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Lexikon

Kältechirurgie/ Kryochirurgie

Zerstörung von erkranktem Gewebe, besonders von Geschwulstgewebe durch Vereisungsbehandlung. Derzeit für die Behandlung von Prostatageschwülsten kaum mehr gebräuchlich.

kanzerogen

auch karzinogen. Substanzen, die die Entstehung bösartiger Tumore fördern

Kanzerogene

Stoffe, die Krebs hervorrufen können. Kanzerogene können von außen in den Körper gelangen, oder von unserem Körper aus harmlosen Einzelsubstanzen zusammengesetzt werden.

Kapillaren

Feinste Blutgefäße, durch deren Wände Sauerstoff, Nährstoffe und Abfallprodukte gefiltert werden und so in das Gewebe hinein oder aus dem Gewebe heraus transportiert werden

Kardiogener Schock

Plötzliches Kreislaufversagen durch eine Verminderung der Herzleistung bei einem Herzinfarkt

Kardiomyopathie

Krankheit des Herzmuskels mit einer Beeinträchtigung der Herzfunktion

Kardioversion

Stoppen einer schnellen Herzfrequenz durch einen elektrischen Impuls, der zur gleichen Zeit wie der Herzschlag abgegeben wird. Eine geringe bis mittlere Energie wird eingesetzt, um den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen

Karenz

Vermeidung

Karotisstenose

Verengung der Halsschlagader (Arteria carotis)

Karzinogenese

Schrittweise Entstehung von Krebs in zeitlicher wie auch ursächlicher Hinsicht.

Karzinom

Bösartiger Tumor, der in den Epithelgeweben entsteht, z. B. in der Haut, den Schleimhäuten der Lunge, verschiedenen Drüsen, des Magen-Darm-Trakts, der lnnenauskleidung der Harnblase und anderer Organe. 80-90% aller bösartigen Tumore sind Karzinome.

Kastration

operative Entfernung oder Röntgenzerstörung der Hoden beziehungsweise der Eierstöcke

Katecholamine

Körpereigene Stoffe, die die Herzfrequenz erhöhen und die Schlagkraft des Herzens günstig beeinflussen. Sie werden auch als Medikamente eingesetzt

Katheter

Röhrenförmiges Instrument, das zur Harnableitung durch die Harnröhre in die Blase eingeführt wird. Unter Dauerkatheter versteht man einen selbsthaltenden (Ballon-) Katheter, der für längere Zeit (Tage bis Wochen bis Monate) zur Harnableitung in der Blase

Katheterintervention

Eine Behandlung, bei der ein Katheter benutzt wird.

Kernspintomographie

Bildgebendes Untersuchungsverfahren ohne Strahlenbelastung: Ein von außen um den Körper erzeugtes starkes, aber ungefährliches Magnetfeld veranlaßt die körpereigenen Wasserstoffatome dazu, Signale zurückzusenden. Diese können von einem Computer zu einem B

Ketoazidose

Wenn ein Insulinmangel längerfristig anhält, so kann der Organismus seinen Energiebedarf nicht mehr aus Glucose decken, sondern verwertet freie Fettsäuren, die aus dem Abbau von Körperfett entstehen (das nennt man “Lipolyse”). Es entstehen dabei aber nich

ketogene Diät

Diät mit hohem Fett- und geringem Kohlenhydrate- und Eiweißanteil, was sich positiv auf die Anfallshäufigkeit von Epileptikern auswirkt. Die Wirkungsweise ist allerdings nicht bekannt.

Keuchatmung

Pfeifendes oder seufzendes Atemgeräusch, das durch die Verengung der Atemwege bedingt ist. Meist von Atemschwierigkeiten begleitet; häufiges Asthma-Symptom.

KHK

Siehe Koronare Herzkrankheit

Kleinhirn

In der hinteren Schädelgrube liegender Teil des zentralen Nervensystems. Es steuert unter anderem Bewegungsabläufe und Gleichgewicht

Kleinhirnsyndrom

Durch Schädigung des Kleinhirns auftretende Symptome wie Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen

Klimakterium

Wechseljahre; Menopause (gr. Klimakter “Stufenleiter”, gr. Klimax “Treppe, Leiter”, gr. Klima “Neigung, Zone, geographische Lage”), Lebensstufe, in dem die Funktion der Eierstöcke und somit die Fortpflanzungsfähigkeit der Frau allmählich erlischt; Eintrit

Klinisch, Klinischer Versuch

“Klinisch” bedeutet, auf die Anwendung am Menschen bezogen. In klinischen Versuchen werden Materialien und Methoden einer Studie systematisch untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, ob die untersuchte neue Behandlungsmethode bei ausgewählten Patienten un

Knochendemineralisation

Störung des normalen Mineralhaushaltes der Knochen; häufige Komplikation bei langfristiger Steroidtherapie.

Kohlendioxid

Ein farbloses, unschädliches Gas, das als normales Produkt beim Stoffwechsel entsteht. Wird aus dem Körper über die Lungen mit der Ausatemluft entfernt.

