Bei Erkrankungen wie COPD kommt es zu Verlust von Lungengewebe. Dieser Verlust ist möglicherweise reparabel, wie Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München am Mausmodell herausgefunden haben. Wenn es gelingt den sogenannten WNT-Signalweg zu aktvieren, wird die Lungenarchitektur und damit die Lungenfunktion wieder verbessert.
Die Schleimhaut der Lunge kommt täglich mit tausenden von Molekülen in Kontakt - viele sind harmlos, manche bedrohlich. Im zweiten Fall müssen Abwehrmechanismen in Gang gesetzt werden. Droht die Abwehr über das Ziel hinaus zu schießen, muss sie gedrosselt werden. Wie das Immunsystem reagieren soll, darüber können die Zellen in den Lungenbläschen mitentscheiden.
Mitte September 2008 fand in Hattingen/Ruhr das Symposium Lunge 2008 statt.
Das Symposium wurde von Patienten für Patienten veranstaltet. Die knapp 1.700 Be-sucher, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hattingen gekommen waren, spre-chen für die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen zum Thema „Volkskrankheit COPD“.
Frauen, die rauchen, sind noch stärker gefährdet als Männer, an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zu erkranken. Davor warnen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) anlässlich des Jahreskongresses der DGP, der vom 7.- 10.4. in Dresden stattfand.
Mitte September 2008 fand in Hattingen/Ruhr das Symposium Lunge 2008 statt. Das Symposium wurde von Patienten für Patienten veranstaltet. Die knapp 1.700 Be-sucher, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hattingen gekommen waren, sprechen für die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen zum Thema „Volkskrankheit COPD“.
COPD bezeichnet eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung; die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung chronic obstructive lung disease. Bei COPD vollzieht sich ein meist schleichender entzündlicher Prozess in der Lunge, der in zunehmendem Maße zu einer Schädigung der Bronchien sowie einer Verengung der Atemwege führt und letztlich die Zerstörung der Lungenbläschen und eine Einschränkung der Lungenfunktion bewirkt.
“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun.
Auf einem gemeinsamen Kongress am Universitätsklinikum Heidelberg diskutierten Radiologen und Pneumologen großer Fachgesellschaften aus Europa und den USA, wie Lungenkrebs möglichst früh erkannt werden kann, um eine Therapie rechtzeitig einzuleiten.
Der Verein COPD und Lunge unterstützt Selbsthilfegruppen, die sich die Hilfe und Beratung von Patienten mit Atemwegserkrankungen zum Ziel gesetzt haben.
Fachärzte befürchten für die nächsten Jahrzehnte eine explosionsartige Zunahme von Lungenerkrankungen. «Insbesondere Lungenentzündungen werden bis zum Jahr 2050 um rund 200 Prozent pro 100.000 Einwohner häufiger auftreten», betont Helmut Teschler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.
Ärzte und Patienten brauchen eine einheitliche Informationsbasis, um gemeinsam Entscheidungen bezüglich der Behandlung und Versorgung zu treffen.
Für Ärzte spielen in diesem Zusammenhang Leitlinien eine große Rolle. Jedoch sind die Inhalte ärztlicher Leitlinien für Patienten nicht immer verständlich. Eine Lösung für dieses Problem stellen spezielle Informationen für Patienten dar, die nicht nur den Inhalt der ärztlichen Leitlinie in verständlicher Form vermitteln, sondern auch darüber hinaus gehende Informationen und Hilfestellungen bieten. Mit der PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie COPD, die am 6. Dezember 2006 nach Abschluss einer zweimonatigen öffentlichen Konsultationsphase online geht, liegt nun eine solche Entscheidungshilfe für Patienten vor.
Medikamente, die den Cholesterinspiegel senken (so genannte Statine), können auch für Patienten mit entzündlichen Lungenkrankheiten wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD (chronische Raucherbronchitis) von Nutzen sein.
