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Alles über Lunge

1. Symposium Lunge 2009

Mitte September 2008 fand in Hattingen/Ruhr das Symposium Lunge 2008 statt. Das Symposium wurde von Patienten für Patienten veranstaltet. Die knapp 1.700 Be-sucher, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hattingen gekommen waren, spre-chen für die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen zum Thema „Volkskrankheit COPD“.

2. Nationale Versorgungsleitlinie Asthma aktualisiert

Die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Asthma ist vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in aktualisierter Form vorgelegt worden. Sie beinhaltet viele Änderungen im Hinblick auf die Behandlung von Asthma-Patienten. Die wichtigste Rolle spielt hierbei nun die Asthmakontrolle, nicht mehr der Schweregrad der Erkrankung.

3. Mehr Wissen – weniger Notfälle

Leitlinien verbinden aktuelles und wissenschaftlich basiertes Wissen zu Handlungsempfehlungen für Ärzte. Doch wie erfahren diese eigentlich von neuen Behandlungskonzepten?

4. Patientenleitlinie zur Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma aktualisiert

Patientenleitlinien zu Nationalen Versorgungsleitlinien werden spätestens alle vier Jahre überarbeitet. Die Konsultationsfassung der Patientenleitlinie zur NVL Asthma liegt jetzt in der zweiten Auflage vor. An der Aktualisierung waren Vertreter der Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V., des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V. (DAAB) sowie der Deutschen Selbsthilfegruppe Sauerstoff Langzeit Therapie (LOT) e. V. beteiligt.

5. 10. Deutscher Lungentag am 29. September 2007 - „Machen Sie Ihrer Lunge Beine“

“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun.

6. Kleine Lungen, große Probleme

Dr. Steffen Kunzmann, Oberarzt der Würzburger Universitäts- Kinderklinik, hat den mit 5000 Euro dotierten Johannes-Wenner-Preis 2009 erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie zeichnet damit Kunzmanns Forschung zu Lungenkrankheiten bei Kindern aus. Was passiert, wenn Frühgeborene an einer Lungenentzündung erkranken?

7. Keine Angst vor Lungensport

Lungensport richtet sich nicht an durchtrainierte Sportlergruppen, sondern an den ganz normalen Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung, der oftmals schon seit Jahren nicht mehr sportlich aktiv war und körperlichen Belastungen eher ausgewichen ist.

8. 10. Deutscher Lungentag am 29. September 2007 „Machen Sie Ihrer Lunge Beine“

“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun. Asthmatiker und COPD-Patienten sollen darüber informiert werden, was ihnen die angemes­sene sportliche Betätigung in einer qualifizierten geleiteten Gruppe bringen kann: Auch wenn sich die Lungenfunktionswerte nicht verbessern, bringen die Beendigung der jahrelang gepflegten geringen Mobilität und die regelmäßigen Aktivitäten in der Gruppe eine Verbesserung der Belastbarkeit.

9. Auf Reisen sollten Asthmatiker einen Notfallplan bei sich tragen

Wer Asthma hat und auf Reisen geht, sollte einen Notfallplan mit den wichtigsten Patientendaten dabei haben. Denn im Falle eines Asthmaanfalls kann solch ein Notfallplan nicht nur dem betroffenen Patienten, sondern auch zufällig Dabeistehenden schnelle Hilfe bieten, außerdem im Falle eines Arztbesuches dem fremden Mediziner die Therapieentscheidung erleichtern.

10. Fußballfans mit Asthma: Finger weg von der WM-Tröte

Sie ist ohrenbetäubend laut und spaltet die Fußballwelt in zwei Lager. Wenn tausende Fans in den südafrikanischen WM-Stadien gleichzeitig in ihre „Vuvuzela“ blasen, klingt das wie ein riesiger Hornissenschwarm. Für die einen ist die Tröte das beste Mittel zum Anfeuern der eigenen Mannschaft, andere Fans stört die ständige Geräuschkulisse, weil dadurch Stadiongesänge kaum noch zu hören sind.

