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Lexikon

SAB

Subarachnoidal-Blutung: Eine Blutung in dem mit Hirnwasser gefüllten Raum zwischen Hirnhaut und der Hirnoberfläche

Salven

Schnelle Aufeinanderfolge mehrerer Extraschläge des Herzens

Samenblasen

der Prostata benachbarte, blasenartig geformte Geschlechtsdrüsen des Mannes

Samenfäden

Auch Samentierchen oder Spermatozoen genannt. Die in den Hoden gebildeten, beweglichen männlichen Keimzellen, die mit der Samenflüssigkeit ausgestoßen werden und das Ei befruchten.

Samenleiter

stricknadeldünne Hohlorgane mit kräftigem Muskelmantel, die den Transport der Samenfäden vom Nebenhoden bis in die Prostata besorgen

Sarkom

Bösartiger Tumor, der im Bindegewebe entsteht, zum Beispiel in Sehnen, Muskeln, Fett und Knochen.

Schaufensterkrankheit

Schmerzen in den Beinen verursacht durch Venenverschlüsse. So genannt, weil Patienten immer wieder stehen bleiben, um den Schmerz abklingen zu lassen

Schleim

Klares, zähflüssiges Sekret, das von den Schleimhäuten in den Bronchien abgesondert wird. Auch als Mucus, Sputum, Auswurf bezeichnet.

Screening

Verfahren zur frühzeitigen Erkennung von unbemerkten Erkrankungen oder Defekten durch die Anwendung von Testen, Prüfungen oder anderen Verfahren, die schnell durchgeführt werden können

Sedierung

Ruhigstellung des Patienten mit Hilfe eines Medikaments

Sekret

Drüsenflüssigkeit, die von den Drüsenzellen in die Drüsenhohlräume und Ausführungsgänge abgegeben wird und Enzyme enthält (zum Beispiel Samenflüssigkeit, Speichel, Galle)

Seminom

Der Begriff beschreibt eine bestimmte Gewebeart von bösartigen Hodentumoren. Etwa die Hälfte aller bösartigen Hodentumoren sind reine Seminome. Die Therapie von reinen Seminomen unterscheidet sich von den übrigen Arten von Hodentumoren

Sensibilisierung

S. bedeutet, dass der Körper nach mehreren Kontakten mit einer Substanz eine Allergie bzw. die Bereitschaft ausbildet, beim nächsten Kontakt mit dem betreffenden Stoff allergisch zu reagieren

Septum

Trennwand, Scheidewand

Serotonin

Botenstoff der den Brechreiz auslöst um den Körper vor vermeintlichen Vergiftungen zu schützen

Serum

Der klare Anteil jeder Körperflüssigkeit, die von ihren Zellbestandteilen getrennt wurde. Bezieht sich in der Regel auf das Blutserum, der Flüssigkeit, die übrigbleibt, wenn man Blutkörperchen und Gerinnungsproteine entfernt hat.

Shunt

Natürliche oder künstlich geschaffene Verbindung zwischen dem Blutstromgebiet des linken und des rechten Herzens

Silikon

Eine Gel-ähnliche Substanz, die sehr gut formbar ist. Wird beispielsweise beim Wiederaufbau der Brust eingesetzt

Silikonimplantat

Wenn die Brustrekonstruktion nicht ausreichend mit körpereigenem Gewebe durchgeführt werden kann,werden künstliche Einsätze (Implantate) zur Füllung und Formung des Brustkörpers verwendet. Das Füllmaterial Silikon gilt als besonders elastisch und haltbar.

Sinus

Nebenhöhlenentzündung.

Sinusknoten

Ansammlung von spezialisierten Muskelzellen in der Wand des rechten Herzvorhofes. Die Zellen bilden autonom elektrische Impulse, die den Herzschlag auslösen und leiten sie weiter. Teil des Reizleitungssystems

SIT

"Spezifische Immuntherapie; siehe Hyposensibilisierung"

Sofortreaktion

"akut auftretende Symptomatik nach Antigenkontakt; verschwindet bei Vermeidung des jeweiligen Allergens"

Somatische Zelle

Jede Körperzelle, die keine Ei- oder Samenzelle ist.

Sonde

stab- oder schlauchförmiges Instrument zur Einführung in Körperhöhlen

Sonographie

“Ultraschalluntersuchung; bildgebendes Verfahren, bei dem energiereiche Schallwellen durch Gewebe, Tumore, BIutgefäße oder Knochen in unterschiedlicher Weise reflektiert werden; kann auch in Kombination mit anderen Verfahren (Mammographie) zur Diagnose od

Spasmodisch

Krampfartig.

