbläschen aus. In den Alveolen findet der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxid statt.

Allergenexposition

Kontakt mit Stoffen, die eine Allergie auslösen können

Allergie

überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe

Anaphylaktischer Schock

schwerste Form einer allergischen Reaktion, bei der der gesamte Organismus betroffen ist

Antigen

Substanz oder Fremdkörper, die bzw. der vom Organismus als fremd erkannt wird und dadurch eine spezifische Immunantwort auslöst

Antihistaminika

lindern die akuten Symptome einer allergischen Reaktion sehr schnell und haben einen positiven Einfluss auf das gesamte allergische Geschehen. Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Histamins, des wichtigsten Verursachers von Juckreiz. Außerdem hemmen Ant

Antikörper

von Immunzellen gebildete Eiweiße, die an Anti- bzw. Allergene andocken und deren Eliminierung veranlassen

Asthma

anfallsweise, meist hochgradige Atemnot mit verschiedenen Ursachen

Atopie

Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten gegen Umweltstoffe

Adams-Stokes-Anfall

Bewusstseinsverlust, der durch eine verminderte Durchblutung des Gehirns aufgrund von einer Herzrhythmusstörung entsteht

Adipositas

Fettleibigkeit. Ein zu hohes Körpergewicht ist unter anderem ein großer Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall und Veneverschluss

Aggregationshemmer

Medikamente zur Hemmung der Zusammenballung von Blutplättchen und damit der Blutgerinnung.

AICD

Automatischer implantierbarer Cardioverter/Defibrillator: Spezielles Aggregat, das abnormal schnelle Herzrhythmen erkennt und behandelt. Es besteht meist aus einem implantierten Impulsgenerator und einer oder mehreren Elektroden. Das System wird mit Hilfe

akute Erkrankung

Das plötzliche Auftreten einer Krankheit, z.B. ein akuter Schlaganfall. Danach folgt entweder Genesung oder die Krankheit wird chronisch

akzidentelles Herzgeräusch

Harmloses Nebengeräusch am Herzen ohne krankhafte Bedeutung

Amaurosis fugax

Flüchtige Blindheit auf einem Auge, die durch eine Mangeldurchblutung des Astes der Halsschlagader verursacht wird, der den Sehnerv versorgt. Ein charakteristisches Symptom bei TIA

analgetisch

Gegen den Schmerz

Anamnese

Vorgeschichte der Krankheit. Der Arzt fragt zum Beispiel nach früheren Erkrankungen, Symptomen und Beschwerden

Anastomose

Angeborene oder chirurgisch geschaffene Verbindungen zwischen Gefäßen oder Kammern

Aneurisma

Krankhafte, örtliche Ausweitung eines Blutgefäßes. Sie wird durch den erhöhten Druck vor einer Gefäßverengung verursacht

Aneurysmektomie

Chirurgische Entfernung eines erweiterten Gefäßabschnittes (Aneurisma)

Angina pectoris

Bezeichnung für die Symptome einer akuten Durchblutungsstörung der Herzgefäße: Symptome sind meist Brustschmerzen und Engegefühl

Angiokardiographie

Darstellung des Herzens mit Röntgenkontrastmittel während einer Herzkatheteruntersuchung.

Anteroseptaler Infarkt

Bezeichnung für einen Herzinfarkt, bei dem der Blutfluss zur Region vor der Herzkammerwand abgeschnitten ist.

Antikoagulanzien

Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen

Antikoagulation

Behandlung mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen

Antioxidanzien

Substanzen, die schädliche Sauerstoffprodukte des Stoffwechsels abbauen. Beispiele sind Vitamin C und E

Aorta

Hauptschlagader des menschlichen Körpers. Sie führt das sauerstoffreiche Blut aus der linken Herzkammer in den Körper

Aortenklappe

Zwischen linker Herzkammer und Körperschlagader gelegene Herzklappe

Aorto-pulmonaler Shunt

Chirurgisch geschaffene, gefäßartige Verbindung von der Körperschlagader zur Lungenschlagader. Sie wird zur Verbesserung der Lungendurchblutung angelegt

apallisches Syndrom

Ein Koma, bei dem das Pallium (Großhirnrinde) vollständig ausgefallen ist, zum Beispiel durch Sauerstoffmangel bei einem Schlaganfall. Charakteristisch ist das Fehlen jeglicher Ansprechbarkeit. Hirnstammfunktionen (vegetative Funktionen) sind jedoch erhal