Kohlenhydrate

Energie liefernde Nahrungsbestandteile aus Stärke und Zucker, meist pflanzlichen Ursprungs, die zu Glukose abgebaut werden

Kohlenmonoxid

Ein giftiges Gas, in Autoabgasen und Zigarettenrauch enthalten.

Kokarzinogen

Eine Substanz in der Umwelt, die mit anderen Faktoren (chemischen, biologischen oder physi- kalischen) zusammenwirken und Krebs hervorrufen kann.

Kollaps

Zusammenbruch oder Zusammenfallen. Allgemein oder eines Organs / Organteils. Kann mit Bewusstlosigkeit einher gehen. Beruht der Kollaps auf einer Herzrhythmusstörung oder einem Herzfehler, spricht man von einer Synkope

Kollateralen

Kleine Blutgefäße, die bei einem Verschluss eines Hauptgefäßes die Blutversorgung der Organe auf Umwegen übernehmen und dann größer werden. So entsteht schließlich ein Kollateralkreislauf

Kolon

“Mittlerer und größter Abschnitt des Dickdarms; wird aber auch als Bezeichnung für den gesamten Dickdarm einschließlich Blind- und Mastdarm verwendet.”

Kolonkarzinom

Dickdarmkrebs

Kolorektalkarzinom

Krebs im Übergangsbereich vom mittleren Dick- zum Enddarm

Koloskop

Gerät zur direkten Untersuchung des Dickdarms.

Kolostoma

Auch Kolostomie, künstlicher Darmausgang, chirurgisch hergestellte Verbindung zwischen Dickdarm und Bauchwand. Dient zur Ableitung des Darminhalts, wenn der natürliche Darmausgang vorübergehend oder dauerhaft ausfällt.

Kolostomie

operatives Anlegen eines künstlichen Dickdarmausgangs

Kombinationstherapie

Kombination mehrerer Verfahren bei der Behandlung eines Patienten,z.B.Verbindung von Chemo-, Strahlen- und chirurgischer Therapie.

Komorbidität

Eine diagnostizierbare Erkrankung oder Störung, die abgrenzbar von einer Grunderkrankung auftritt. Diese kann, muss aber nicht im Zusammenhang mit dieser Grunderkrankung stehen.

Kompensation

Gefäßdehnung als Ausgleichmechanismus wenn Ablagerungen das Gefäß verengen

Kongestion

Blutüberfüllung

Kongestionsprostatitis

Erkrankung des vegetativen Nervenzentrums, die mit einer Blutüberfüllung der Prostata einhergeht und die gleichen Beschwerden wie bei einer echten Prostataentzündung hervorruft, ohne dass eine Infektion mit Bakterien vorliegt

Konisation

Ein kegelförmiger Teil des Gebärmuttermundes (Zervix) wird chirurgisch entfernt und dann mikroskopisch untersucht. Dient dazu, die Ausdehnung und Tiefe eines Tumors zu bestimmen.

Konjunktivitis

Bindehautentzündung

konvulsiver Anfall

Typischer epileptischer Anfall mit Bewusstseinsstörung, Muskelverkrampfung und Zuckungen der Arme und Beine.

Koronarangiographie

Darstellung der Herzgefäße mit Röntgenkontrastmittel während einer Herzkatheteruntersuchung

Koronararterien

Herzkranzgefäße. Es gibt 2 große Herzkranzgefäße: Die rechte Herzkranzarterie versorgt vor allem die rechte Herzhälfte, die linke Herzkranzarterie vor allem die linke Herzhälfte mit sauerstoffreichem Blut

Koronararterienverschluss

Verschluss der Arterien, die in die Herzgefäße münden und so den Herzmuskel mit Blut versorgen. Ein Herzinfarkt ist die Folge

Koronare Herzerkrankung (KHK)

KHK (Koronare Herzkrankheit); dabei kommt es durch eine Verengung der Herzkranzgefäße zu einer ungenügenden Durchblutung der einzelnen Herzmuskelabschnitte. Diese Bereiche werden dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was zu einem Sauerstoff

Koronarien

Bei Ärzten oft gebrauchte Abkürzung für Koronararterien – Herzkranzarterien

Koronarinsuffizienz

Unzureichender Blutfluss durch die Herzkranzarterien

Koronarintervention

Jegliche Behandlung am Herzen

Körperschema

Orientierung am eigenen Körper, Einordnung der einzelnen Körperteile. Nach einem Schlaganfall ist das Körperschema oft gestört

Krebs

Unkontrolliertes Wachsen von Körperzellen, hat bei Nicht-Behandlung sehr oft tödliche Folgen. Krebserkrankungen führen in der Regel zu Tumoransiedlungen, die in das normale Gewebe ein- dringen. Im weiteren Verlauf bilden sich häufig Metastasen.

Kryptogene Epilepsie

Form der Epilepsie, bei der die Ursache der Erkrankung nicht bekannt ist. Es wird allerdings eine Schädigung des Hirnes vermutet.

kurativ

auf die Heilung ausgerichtet

Kurative Therapie

“Therapie, die die Heilung der Patienten zum Ziel hat; vgl. auch palliative Therapie.”

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