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Alles über Mammographie-Screening

1. Informationsfilm zum Mammographie-Screening-Programm

Seit heute bietet die Kooperationsgemeinschaft Mammographie auf ihren Internetseiten erstmals einen Informa­tionsfilm über das Mammographie- Screening- Programm an. In dem sechs Minuten langen Film wird der Ablauf der Untersuchung gezeigt und durch wichtige Informationen und Fakten zum Thema Brustkrebs ergänzt. Experten erläutern das Mammographie-Screening und gewähren einen Blick hinter die Kulissen.

2. Digitales Mammographie-Screening: Studie aus Münster belegt verbesserte Diagnostik

Mikroverkalkungen weisen auf frühe Brustkrebserkrankungen hin Münster (ukm). Fortschritt bei der Früherkennung von Brustkrebs: Durch den Einsatz moderner digitaler Röntgentechnologie entdecken Mediziner vermehrt Mikroverkalkungen. Im Vergleich zur herkömmlichen Film-Folien-Mammographie ist hier die Rate diagnostizierter Brustkrebsvorstufen und auch die Rate kleiner invasiver (in das Gewebe wachsender, nicht abgegrenzter) Brusttumoren erhöht.

3. Mit hoher Qualität dem Tumor auf der Spur

Wie kommt man dem Brustkrebs auf die Spur? Erfahrungen aus Nachbarländern zeigen: mit dem Mammographie-Screening, einer Reihenuntersuchung, die für alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren derzeit bundesweit von der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen in Kooperation mit den Ländern eingeführt wird.

4. Kennzahlen Mammographie-Screening

In einem gemeinsamen Brief appellieren 13 Befürworter und Kritiker des Screenings an die Medien, bei der Darstellung der Vor- und Nachteile des Programms die „Kennzahlen Mammographie” zu verwenden. Wie die Kooperationsgemeinschaft Mammographie berichtet, sollen die Zahlen Frauen ein Gefühl für die Größenordnung geben, in denen sich die Vor- und Nachteile des deutschen Screening-Programms bewegen.

5. Bundesweite Information zum Mammographie-Screening

Frauen, die sich für das Mammographie-Screening-Programm interessieren, können bei ihrem Haus- oder Frauenarzt kostenlose Informationen über das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs erhalten. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben gemeinsam eine Broschüre entwickelt, die interessierten Frauen zuverlässig Auskunft über das Screening-Programm gibt.

6. Früherkennung nutzen! – Brustkrebsmonat 2007

Brustkrebs ist heilbar, wenn er früh erkannt wird. Das nunmehr in Deutschland fast flächendeckend eingeführte Mammographie- Screening kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Sterblichkeit an Brustkrebs zu senken.

7. Frauen bewerten Screening-Programm positiv

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begrüßt die veröffentlichten Ergebnisse der Studie zum Screening-Programm. Die Befragung von über 9.000 Frauen zeigt, dass mehr als 90 % der Screening-Teilnehmerinnen wieder an dem qualitätsgesicherten Programm teilnehmen würden.

8. Brustkrebs-Prognose dreidimensional

Die Dichte des weiblichen Brustgewebes hat Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Die Argentinierin Constanza Lampasona forscht am Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme der Universität Stuttgart an einer Weiterentwicklung der digitalen Mammographie, die es erlaubt, die Brustdichte über ein rechnergestütztes Verfahren zu ermitteln und zu visualisieren.

9. Aktuelle Studie zeigt: Frauen bewerten Screening-Programm positiv

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begrüßt die gestern veröffentlichten Ergebnisse der Studie zum Screening-Programm, die von der Women's Health Coalition und der Frauenselbsthilfe nach Krebs initiiert und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wurde.

10. Kennzahlen Mammographie-Screening

In einem gemeinsamen Brief appellieren 13 Befürworter und Kritiker des Screenings an die Medien, bei der Darstellung der Vor- und Nachteile des Programms die "Kennzahlen Mammographie" zu verwenden. Die Zahlen sollen Frauen ein Gefühl für die Größenordnung geben, in denen sich die Vor- und Nachteile des deutschen Screening-Programms bewegen.

