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Patienteninformationen

Alles über Lungenemphysem

1. Entstehung eines Lungenemphysems

Man vermutet, dass ein Lungenemphysem durch ein Ungleichgewicht der Enzyme in der Lunge entsteht. Bei einer chronischen Bronchitis z. B. kann das Immunsystem überreagieren und auch gesundes Gewebe angreifen.

2. Symptome eines Lungenemphysems

Das Leitsymptom des Lungenemphysems ist die Atemnot, welche sich im Verlauf der Erkrankung steigert. Äußerlich betrachtet unterscheidet man den klassischen Typ und den Bronchitis-Typ.

3. Therapie eines Lungenemphysems

Einmal zerstörtes Lungengewebe ist nicht heilbar, daher konzentriert sich die Therapie des Emphysems auf die Verbesserung der Lebensqualität. Auch Selbsthilfegruppen sind hilfreiche Ansprechpartner.

4. Diagnose eines Lungenemphysems

Da die Erkrankung schleichend verläuft, gestaltet sich die Diagnose eines Lungenemphysems nicht immer einfach. Auch muss eine Abgrenzung gegenüber einer chronischen obstruktiven Bronchitis stattfinden.

5. Die Deutsche Emphysemgruppe e. V. stellt sich vor: Selbsthilfe Emphysem, COPD, Alpha-1-ATM

Wir sind ein gemeinnütziger bundesweit tätiger Verein für Patienten mit Atemwegserkrankungen, COPD, Lungenemphysem und Alpha-1-Antitrypsinmangel. 1998 haben wir den Verein gegründet, weil wir der Ansicht waren und noch immer sind, dass: „Nur wer über seine Erkrankung wirklich informiert ist, kann seine Lebensqualität erhalten und oft wieder verbessern.“

6. Curado-Forum Lungenemphysem

Bei vielen Fragen zum Umgang mit der Krankheit sind Betroffene die richtigen Ansprechpartner. Curado bietet daher das Forum für Patienten mit Lungenemphysem und ihre Angehörigen kostenfrei an.

7. Die Deutsche Emphysemgruppe e. V.: Minimalinvasive Lungenvolumenreduktion (ELVR)

In Braunschweig fand eine Informationsveranstaltung der Deutschen Emphysemgruppe statt. Dr. med. Raul Prettner, Internist und Pneumologe in Böblingen, referierte dort zum Thema Minimalinvasive Lungenvolumenreduktion (ELVR).

8. Lungenvolumenreduktion (LVR) – Interview mit Dr. D. Frechen

Die Lungenvolumenreduktion (LVR) ist eine Operationsmethode, um Patienten mit einem Lungenemphysem das Atmen zu erleichtern. Von Coils, Ventilen, Verklebungen und Verdampfungen sowie der konventionellen LVR hat man schon mal gehört. Dazu tauchen selbstverständlich viele Fragen auf.

9. Gestreutes Röntgenlicht könnte krankes Lungengewebe zeigen

Eine Kombination von Dunkelfeld- und konventionellem Röntgenbild soll in Zukunft eine klare Unterscheidung zwischen gesundem und emphysematösem Gewebe sowie eine Beurteilung der regionalen Verteilung der Krankheit ermöglichen. Anhand solcher Bilder könnte der Arzt dann nicht nur sehen ob ein Patient erkrankt ist sondern auch, welche Stellen der Lunge wie stark betroffen sind.

10. Neue Behandlungsform bei Lungenemphysem

Rund eine Mio. Menschen leiden in Deutschland unter einer überblähten Lunge, dem sog. Lungenemphysem. Bei den Betroffenen sammelt sich in den Lungenbläschen bestimmter Lungenareale zu viel Luft, die nicht mehr entweichen kann. Mediziner der Universitätsklinik Ulm haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das die überflüssige Luft wieder entweichen lässt.

11. Ursache und Therapie des Lungenemphysems

Für die Entstehung eines Lungenemphysems sind vor allem Virusinfektionen, Nikotin sowie bestimmte Schadstoffe in der Luft verantwortlich. In der Therapie gibt es medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen.

12. Lungentransplantation: Wann ist sie sinnvoll und wie funktioniert sie?

Bei manchen Lungenerkrankungen z. B. bei COPD bzw. Lungenemphysem, bei Mukoviszidose, bei Alpha1-Antitrypsinmangel, bei Lungenhochdruck oder bei einer Lungenfibrose kann es trotz guter Therapie zu einer Verschlechterung der Erkrankung und ggf. zu andauernder Atemnot kommen. Dadurch wird der Patient in seiner körperlichen Belastbarkeit soweit eingeschränkt, dass ein „normales“ Leben nicht mehr möglich sein kann.

13. Das Lungenemphysem vermeiden und behandeln

Im Verlauf der COPD kann es durch dauerhafte Entzündungsherde häufig zu akuten Verschlimmerungen und schließlich zur teilweisen Zerstörung des Lungengewebes, infolge zu einem Lungenemphysem, kommen. Durch eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung eines Lungenemphysems kann das Voranschreiten der Erkrankung eingegrenzt werden.

14. Endoskopische Therapie für Patienten mit schwerer COPD und Emphysem?

Die endoskopische Reduktion des Lungenvolumens kann für Patienten, die an einer schweren COPD und einem Emphysem leiden eine Hilfe sein. Auf einem Kongress informierte Prof. Felix Herth darüber, dass es bisher die meisten Erfahrungen mit Ventilen gibt, die Atelektasen, Schrumpfung des Lungengewebes zur Folge haben.

15. Deutsche Emphysemgruppe e. V.

Ein Emphysem ist ganz allgemein eine übermäßige Menge Gas in Körpergeweben. In der Lunge bildet es sich durch das Zerplatzen und Zugrundegehen von kleinen Lungenbläschen sowie kleinsten Endbronchien, an deren Stelle dann wenige große Blasen entstehen.

16. Lungenemphysem/COPD Selbsthilfe und Sportgruppe Offenburg

Die Selbsthilfegruppe bietet neben der Möglichkeit zum Austausch untereinander auch ein Trainingsprogramm für die Mitglieder. Dabei können die Betroffenen verschiedene Atemübungen erlernen.

17. Wie wird ein Lungenemphysem behandelt?

Das Wort Emphysem stammt aus dem Griechischen. En physao bedeutet Blase. Bei einem Lungenemphysem wird Lungengewebe zerstört, wodurch es zu einer unwiderruflichen Lungenüberblähung kommt. Im Extremfall entstehen aus vorher funktionstüchtigen Lungenbläschen große funktionslose Emphysemblasen.

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