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Lexikon

Hämatokrit

"Prozentualer Anteil der festen Blutbestandteile; normal sind 35 bis 45 Prozent"

Hämatom

"""Blauer Fleck""; Ansammlung von Blut außerhalb eines Gefäßes"

Hämodynamik

Blutströmung

Hämoglobin A1 (HbA1)

Blutzucker-Langzeitwert, der die durchschnittliche Blutzuckereinstellung der letzten zwei bis drei Monate widerspiegelt

Harn

die von den Nieren abgesonderte Flüssigkeit

Harnvergiftung

Vergiftung des Körpers durch im Blut zurückgebliebene Schlackenstoffe infolge ungenügender Harnausscheidung

Hauttest

Injektion einer flüssigen Substanz unter die Haut, um allergische Reaktionen festzustellen.

Heilung

Vollständige Beseitigung eines Krankheitszustandes. In der Krebstherapie bedeutet Fünfjahresheilung z. B. Krankheitsfreiheit 5 Jahre nach Durchführung der Therapie.

Hemianopsie

Ausfall einer Gesichtshälfte aufgrund einer Gehirnschädigung

Hemiplegie

Halbseitenlähmung vollständige (= Hemiparalyse) oder unvollständige (= Hemiparese) Lähmung einer Körperhälfte

Hepatom

Jede Art von Lebertumor.

HER-2/neu

Serummarker, mit einem agressivem Wachstum der Brustkrebszellen assoziiert. Bei erhöhtem HER-2/neu-Spiegel kann eine Antikörpertherapie angewendet werden

Herz-Lungen-Maschine

Ein in der offenen Herzchirurgie gebräuchliches Gerät, das vorübergehend die Herz- und Lungenfunktion übernehmen kann. Pumpen sorgen für einen konstanten Transport des Blutes im Kreislaufsystem. Ein Oxygenator fungiert als künstliche Lunge, wo das im Körp

Herzfrequenz

Häufigkeit des Herzschlages pro Zeiteinheit

Herzglykoside

Medikamente, die die Kontraktionskraft des Herzens erhöhen. Herzglykoside werden aus verschiedenen Arten der Pflanzengattung Digitalis gewonnen

Herzinfarkt

Zerstörung von Herzmuskelzellen aufgrund einer mangelnden Sauerstoffversorgung

Herzinsuffizienz

Herzmuskelschwäche. Ungenügende Pumpfunktion des Herzens

Herzkammerflimmern (Kammerflimmern)

Unregelmäßige, schnelle Schlagfolge der Herzkammern mit völligem Ausfall der Pumpleistung des Herzens

Herzkatheteruntersuchung

Bei dieser Untersuchung wird ein weicher, dünner Schlauch durch die Gefäße zum Herz vorgeführt. Durch ihn kann der Blutdruck in den Kammern und Adern oder der Sauerstoffgehalt des Blutes an verschiedenen Stellen im Herzen gemessen werden. Durch den Schlau

Herzkranzgefäße (Koronargefäße)

Feine Gefäße, die den Herzmuskel selbst mit frischem Blut versorgen, dass er für jeden Herzschlag benötigt. Ein Verschluss dieser Gefäße führt zu einem Herzinfarkt

Herzschrittmacher

Gerät, das mittels regelmäßiger elektrischer Impulse den Herzmuskel zu Aktionen anregt. Er kann nach einer Operation vorübergehend notwendig sein, in diesem Fall liegt er außerhalb des Körpers. Bei längerfristiger Notwendigkeit wird ein sehr kleines Gerät

Heuschnupfen

Volkstümlicher Name für allergische Erkrankungen der Nasenschleimhäute und der oberen Atemwege.

Hinterwandinfarkt

Bezeichnung für einen Herzinfarkt, bei dem der Blutfluss zur Hinterwand des Herzens abgeschnitten ist

Hirnembolie

Die Verstopfung einer Arterie des Gehirns. Die Quelle für die Verstopfung sind aus dem linken Herzvorhof oder gehirnnahen Gefäßverstopfungen. Die Folgen sind Schlaganfall mit Lähmungen und Bewusstseinsstörungen.

Hirninfarkt

ebenso wie beim Herzinfarkt kommt es hier zum Gewebsuntergang durch fehlende Durchblutung aufgrund einer absoluten Engstelle. Die Folge ist ein sogenannter “Apoplex” (Schlaganfall).

Hirnstamm

Stammhirn. Teil des Gehirns, der zwischen Großhirn und Rückenmark liegt. Es unterteilt sich in Hypothalamus, Thalamus, Brücke und verlängertes Rückenmark. Er steuert unter anderem die Koordination von Bewegungen und viele Stoffwechselfunktionen. Schlaganf

His-Bündel

Teil des Erregungsleitungssystems des Herzens. Kurze gemeinsame Leitungsstrecke für den elektrischen Impuls, der die Kontraktion des Herzmuskels auslöst. Danach teilt sich das Bündel für die linke und die rechte Herzhälfte

Histamin

"biogenes Amin, das aus Mastzellen ausgeschüttet wird und an die Rezeptoren der Blutgefäße gebunden ist; verursacht die allergischen Symptome Jucken und Rötung"

Histologie

“Lehre von den Geweben des Körpers. Bei der histologischen Untersuchung wird das entnommene Gewebe auf seine einzelnen Bestandteile untersucht; sie dient damit der Diagnose oder Differentialdiagnose bei Verdacht auf einen Tumor.”