11. Check-up vor dem Tauchurlaub

Wer im Urlaub das Tauchen lernen will, sollte sich vorher von einem erfahrenen Mediziner auf Tauchfähigkeit durchchecken lassen. Gerade in Urlaubsgebieten verlangen viele Tauchschulen kein ärztliches Attest - jeder ist für sich selbst verantwortlich. "Wir raten jedoch dringend, körperliche Risikofaktoren auszuschließen", betont Dr. Kay Tetzlaff.

12. Apotheker unterstützen Asthmakontrolle

Apotheker können durch eine einfache Befragung Asthmatiker bei der Selbstkontrolle ihrer Atembeschwerden unterstützen. Mit fünf Fragen wird die Schwere der Atemprobleme in den vergangenen vier Wochen bestimmt. Gefragt wird u.a. nach dem Auftreten von Beschwerden wie Kurzatmigkeit oder wie oft als Anfallsmedikament ein kurzwirksames Asthmaspray eingesetzt wurde.

13. Schwimmen lindert Asthmabeschwerden

Mit regelmäßigem Schwimmen können Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale ihre gesundheitlichen Beschwerden verringern. Das Training vergrößere das Lungenvolumen, verbessere die Atemtechnik und generelle Fitness und fördere so die physische und psychologische Entwicklung, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Harald Morr.

14. Wenn Kindern das Atmen schwer fällt

Weltweit quälen sich immer mehr Kinder mit Atemwegsbeschwerden. Sie husten, atmen schwer oder erleiden Asthmaanfälle. Die wichtigsten äußeren Ursachen dieser Erkrankungen waren zwar längst ausgemacht: Belastungen der Luft durch Verkehr und Industrie.

15. Asthmatiker sollten auf fettreiches Fastfood verzichten

Um ihr Asthma gut unter Kontrolle zu halten, sollten betroffene Patienten besonders fett-und energiereiche Mahlzeiten wie z.B. Fastfood möglichst meiden. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover.

16. Asthmakinder raus aufs Land!

Kindern mit Asthma hilft es schon, wenn sie lediglich ein paar Tage fernab der Stadtluft verbringen. Das berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie" unter Berufung auf eine Studie von Forschern der West Virginia University School of Medicine (USA). Sie zeigten erstmals, dass saubere Luft die Lungenfunktion von kleinen Asthmatikern verbessert und Entzündungen der Atemwege mindert.

17. Deutsch-polnische Pneumologentagung in Leipzig

Vom 13. bis 14. Juni 2009 fand in Leipzig die diesjährige deutsch- polnische Jahrestagung der Lungenfachärzte statt. Dieser Kongress wird im Wechsel in Deutschland bzw. in Polen durchgeführt.

19. Autoabgase beeinträchtigen Lungenfunktion bei Kindern

Die Lungen von Kindern, die zu nah an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California haben in Tests gezeigt, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In der Fachzeitschrift The Lancet warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.

20. Asthma aus dem Auspuff? Feinstaub, die unsichtbare Gefahr

Die Luftreinhaltung im industriellen Sektor hat sich in den letzen Jahren verbessert. Doch die rasante Zunahme des motorisierten Verkehrs, insbesondere der LKWs hat diesen „Fortschritt“ zunichte gemacht. Mehr als 50% der Luftschadstoffe entstammen dem Auto- und LKW-Auspuff.

21. DAAB e.V.: Die Heilkraft der Stimme – Singen und Tönen als Weg aus der Atemnot

Jahrelang litt ich unter heftigen Atemnot-Attacken, war ständig kurzatmig und das Sprechen fiel mir schwer. Zu dem Asthma und den schweren Allergien gesellten sich immer mehr Symptome, wie rheumatische Beschwerden, epileptische Anfälle, heftige Reaktionen auf Duftstoffe und Schlafstörungen. Ich war vollkommen am Ende, fühlte mich aus der Bahn geworfen und wusste weder ein noch aus. Vieles habe ich ausprobiert, manchmal hatte ich kleinere Erfolgserlebnisse, andere Versuche waren weniger nutzbringend. Heilung war nicht in Sicht. Ich bekam verschiedene Medikamente verordnet, wodurch ich etwas Erleichterung erfuhr. Heute benötige ich nur noch einige wenige Medikamente.