Aphasie

Eine Sprachstörung, das aufgrund der Schädigung des Gehirns bei einem Schlaganfall auftauchen kann. Dabei sieht der Patient ein Objekt oder eine Person zwar und nimmt sie als etwas Bekanntes wahr, findet aber das entsprechende Wort dafür nicht

Aphasiker

Ein Patient mit einer erworbenen Störung des Sprachvermögens (Aphasie)

Apnoe

Atemstillstand

Apoplex

Schlaganfall, Hirnschlag

Apraxie

Störung der Bewegungsplanung und / oder der Handlungsplanung

Arteria carotis

Kopfschlagader. Eine der zwei Hauptarterien, die das Gehirn versorgt. Sie teilt sich in drei Äste: vordere, mittlere und hintere Gehirnarterien, bekannt als Arteria meningea anterior, Arteria meningea media und Arteria meningea posterior

Arteria vertebralis

Wirbelarterie. Eine der zwei Hauptarterien, die das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgen

Arterie

Blutgefäß, durch das sauerstoffreiches Blut aus dem Herzen dem Gewebe zugeführt wird

Arteriosklerose

Gefäßverkalkung: Verengung der Gefäße durch Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden

Artherothrombose

Blutgerinnsel (Thrombus) in einer Arterie

Asystolie

Herzstillstand

Aszites

Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle

Ataxie

Störung der Bewegungsabläufe

Atherom

Synonym für eine artheriosklerotische Plaque. Ablagerung in der Gefäßwand

Atrium

Vorhof, Vorkammer

AV-(Atrioventrikular) Klappen

Klappen zwischen den Vorkammern und Kammern (Trikuspidalklappe und Mitralklappe)

AV-(Atrioventrikular)-Block

Blockade der Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer. Das Herz kann nicht mehr richtig schlagen

Adenom (der Prostata)

gutartige Geschwulst der Vorsteherdrüse; gleichbedeutend mit Prostatahyperplasie

Adenomektomie

Entfernung eines Adenoms, zum Beispiel des Prostataadenoms

Adnexe

die inneren Genitalorgane, beim Mann die Prostata und die Samenblase

Adnexitis

Entzündung der Samenwege und der Prostata

Anästhesie

Schmerzbetäubung für die Operation. Bei Prostataoperationen wird meist eine Lumbal- oder Periduralanästhesie durchgeführt. Darunter versteht man, dass die Schmerzunempfindlichkeit der unteren Körperhälfte durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in oder

Antibiotika

Mittel aus Stoffwechselprodukten von Mikroorganismen (Pilzen, Bakterien), die andere Mikroorganismen hemmen oder abtöten, zum Beispiel Penicillin

Ausscheidungsurogramm

durch Einspritzen eines schattenerzeugenden Mittels (jodiertes Kontrastmittel) in die Blutbahn ist eine Kontrastmitteldarstellung der Harnwege möglich

akuter Harnverhalt oder Harnsperre

Situation, bei der es dem Patienten nicht mehr möglich ist, Wasser zu lassen. Meist plötzlicher „Verschluss“ der Blase. Sehr schmerzhafter Zustand, der durch das Legen eines Blasenkatheters (für kurze Zeit) oder Zystostomie behoben werden muss.

Adenokarzinom

Tumor, der aus Drüsengewebe hervorgeht. Hierzu gehört auch das Mammakarzinom

adjuvante Therapie

Therapie, die unterstützend zur Operation durchgeführt wird, zum Beispiel die Chemotherapie nach brusterhaltender Operation

Alkylanzien

Medikamente, die zur Brustkrebsbehandlung eingesetzt werden (zum Beispiel Cyclophosphamid). Sie wirken hemmend auf die Zellteilung

Alopezie

Haarausfall. Oftmals Begleiterscheinung der Chemotherapie

Anthrazykline

Medikamentenklasse, die zur Brustkrebsbehandlung eingesetzt wird

Aromatasehemmer

Substanzen, die das Enzym Aromatase blockieren, das für die Bildung von Östrogenen aus Androgenen in Muskeln und Fettgewebe verantwortlich ist.