11. Informationsfilm zum Mammographie-Screening-Programm

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie bietet auf ihren Internetseiten einen Informationsfilm über das Mammographie-Screening-Programm an. In dem sechs Minuten langen Film wird der Ablauf der Untersuchung gezeigt und durch wichtige Informationen und Fakten zum Thema Brustkrebs ergänzt.

12. Europäische Experten loben Qualität des Screening-Programms

Experten der Europäischen Referenzorganisation für das qualitätsgesicherte Brustkrebs-Screening (EUREF) zeigen sich beeindruckt vom schnellen und erfolgreichen Aufbau des deutschen Mammographie-Screening-Programms und von der Arbeit der Referenzzentren. "In Deutschland ist in kürzester Zeit das größte bevölkerungsweite Screening-Programm in Europa erfolgreich und professionell auf höchstem Qualitätsniveau eingeführt worden", betont Professor Roland Holland.

13. Bundesweite Information zum Mammographie-Screening

Broschüre informiert Frauen über Früherkennung von Brustkrebs News Grafik Frauen, die sich für das Mammographie-Screening-Programm interessieren, können in den kommenden Wochen bei ihrem Haus- oder Frauenarzt kostenlose Informationen über das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs erhalten.

14. Aktualisiertes Merkblatt Mammographie-Screening

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und die Kooperationsgemeinschaft Mammographie (KoopG) haben am Donnerstag in Berlin das aktualisierte Merkblatt für das Mammographie-Screening vorgestellt. Frauen sollen mit dem neuen Merkblatt ausgewogen und noch strukturierter über Inhalte sowie über Vor- und Nachteile des Programms zur Brustkrebsfrüherkennung aufgeklärt werden, um auf dieser Basis eine informierte und individuelle Entscheidung über eine Teilnahme treffen zu können.

15. Frauen sollen die Chance zur Brustkrebsfrüherkennung nutzen

In Deutschland steht die Einführung des Brustkrebs-Screenings vor dem Abschluss. Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel (MdB), und die Parlamentarische Staatssekretärin im BMG, Marion Caspers-Merk (MdB), überzeugten sich bei einem Besuch des Berliner Mammographie- Screening- Zentrums über die Qualität des neuen Angebots für Frauen.

16. Umfrage zu Mammographie-Screening

Frauen, die am Mammographie-Screening teilnehmen, nutzen vor allem ihre Familie zur emotinalen Unterstützung. So das Ergebnis einer Umfrage von BIG direkt gesund unter ihren in Frage kommenden weiblichen Versicherten. Mehr als zwei Drittel der Befragten, nämlich 70 Prozent, gaben an, dass sie während der Wartezeit von der Untersuchung bis zum Ergebnis vor allem von der Familie und dem Partner begleitet werden.

17. Deutsche Krebshilfe zum Brustkrebsmonat Oktober 2009

Das gesetzliche Mammographie-Screening kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Brustkrebs in einem möglichst frühen Stadium zu entdecken und die Heilungschancen zu erhöhen. „Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening ist derzeit die beste Methode, um bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren frühzeitig bösartige Veränderungen der Brust festzustellen“, so Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.

18. Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben

Wird Brustkrebs früh erkannt, bestehen für die betroffenen Frauen große Heilungschancen. Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening, wie es in Deutschland inzwischen fast flächendeckend angeboten wird, ist die bisher beste Methode zur Früherkennung eines bösartigen Tumors in der Brust.

19. Brustkrebs- Früherkennung mit Mammographie- Screening in Berlin angekommen

Mammographie- Screening zur Brustkrebs- Früherkennung wird in vielen europäischen Ländern Frauen bereits langjährig unter den strengen Maßgaben einer Qualitätssicherung auf der Basis Europäischer Leitlinien angeboten. Solche nationalen Screening- Programme werden vom Europäischen Parlament für alle europäischen Länder gefordert.

20. Statement von Hilde Schulte (Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs) zum Brustkrebsmonat

Die Chancen zur Früherkennung von Brustkrebs waren noch nie so gut wie heute. Entscheidend trägt dazu das Mammographie- Screening bei, ein Angebot für die Hauptrisikogruppe, an Brustkrebs zu erkranken, für Frauen im Alter von 50 – 69 Jahren. Für die Einführung des Mammographie- Screenings nach EU-Leitlinien hat sich die Frauenselbsthilfe nach Krebs mit anderen Frauen- und Patientenorganisationen stark gemacht.

