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Machen "Light"-Produkte schlank?

Viele Verpackungen schmücken Begriffe wie „light“, „fettarm“ oder „zuckerfrei“. Sie erwecken den Anschein gesünder als vergleichbare Produkte mit einem höheren Fett- oder Zuckeranteil zu sein. Damit sollen überflüssige Pfunde von ganz alleine purzeln.
Aber entspricht das wirklich den Tatsachen?

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Eines ist klar: Der alleinige Konsum dieser Produkte ebnet nicht den Weg zur Traumfigur! Der genaue Blick aufs Etikett entlarvt meist schnell das Geheimnis der Zubereitung. Fettarmer Joghurt hat in der Regel einen höheren Kaloriengehalt als herkömmlicher Joghurt, da dort oft mehr Zucker zugesetzt wird. Außerdem sind Inulin und Oligofruktose sehr beliebte Zusatzstoffe bei Joghurt, Speiseeis und Schokolade, um den sahnigen Geschmack von Fett zu imitieren und das Mundgefühl der fettreduzierten Produkte zu verbessern.

Die Angabe “zuckerfrei“ sagt lediglich aus, dass kein Haushaltszucker enthalten ist. Andere Süßungsmittel, wie Mais- oder Fruktose-Sirup können dennoch zugesetzt sein und den Kaloriengehalt erhöhen.
Daneben können Light-Produkte das Sättigungsgefühl negativ beeinflussen, denn sie liefern dem Körper keine Auskunft über den Kaloriengehalt der Speisen. Die Folge: Man weiß nicht mehr wann man satt ist und wann nicht.

Normalerweise steigt nach dem Essen die Körpertemperatur leicht an. Das ist ein wichtiges Sättigungssignal für den Körper. Beim Verzehr von „Light“ -Produkten bleibt diese sogenannte „nahrungsinduzierte Thermogenese“ aus.

Nach kurzer Zeit verspüren wir erneut Hunger. Dieses Phänomen kann sogar zu richtigen Fressanfällen führen. Dann wird getreu dem Motto „Ich darf ja“ gleich ein zweites Mal zugegriffen oder von vornherein eine größere Portion verzehrt.

„Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind „Light“-Produkte, zusätzlich zum meist ausbleibendem Geschmack und höherem Preis, nicht empfehlenswert“ erklärt Dipl. Oecotrophologin Nina Schneider vom Institut für Ernährungskommunikation e.V.. Ein maßvoller Genuss traditionell hergestellter Produkte kann hingegen das Wohlbefinden erhöhen und schont gleichzeitig den Geldbeutel.

Quelle: InEKo – Institut für Ernährungskommunikation e. V.

29.07.10

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