22. Asthma - mit der richtigen Therapie gut leben

So dramatisch sich ein Asthmaanfall im schwersten Fall entwickeln kann - die Zahl dieser Notfälle lässt sich mithilfe moderner Arzneimittel und der geschickten Kombination verschiedener Wirkstoffe deutlich verringern.

23. Feinstaub: Auch 2006 dicke Luft in vielen deutschen Städten

Umweltbundesamt (UBA) zieht erste Bilanz der Belastung in Deutschland Die Auswertung der noch vorläufigen Feinstaubdaten für das Jahr 2006 zeigt: Die Belastung der Bevölkerung mit gesundheitsschädlichen Feinstäuben ist -wie schon im Jahr 2005 - zu hoch. An 100 der zirka 450 Messstationen lag die Feinstaubkonzentration im vergangenen Jahr an mehr als 35 Tagen über dem zulässigen Wert von 50 µg/m³ (Mikrogramm = ein Millionstel Gramm pro Normkubikmeter Luft).

24. Chronisch Lungenkranke leiden besonders unter hohen Ozon-Werten

Chronisch Lungenkranke sind von den in den Sommermonaten vielerorts erhöhten Ozonwerten besonders betroffen. Bei diesen Patienten seien die Atemwege bereits entzündet und geschwollen und reagierten daher umso empfindlicher, wenn Reiz- und Schadstoffe auf sie einwirkten, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Harald Morr: «So kann das Einatmen von Ozon bei Asthmatikern zu einem Druck- und Engegefühl in der Brust mit deutlich erschwerter Atmung führen und sogar einen Asthma-Anfall auslösen, was unter Umständen lebensbedrohlich sein kann.»

25. Inhalationssysteme für die Behandlung von Atemwegserkrankungen

Bei den chronischen Atemwegserkrankungen, z. B. beim Asthma bronchiale, bei der chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis und beim Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) werden die meisten Medikamente, die zur Behandlung der jeweiligen Erkrankung vom Arzt verordnet werden, von den Patienten eingeatmet. Diese Art der „Einnahme“ des Medikaments hat den Vorteil, dass das Medikament nicht im gesamten Körper verteilt wird, sondern dass der Wirkstoff hauptsächlich dorthin gelangt, wo er auch gebraucht wird, nämlich in die Bronchien und in die Lunge.

26. Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Gesundheit

Zwei neue Publikationen zur Sterblichkeit und zu Atemwegserkrankungen bei 4800 Frauen aus Nordrhein Westfalen In der Septemberausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift "Epidemiology" ist eine wichtige Arbeit zu Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Sterblichkeit in Deutschland erschienen. Diese neuen Ergebnisse unterstützen eine vor kurzem publizierte Arbeit zum Auftreten von Atemwegserkrankungen.

27. Entstehung

„Warum schauen Sie mir denn in die Nase? Ich habe es doch mit den Bronchien zu tun!“, fragen manchmal Patienten, wenn ich sie untersuchen möchte und mit einer Lampe und einer Art zweigeteiltem Trichter in beide Nasenöffnungen sehe. Erst wenn ich mir einen Eindruck von diesen Eingängen der Atemwege machen konnte, werden die Mund- und Rachenschleimhäute beurteilt und schließlich ist das Stethoskop an der Reihe, mit dem Lunge und Bronchien abgehorcht werden.

28. Entspannungstechniken für kleine Asthmatiker

Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Neben einer medikamentösen Behandlung und der Vermeidung der Allergene, wie z. B. Hausstaub, bestimmter Nahrungsmittel oder Gräserpollen, können auch Atemgymnastik und Entspannungstechniken Erleichterung schaffen. Im Vordergrund stehen dabei die Wahrnehmungsschulung und Wissensvermittlung.

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