In diesem Jahr war auch die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem - COPD, Region Ruhrgebiet dabei und informierte die interessierten Besucher über ihre Tätigkeit und Ziele, die regelmäßig einmal im Monat stattfindenden Treffen und das am 08.09.2007 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter dem Motto „COPD und Lungenemphysem“ - Krankheit und Herausforderung - stattfindende Symposium - Lunge 2007.
“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun. Asthmatiker und COPD-Patienten sollen darüber informiert werden, was ihnen die angemessene sportliche Betätigung in einer qualifizierten geleiteten Gruppe bringen kann: Auch wenn sich die Lungenfunktionswerte nicht verbessern, bringen die Beendigung der jahrelang gepflegten geringen Mobilität und die regelmäßigen Aktivitäten in der Gruppe eine Verbesserung der Belastbarkeit.
Lungensport richtet sich nicht an durchtrainierte Sportlergruppen, sondern an den ganz normalen Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung, der oftmals schon seit Jahren nicht mehr sportlich aktiv war und körperlichen Belastungen eher ausgewichen ist.
Die auch als Raucherlunge bezeichnete fortschreitende Ver-engung der Atemwege - in Englisch: chronic obstructive pulmo-nary disease (COPD) - befällt im Alter knapp die Hälfte aller Rauchenden. Obwohl Krankheitsbild und Schweregrad stark variieren, behandeln die Ärzte heute alle Patienten ungefähr gleich. Eine vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Studie ebnet den Weg, um dies zu ändern.
Zum Weltnichtrauchertag schlägt die Österreichische Krebshilfe einmal mehr Alarm: Täglich sterben mehr als zwei Österreicher an den Folgen von Passivrauch. Vielen Menschen ist die Gefährlichkeit des Passivrauchs aber noch immer nicht bewusst.
Ungefähr eine Milliarde Menschen weltweit konsumieren Tabakprodukte. Die Aufnahme der im Rauch vorhandnen Stoffe kann zu Herzkreislauf -Erkrankungen und zu Lungenkrankheiten führen. Doch obwohl bekannt ist, dass die Aufnahme von Zigarettenrauch zur Einwanderung von Immunzellen in die Lunge bis hin zur Lungenvernarbung führt, sind die Ursachen für diesen Mechanismus unbekannt.
London (AP) Auf Flugreisen häufen sich medizinische Zwischenfälle. Weil immer mehr Menschen mit Gesundheitsproblemen sowie hochbetagte Senioren das Flugzeug als Verkehrmittel nutzen, sollten Mediziner um die Risiken solcher Reisen wissen, schreiben US-Mediziner aus Burlington im Fachblatt «The Lancet».
Obwohl das Rauchen zwischenzeitlich von den meisten als gesundheits- schädigend erkannt und in vielen Ländern auch geächtet ist, steigt die Zahl der Raucher in Deutschland vor allem unter Jugendlichen ständig an. Viele beginnen schon in jungen Jahren, mit 12 oder 13, mit dem regelmäßigen Rauchen. Durchschnittlich jeder dritte Schüler raucht.
Unter dem Motto “COPD und Lungenemphysem Krankheit und Herausforderung” veranstaltet der neu gegründete COPD-Deutschland e.V., die SHG Lungenemphysem-COPD und die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. das Symposium Lunge 2007 am 8. September in Hattingen (NRW).
Für COPD-Betroffene ist es entscheidend, die Erkrankung frühzeitig zu behandeln. Denn je später COPD behandelt wird, desto mehr Lungengewebe kann irreparabel zerstört sein. Husten und Auswurf, die beiden frühesten Krankheitssymptome, werden von Betroffenen oft als Zeichen des fortgeschrittenen Alters oder Rauchens interpretiert.
Eine zentrale Rolle in den Atemwegen und in der Peripherie der Lunge, den Alveolen, spielt der Makrophage. Makrophagen stammen aus dem Knochenmark. Auf dem Weg ins Blut differenzieren sich diese Zellen über myelomonozytäre Vorläufer zu den Monozyten, die nun ins Gewebe auswandern und ab diesem Schritt als Makrophage bezeichnet werden.
