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Lichttherapie

Die Lichttherapie, auch Phototherapie genannt, bezeichnet die Behandlung der Haut mit Strahlen aus dem Spektrum infrarot bis ultraviolett. Bei der Phototherapie handelt es sich um eine Kombination aus Phototherapie (UV-Strahlung) und Heliotherapie (natürliches Sonnenlicht). Diese Form der physikalischen Therapie kann jederzeit ambulant durchgeführt werden. Die Anwendung ist unkompliziert und frei von Nebenwirkungen. Die Bestrahlung verändert das Immunsystem der Haut. Hauterkrankungen wie die Psoriasis erhalten dadurch einen Gegenimpuls, welcher der Erkrankung entgegenwirkt.

Dieses Therapieverfahren ist seit vielen Jahren etabliert und zählt zu den üblichen Therapieformen bei Psoriasis. Im Zusammenspiel mit Salzbädern wirkt die Lichttherapie wesentlich besser als in alleiniger Anwendung. Sie wird von daher in Hautkliniken mit stationärer Aufnahme gerne in Kombination mit Salzbädern angewendet.

Die Behandlung wird etwa zwei- bis viermal pro Woche durchgeführt, das Salzbad sollte immer vorher stattfinden. Patienten, die sich nicht im Rahmen einer Kur in einer Hautklinik befinden, können die Lichttherapie auch beim Hautarzt ambulant durchführen lassen. Die Dauer der Therapie ist jedoch, abhängig vom Hauttyp, auf eine bestimmte Zeit begrenzt: Bei zu häufiger Bestrahlung und zu langer Therapiedauer kann es zu Hautschäden kommen. Ein leichter Sonnenbrandeffekt ist im Rahmen der Lichttherapie erwünscht – dauerhaft jedoch kann die Behandlung zu Hautkrebs führen.

Ob die Lichttherapie in Kombination mit der medikamentösen Therapie durchgeführt werden darf, hängt von den Medikamenten ab, die eingenommen werden. Einige der Medikamente gegen Psoriasis verursachen eine erhöhte Lichtempfindlichkeit – die Lichttherapie ist in diesen Fällen nicht angezeigt.

Monika Celik

10.03.11

Physikalische Therapie
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