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Alles über Lymphödem
Täglich produziert unser Körper zwei bis vier Liter Lymphflüssigkeit, ein Stoffwechselendprodukt des Körpers. Sie abzutransportieren ist die Aufgabe des Lymphsystems. Können die Lymphgefäße die Lymphe nicht mehr in ausreichendem Maße abtransportieren, entsteht ein Lymphödem – eine sicht- und tastbare Schwellung, die bei übermäßiger Ansammlung von eiweißreicher Flüssigkeit im Gewebe ensteht. Die Ursachen für einen beeinträchtigten Lymphabfluß können angeboren (primäres Lymphödem) oder erworben (sekundäres Lymphödem) sein.
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Warum die Lymphe fließt … Die Hauptaufgabe des Lymphgefäßsystems besteht im Abtransport der Eiweißkörper aus dem Zwischenzellraum der Körpergewebe. Im Gegensatz zum Blutgefäßsystem, welches als Kreislauf angelegt ist, durchsetzt das lymphatische Drainagesystem die Gewebe mit feinsten porösen Gefäßen, welche sich zunehmend zu größeren Lymphgefäßen entwickeln. Die Lymphknoten sind als Filterstationen dazwischengeschaltet, um die gereinigte Lymphe endgültig wieder in die Blutbahn zurückzuleiten. So wird das gesamte Gewebewasser mehrfach täglich über das Lymphgefäßsystem transportiert, in die Lymphknoten filtriert und dank deren immunologischer Abwehrfunktion kontrolliert.
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