21. Statement von Professor Dr. Dagmar Schipanski (Präsidentin der Deutschen Krebshilfe) zum Brustkrebsmonat

55.000 Frauen in Deutschland werden jährlich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Die Früherkennung von Brustkrebs war lange Jahre ein Stiefkind in unserem Gesundheitssystem. Für die betroffenen Frauen hieß dies: Die Krankheit wurde oft in bereits fortgeschrittenen Stadien festgestellt. Nötig waren dann radikale Operationen und belastende Therapien; die Heilungschancen waren schlecht.

22. Statement von Dr. Andreas Köhler (Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) zum Brustkrebsmonat

Der Monat Oktober steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Engagements gegen Brustkrebs. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung unterstützt diese Initiative, denn Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Aber diese Erkrankung ist kein unabwendbares Schicksal. Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

23. Statement Thomas Ballast (VdAK & AEV) zum Brustkrebsmonat

Die gesetzlichen Krankenkassen, die mit der KBV zusammen auch Träger der Kooperationsgemeinschaft Mammographie-Screening sind, möchten den Brustkrebs-Monat Oktober dazu nutzen, um erneut auf ihr Angebot einer Reihenuntersuchung zur Brustkrebs-Früherkennung aufmerksam zu machen: das Mammographie-Screening.

24. Beratungspflicht statt verpflichtende Früherkennungsuntersuchungen

Auch künftig soll es keine verpflichtende Teilnahme an den von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angebotenen Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen geben. Stattdessen sollen sich gesetzlich Versicherte mit Erreichen des Anspruchsalters von einem Arzt einmalig über Vor- und Nachteile der jeweiligen Früherkennung beraten lassen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Juli 2007 gefasst.

25. Die Brustkrebs-Diagnostik wird sicherer

Jährlich werden 47.500 Frauen mit der Schock-Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert. Weil jeder getastete Knoten und jede Veränderung auf dem Röntgenbild abgeklärt werden muss, müssen sich die betroffenen Frauen weiteren Untersuchungen, z. B. einer Gewebeentnahme, unterziehen._

26. Bessere Behandlungschancen: Brusttumore früher entdecken mit Magnet-Resonanz-Mammographie (MRM)

„Bei Brustkrebs steht die Medizin in einem Dilemma – die Tumore wachsen so langsam, dass wir Jahrzehnte Zeit haben, den Krebs zu entdecken und zu heilen. Leider reicht unsere Frühdiagnostik oft nicht aus, diesen Zeitvorsprung wirklich zu nutzen, weil die Tumore trotz konventioneller Früherkennungsuntersuchungen nicht immer rechtzeitig gesehen werden.“ So beschrieb Prof. Dr. Werner Kaiser während des Internationalen MRM-Kongresses in Jena die aktuelle Situation im Kampf gegen Brustkrebs. Kaiser leitet am Jenaer Universitätsklinikum das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und ist einer der Väter der Magnet-Resonanz- Mammographie (MRM). Durch diese hochempfindliche Methode lassen sich ohne Strahlenbelastung bereits kleinste Tumore von drei Millimeter Durchmesser diagnostizieren – und zwar mit sehr hoher Sicherheit. Damit ist das MRM anderen Diagnoseverfahren, wie Tastuntersuchung, Ultraschall und Mammographie, erheblich überlegen. Diese Vorteile gilt es zu nutzen und in Heilungschancen umzusetzen. „Wir sind optimistisch, in Kürze auch minimal-invasive Verfahren präsentieren zu können, mit denen wir einen früh diagnostizierten Brusttumor ohne Operation erfolgreich beseitigen können“, so Kaiser abschließend.

27. MRT oder Mammographie - ist das hier die Frage?

Für Pressewirbel sorgte gestern unter anderem eine Meldung in BILD: "Sicherste Brustkrebsdiagnose zu teuer?" Verglichen wurden zwei Methoden der Brustkrebsdiagnostik: die teurere MRT und die "billigere" Mammographie. Bilanz: Die MRT sei angeblich besser, käme aber nicht zum Einsatz, weil sie zu teuer sei. Diese verkürzte Aussage ist schlicht falsch und führt zur Unsicherheit bei den Frauen.