Spätphasenreaktion

"tritt sechs bis acht Stunden nach Antigenkontakt auf; die S. erklärt, warum Patienten vor allem abends allergische Beschwerden haben, obwohl kaum Antigene vorhanden sind, der Antigenkontakt aber tagsüber aufgetreten ist"

Sperma

Samenflüssigkeit

Spezifität

In der lmmunologie die Gesamtheit aller Eigenschaften, die für eine Materie kennzeichnend ist. Auch das Ausgerichtetsein auf etwas Bestimmtes.

Sphinkter

Schließmuskel, der eine Öffnung ringförmig umgibt

Spirometer

Gerät, das zur Prüfung der Lungenfunktion verwendet wird.

Spirometrie

Lungenfunktionsprüfung.

Sputum

Zähflüssige Substanz, die beim Husten oder Räuspern hochgebracht wird; Auswurf.

ST-Hebung

Ein bestimmtes Muster im EKG. Es spiegelt die Veränderung der Stromfrequenzen wieder, die ein Infarkt im Herzen verursacht

Staging

Stadieneinteilung. Wichtig für die Festlegung der wirksamsten Therapie. Einteilung anhand der TNM-Klassifikation (T=Ausbreitung und Größe des Tumors, N=befallene Lymphknoten, M=Vorhandensein von Metastasen)

Stanzbiopsie

Entnahme eines Gewebe-Zylinders (zum Beispiel mit einer Hochgeschwindigkeits-Stanze)

Statine

Medikamente zur Senkung der Blutfett-Werte

Stenokardie

Synonym für Angina Pectoris. Bezeichnung für die Symptome einer akuten Durchblutungsstörung der Herzgefäße: Brustschmerzen, Engegefühl.

Stenose

Gefäßverengung

Stenosegeräusch

Herzgeräusche aufgrund von Gefäßverengungen

stenosiert

verengt

Stent

Gefäßstütze

Stereotaxie

Stereotaktische Stanzbiopsie, mammographisches Zusatzverfahren. Punktgenaue Lokalisation von so genannten Mikrokalkarealen oder anderen verdächtigen Herden über ein computergesteuertes Koordinatensystem mit weiterführenden Untersuchungsmöglichkeiten (Biop

Steroide

Sammelbegriff für natürlich vorkommende chemische Substanzen, die mit dem Cholesterin verwandt sind und auch die Sexualhormone und Nebennierenhormone umfassen (siehe Corticosteroide).

Stimulationsfrequenz

Häufigkeit einer Reizung pro Zeiteinheit. Zum Beispiel durch einen Herzschrittmacher

Stoffwechsel

Die chemischen Umwandlungsprozesse in lebenden Zellen, durch die Energie für den Körper erzeugt wird.

Stoma

Eine chirurgisch hergestellte öffnung, z. B. ein künstlicher Darmausgang in der Bauchwand, der zurAbleitung des Darminhalts dient,wenn der normale Darmausgang wegen Verletzung oder Operation nicht zur Verfügung steht. In manchen Fällen wird ein Stoma nur

Strahlentherapie

Anwendung energiereicher Strahlen zur Therapie von Tumorerkrankungen. Je nach Art der eingesetzten Strahlen unterscheidet man zwischen Röntgen-, Telekobalt- und Neutronentherapie.

Streptokinase

Medikament (Fibrinolytikum), das zur Auflösung von Thrombosen genutzt wird

Striktur

dauernde Verengung eines Kanals im Körper, zum Beispiel durch Narben

Studie

Wissenschaftliche Untersuchung unter vorher genau festgelegten Bedingungen. Kann Prüfung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode oder eines Medikaments, Diagnostik, Prävention oder Risikofaktoren betreffen.

subkutan

unter der Haut

Suspensorium

Tragevorrichtung zum Beispiel für den Hoden

Sympathikus

Teil des vegetativen Nervensystems, der unter anderem die Herzfrequenz steigert

Symptom

Krankheitserscheinung

Symptomatische Epilepsie

Bei dieser Form der Epilepsie liegt eine nachgewiesene Schädigung des Hirnes vor.

Synkope

Bewusstseinsverlust bei vermindertem Blutfluss zum Gehirn

Systolischer Blutdruck

Druck, der in der Auswurfphase des Herzens in den Schlagadern besteht

Szintigraphie

Wichtiges bildgebendes Verfahren in der Tumordiagnostik. Schwach radioaktive Substanzen (Marker) werden nach derVerabreichung kurzfristig im Gewebe gespeichert und lassen dort krankhafte Veränderungen erkennen.

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