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Forscher finden "Euphorie-Schaltkreis"

Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine mögliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert. Die Studie unter Federführung der Universität Bonn erscheint in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology (doi:10.1038/npp.2010.132). ...

 

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Helfen starke Magnetfelder bei schweren Depressionen?

19.03.10.

Das Universitätsklinikum Bonn sucht Probanden für eine Studie. Das Ziel ist es, die stimmungsverbessernde Wirkung der tiefen “Transkraniellen Magnetstimulation” (dTMS) bei Patienten mit einer schweren Depression zu testen, die zuvor erfolglos mit antidepressiven Medikamenten behandelt wurden. Zudem soll die Sicherheit der Methode überprüft werden.

Bei der “Transkraniellen Magnetstimulation” (TMS) platzieren die Ärzte eine Spule an den Kopf des Patienten. Diese erzeugt kurzzeitig ein starkes pulsierendes Magnetfeld, das seinerseits im Gehirn einen Stromfluss hervorruft. Dieser ist jedoch so gering, dass der Patient kaum etwas mitbekommt. Der Kranke erlebt die schmerzlose Behandlung bei vollem Bewusstsein.

An der Studie teilnehmen können Patienten zwischen 22 und 68 Jahren, die mindestens einen erfolglosen Therapieversuch hinter sich haben. Patienten mit einer bedeutsamen Herzerkrankung oder einem Herzschrittmacher oder mit einer neurologischen Erkrankung wie Epilepsie, Demenz und Parkinson dürfen nicht in Studie aufgenommen werden.

Die Studie dauert voraussichtlich 18 Wochen. Dazu müssen die Patienten vier Wochen lang täglich in der Bonner Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie ambulant erscheinen. Anschließend wird die Behandlung 12 Wochen lang zweimal in der Woche fortgeführt. Für die Teilnehmer entstehen keine Kosten.

Quelle: uni bonn

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