HMV

Herzminutenvolumen: Blutmenge, die während einer Minute vom Herzen gepumpt wird. Ein Maß für die Pumpleistung des Herzens

Hoden/ Nebenhoden

Die Hoden sind die Hauptgeschlechtsdrüsen des Mannes. Die Nebenhoden liegen den Hoden unmittelbar an und enthalten den ersten Abschnitt der Samenausführungsgänge. Die Hoden produzieren einerseits die Samenfäden und andererseits den Hauptanteil der männlic

Hodgkinsche Krankheit

Morbus Hodgkin, Lymphogranulomatose, Krebserkrankung, die primär hauptsächlich das Lymphgewebe und andere Gewebe angreift, die für die Infektabwehr wichtig sind.

Homocystein

Schwefelhaltige Aminosäure. Ein Zwischenprodukt des Eiweiß-Stoffwechsels. Erhöhte Homocysteinspiegel sind ein Risikofaktor für einen Herzinfarkt

Homograft

Von Menschen gespendete Gefäßprothesen

Hormone

Vom eigenen Körper in Drüsen produzierte Botenstoffe, die über die Blutbahn an ihr Erfolgsorgan gelangen, da an bestimmten Stellen anlegen (Hormonrezeptoren). Dort regeln sie Vorgänge wie Wachstum, Geschlechtsverhalten (Östrogen) oder den Stoffwechsel von

Hormonrezeptor-positiver Tumor

Wachstum des Tumors ist von Östrogenen abhängig. Eine Antihormontherapie kann angewendet werden

Hormonrezeptoren

Anlegestelle für Hormone an der Zelle. Sind an einem Tumorgewebe diese Anlegestellen nachweisbar so ist dieses Gewebe wahrscheinlich für dieses Hormon empfindlich. Diese Empfindlichkeit wird bei der Hormontherapie genutzt.

Hormontherapie

Behandlung mit Hormonen, wird bei der Krebstherapie mit anderen Verfahren kombiniert.

Humane Papillomviren (HPV)

Warzenviren, die Zervix-, Penis-, Scheiden- und selten auch Kehlkopf- und Zungenkarzinome auslösen können

Humaninsulin

chemisch verändertes Insulin von Rindern oder Schweinen, oder durch Bakterien hergestelltes Insulin, das dem menschlichen gleicht und in der Behandlung eingesetzt wird

Humorale Immunität

Form der Immunität, die durch Antikörper bewirkt wird, die in den Körperflüssigkeiten zirkulieren.

Hyperglykämie

ist ein Ansteigen des Blutzucker-Wertes über den individuellen Zielwert des Pat. hinaus. Der Zielwert selber ist abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Pat. und soll einerseits hoch genug sein, damit der Pat. nicht so häufig eine Hypoglykämie bek

Hyperinsulinämie

erhöhte Insulinkonzentration im Blut

Hyperreaktive Atemwege

Atemwege, die sich anspannen oder verengen, wenn sie normalerweise harmlosen Substanzen ausgesetzt werden. Auch als hypersensible und überempfindliche Atemwege bezeichnet.

Hypertonie, sekundäre

(=Bluthochdruck durch eine Zusatzerkrankung; hier an den Nieren); werden die Nieren durch die Gefäßverengung schlecht durchblutet, so bilden sie vermehrt Renin, ein Stoff, der die Nierendurchblutung verbessern soll. Dieser hat aber auch eine Blutdruckstei

Hyperventilation

Übermäßige Steigerung der Ein- und Ausatmung bei vertiefter oder rascherer Atmung. Kann zu ausgeprägten Angstzuständen, Ohnmacht, Schwindelgefühlen und anderen Symptomen führen.

Hypoglykämie

"zu niedriger Blutzuckerwert; kann mit Symptomen einhergehen; deutliche Besserung nach der Zufuhr von Kohlenhydraten wie z. B. Haushaltszucker oder Glukose"

Hypophyse

Hirnanhangdrüse. Sie liegt am Boden des Zwischenhirns und ist ein wichtiges Steuersystem aller Hormondrüsen im Körper

Hypophysektomie

Chirurgische Entfernung der Gehirnanhangsdrüse (Hypophyse).

Hypophysenadenom

Dies ist ein Tumor im Bereich der Hypophyse in der hinteren Schädelgrube, der oft mit hormonellen Störungen wie Riesenwuchs oder Schildfunktionsstörungen verbunden ist.

Hyposensibilisierung

“auch Desensibilisierung oder SIT; Behandlungsform von Allergien, bei der dem Körper das Allergen in steigender Dosis injiziert wird, um die Allergieempfindlichkeit herabzusetzen bzw. ganz auszuschalten”

Hyposensibilisierung

Langfristiges Einspritzen kleiner Dosen eines Allergens, um die Empfindlichkeit des Körpers gegen dieses Allergen herabzusetzen.

Hypothalamus

Teil des Zwischenhirns. Steuert Hunger, Durst, Wärmeregulation und Sexualität. Außerdem kontrolliert er die Freisetzung von Hormonen über die Hypophyse

Hypothermie

Herabsetzung der Körpertemperatur, welche bei aufwendigen Operationen oder nach einem Schlaganfall zum Schutz des Gewebes vor Sauerstoffmangel künstlich erzeugt wird

Hypoventilation

Verlangsamte, flache Atmung.

Hypoxie

Der herabgesetzte Sauerstoffgehalt des arteriellen Blutes, oder auch der Sauerstoffmangel in Geweben und Organen. Ursachen können zum Beispiel verengte Gefäße sein

Hypoxie

Unzureichende Versorgung der Körpergewebe mit Sauerstoff.

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