Axilla, axillär

Zur Achsel gehörend

Ablatio mammae

Operative Entfernung der Brust.

Adenomatös

Drüsenförmiges Wachstum; ein Adenom ist ein gutartiger Tumor, der von den Drüsen ausgeht.

Adjuvante Therapie

Jede unterstützende Therapieform. Wenn nach der vorhergegangenen Therapie (Operation, Strahlentherapie) kein Tumor mehr nachweisbar ist, aber das Vorhandensein einzelner Tumorzellen nicht ausgeschlossen werden kann, wird adjuvant therapiert, zum Beispiel

Alphafetoprotein (AFP)

Eiweißgruppe, die im Gewebe von Embryos vorkommt, bei Erwachsenen normalerweise nicht. Das Wiederauftreten von AFP kann das Anzeichen einer Krebserkrankung sein, zum Beispiel von Hodenkrebs.

Angiosarkom

Seltener gefährlicher Tumor der in den Blutgefäßen entsteht.

Antigen-Antikörper-Kornplex

Ein Molekül, das aus der Verbindung von Antigenen mit Antikörpern entsteht.

Antigenität

Fähigkeit einer Substanz als Antigen zu wirken.

Antikarzinogen

Krebshemmende Substanz, mit der die Wirkung eines Karzinogens unterdrückt oder aufgehoben wird.

Antimetabolit

Chemische Verbindung, deren Struktur einer anderen, natürlichen Substanz sehr ähnlich ist, nämlich den Metaboliten, die den Stoffwechsel beeinflussen. Antimetaboliten sehen so aus als seien sie normale Metaboliten. Sie dringen in den Stoffwechsel ein und

Antiöstrogene

Hemmstoffe des körpereigenen Hormons Östrogen. Sie binden sich anstelle des Östrogens an dessen Hormonrezeptoren und spielen eine wichtige Rolle bei der Therapie von Brustkrebs.

Antiserurn/Immunserum

Serum, das Antikörper gegen Krartkheitserreger enthält.

Attenuierte Viren

Abgeschwächte Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) oder Bestandteile davon, die gezüchtet oder biochemisch hergestellt werden. Sie werden Patienten und Patientinnen gespritzt, weil sie die Bildung von Antikörpern veranlassen und so den Körper vor den

Autoimmun-/Autoaggressionskrankheiten

Krankheiten des menschlichen Immunsystems, bei denen lmmunzellen das eigene Körpergewebe schädigen.

Autotransplantation

Gewebe - zum Beispiel Haut - eines Patienten oder einer Patientin wird von einer Stelle des Körpers zu einer anderen transplantiert.

Anticholinergika

Atemwegserweiternd, lösen die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, vermindern zusätzlich die Schleimbildung.

Absencen

Kurzzeitige "Abwesenheit" während eines Anfalls mit erstarrten Bewegungen.

Atonischer Anfall

Anfall, bei der keine Muskelanspannung eintritt und der Betroffenen "zusammenbricht"

Aura

Ein "unbestimmtes Vorgefühl" als Vorbote oder einziges Symptom eines Anfalls. Dies kann z. B. ein "Flaues" Gefühl der Magengegen oder ein Kribblen oder als Nadelstiche empfundenes Gefühl sein

Adiadochokinese

Verlust der Feinmotorik (Beweglichkeit z. B. der Finger)

Ageusie

Verlust des Geschmacksvermögens

Agnosie

Verlust des Interpretationsvermögens von Sinneswahrnehmungen. Wahrnehmungen wie Ertasten, Hören, Entfernungseinschätzung können nicht verarbeitet werden obwohl die Sinnesorgane funktionieren. Menschen und Gegenstände werden nicht wiedererkannt.

Akinese

Antriebslosigkeit, Bewegungsunlust, Bewegungsarmut

Alexie

Schrift kann nicht entschlüsselt werden.

Amnesie

Erinnerungsverlust für einen bestimmten Zeitraum. Dieser kann kurz (Stunden) oder lang (Tage oder Monate) sein.

Ankylose

Versteifung der Gelenke

Aspirationspneumonie

Eine häufig bei Schlucklähmung auftretende Lungenentzündung die durch Aspiration (Einatmen von Nahrungsmitteln oder Erbrochenem) auftritt.

- Anzeige -Haiti