Asthma und die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) sind die häufigsten Erkrankungen unseres Atmungsorgans. Während Asthma meist schon im Kindesalter auftritt, sind von COPD in der Regel Erwachsene, meist langjährige Raucher, betroffen.
„Wer hustet, lebt länger“. Diesen Satz haben Sie sicher schon einmal gehört oder vielleicht sogar selbst ausgesprochen, wenn jemand in Ihrer Nähe laut, kräftig und lange gehustet hat. Medizinisch betrachtet ist eine solche Aussage falsch, denn genau das Gegenteil ist richtig. Wer länger als zwei bis drei Wochen hustet, sollte einen Termin bei seinem Arzt vereinbaren, damit geklärt werden kann, warum der Betroffene hustet. Anhaltender Husten ist immer ein Zeichen dafür, dass im Körper des Menschen irgendetwas nicht stimmt. Wer gesund ist, hustet nicht!
Die Inhalationstherapie ist der entscheidende Therapiebaustein bei obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Inhalationstherapie ist wirksam und nebenwirkungsarm, weil die Medikamente direkt am ihrem Bestimmungsort, der Lunge, deponiert werden. Die unterschiedliche Funktionalität der verfügbaren Inhalationsgeräte führen in der Praxis aber häufig zu Anwendungsfehlern, die mit einem vollständigen Wirkverlust einhergehen können.
Die Lungen von Kindern, die zu nah an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California haben in Tests gezeigt, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In der Fachzeitschrift The Lancet warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.
Ständiger Husten – meist mit Auswurf – Schmerzen in der Lunge und akute Atemnot: Wer an chronisch obstruktiver Bronchitis leidet, kennt diese Symptome nur zu gut. Doch nicht nur die Lunge ist betroffen.
Jetzt fand man heraus, dass die chronische Entzündung der Bronchien auch auf andere Organe übergreifen kann. Je schwerer die Erkrankung ist, umso mehr entzündliche Vorgänge finden im Organismus statt. Die Veränderungen im Stoffwechsel wirken sich dann auf Muskeln, Bindegewebe und Knochen aus. Die Folge: Der Körper verliert massiv an Gewicht und ist stark geschwächt.
Umweltbundesamt (UBA) zieht erste Bilanz der Belastung in Deutschland Die Auswertung der noch vorläufigen Feinstaubdaten für das Jahr 2006
zeigt: Die Belastung der Bevölkerung mit gesundheitsschädlichen Feinstäuben ist -wie schon im Jahr 2005 - zu hoch. An 100 der zirka 450 Messstationen lag die Feinstaubkonzentration im vergangenen Jahr an mehr als 35 Tagen über dem zulässigen Wert von 50 µg/m³ (Mikrogramm = ein Millionstel Gramm pro Normkubikmeter Luft).
Starke Atemnot, Keuchen, Schnaufen sowie teils trockener Husten gehören zu den Hauptsymptomen bei Erkrankungen der Atemwege und der Lunge. Hinter diesen Symptomen kann sich die Chronisch Obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) verbergen. Derzeit sind in Deutschland circa sechs Millionen betroffen - Tendenz steigend.
Ständiger Husten – meist mit Auswurf – Schmerzen in der Lunge und akute Atemnot: Wer an chronisch obstruktiver Bronchitis leidet, kennt diese Symptome nur zu gut. Doch nicht nur die Lunge ist betroffen.
Jetzt fand man heraus, dass die chronische Entzündung der Bronchien auch auf andere Organe übergreifen kann. Je schwerer die Erkrankung ist, umso mehr entzündliche Vorgänge finden im Organismus statt. Die Veränderungen im Stoffwechsel wirken sich dann auf Muskeln, Bindegewebe und Knochen aus. Die Folge: Der Körper verliert massiv an Gewicht und ist stark geschwächt.
Hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch schaden unserer Lunge: In den empfindlichen Atemwegen werden Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert, die fälschlicherweise das gesunde Lungengewebe angreifen.
In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 20 und 60 Jahren. Auch wenn viele in den letzten Jahren aufgehört haben, ist der „harte Kern“ nicht von dem Laster abzubringen. Unter den Rauchern befinden sich sogar 21% Männer und rund 12% Frauen, die mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen.
Hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch schadet der Lunge: In den empfindlichen Atemwegen werden Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert, die fälschlicherweise das gesunde Lungengewebe angreifen. Diese sogenannte Autoimmunreaktion führt zu schweren chronischen Entzündungen.
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COLD) ist eine in aller Regel chronisch fortschreitende Erkrankung der Lunge, die durch eine Verengung und Verstopfung der Atemwege mit nachfolgendem Umbau des Lungengewebes gekennzeichnet ist. Als Sammelbegriff bezeichnet COPD eine Gruppe von Lungenkrankheiten, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind.
Zum Neujahrsempfang am 12. Januar 1010 im Schloss Bellevue ist auch der Leiter und Initiator der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland eingeladen worden. Die Veranstaltung beginnt morgens um 10 Uhr mit einem Begrüßungsdefilee, bei dem die geladenen Bürger und Bürgerinnen in alphabetischer Reihenfolge am Bundespräsidenten Horst Köhler und seiner Frau feierlich vorbei schreiten, um die beiden persönlich zu begrüßen.
Zwei neue Publikationen zur Sterblichkeit und zu Atemwegserkrankungen bei 4800 Frauen aus Nordrhein Westfalen In der Septemberausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift "Epidemiology" ist eine wichtige Arbeit zu Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Sterblichkeit in Deutschland erschienen. Diese neuen Ergebnisse unterstützen eine vor kurzem publizierte Arbeit zum Auftreten von Atemwegserkrankungen.
Bei den chronischen Atemwegserkrankungen, z. B. beim Asthma bronchiale, bei der chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis und beim Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) werden die meisten Medikamente, die zur Behandlung der jeweiligen Erkrankung vom Arzt verordnet werden, von den Patienten eingeatmet. Diese Art der „Einnahme“ des Medikaments hat den Vorteil, dass das Medikament nicht im gesamten Körper verteilt wird, sondern dass der Wirkstoff hauptsächlich dorthin gelangt, wo er auch gebraucht wird, nämlich in die Bronchien und in die Lunge.
Expertenschätzungen zufolge leiden 10 - 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland an einer COPD, der Chronic Obstructive Pulmonary Disease, wie die Raucherkrankheit in Englisch bezeichnet wird . Die Häufigkeit der COPD ist damit etwa doppelt so hoch wie die des Asthmas.
Experten prognostizieren darüber hinaus weltweit eine rasante Zunahme, so dass COPD im Jahr 2020 Platz drei der häufigsten Erkrankungen belegen und damit eine große medizinische Herausforderung darstellen wird. "In den letzten Jahren hat sich unser Verständnis der Erkrankung COPD grundlegend geändert", so Prof. H. Worth, Fürth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga. Wurde die COPD bislang als reine Lungenerkrankung eingestuft, zeigen neuere Untersuchungen, dass die COPD mit einer abnormen Entzündungsreaktion einhergeht, die den gesamten Körper beeinflusst. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Kombination eines lang wirkenden Betamimetikums mit einem lang wirkenden Anticholinergikum die Lungenfunktion effektiver verbessert als die Einzelsubstanzen. Die neuen Erkenntnisse haben eine Aktualisierung der COPD-Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga erforderlich gemacht.
Die neue COPD-Leitlinie bewertet auch den Einsatz von Antibiotika bei Exazerbationen wesentlich detaillierter als in vorangegangenen Fassungen.