28. Neue Verfahren zur frühzeitigen Brustkrebs-Diagnose

Lübeck – Die Diagnostik des Brustkrebs hat sich in den vergangenen Jahren technisch stark weiterentwickelt. Eines der neuen Verfahren ist die digitale Mammographie: Die Röntgenbilder der weiblichen Brust können zukünftig computergestützt ausgewertet werden und liefern insbesondere bei jüngeren Frauen deutlich bessere Untersuchungsergebnisse.

29. Früherkennung bei Brustkrebs verbessern

Mit einem neuen fotoakustischen Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs sollen Ärzte künftig anders als bei Mammografie und herkömmlichen Ultraschalluntersuchungen zwischen gutartigen Zysten und bösartigen Tumoren unterscheiden können. Für sein Projekt zur Entwicklung einer solchen bildgebenden Technik wurde Prof. Dr. Georg Schmitz (Lehrstuhl für Medizintechnik der RUB) mit einem der Preise im Innovationswettbewerb Medizintechnik 2006 ausgezeichnet und soll vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 300.000 Euro für die Durchführung eines Schlüsselexperiments gefördert werden.

30. 27. Senologen-Tagung in Lübeck: Wie kann die Brustkrebsvorsorge verbessert werden?

Lübeck, Juni 2007 - Brustkrebs ist mit mehr als 50.000 jährlichen Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wird ein Tumor rechtzeitig erkannt, steigen die Heilungs- und Überlebenschancen der Erkrankten deutlich. Wie die Vorsorge in Deutschland optimiert werden kann, ist deshalb ein Thema der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Die Fachgesellschaft für Erkrankungen der weiblichen Brust tagt vom 21. bis 23. Juni 2007 in Lübeck.

31. Brustkrebs: Gute Heilungschancen bei Früherkennung

Diagnostik und Therapie von Brustkrebs haben sich erheblich verbessert. Entscheidend: eine frühzeitige Entdeckung des Tumors.

32. Kleinste Brusttumoren entdecken, bevor Metastasen entstehen

„Die Methode mit der höchsten Genauigkeit im Nachweis kleinster Brusttumoren ist nicht die Röntgen-Mammographie, sondern die Magnetresonanz-Mammographie (MRM). Wir finden damit selbst 3 Millimeter kleine Krebsherde“, erklärt Prof. Werner A. Kaiser, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Jena und einer der Pioniere auf dem Gebiet der MRM.

33. Brustkrebs-Diagnostik gefährdet: Frauenärzte warnen vor Unterversorgung

Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) warnt davor, dass die Mammografie zur Diagnose von gut- und bösartigen Brusttumoren, bei Frauen mit einem auffälligen Befund, zukünftig nicht mehr für jede Betroffene zur Verfügung steht. Dies ist die Folge der Rationierung vertragsärztlicher Leistungen bzw. der Kürzung des Fallwertzuschlags durch den Bewertungsausschuss von Ende April diesen Jahres.

34. MRT treffsicherstes Verfahren bei der Diagnose von Brustkrebs

Kein anderer bösartiger Tumor bei Frauen ist in den Industrieländern so weit verbreitet wie Brustkrebs. Allein in Deutschland erkranken jährlich 55.000 Frauen, für knapp ein Drittel der Patientinnen endet die Krankheit tödlich. Dabei hat Brustkrebs - wird er rechtzeitig erkannt - gute Heilungschancen. Neben der Mammographie gewinnt hier die Magnetresonanztomographie (MRT) immer mehr an Bedeutung. Sie ist das derzeit treffsicherste Verfahren beim Aufspüren von Tumorherden in der Brust.

35. Diagnose Brustkrebs

Brustkrebs verursacht in der Regel in frühen Stadien keine auffälligen Symptome. Ausgangspunkt der Diagnose von Brustkrebs sind in vielen Fällen Aufälligkeiten, die die betroffenen Frauen bei der Selbstuntersuchung ihrer Brust feststellen, oder aber auffällige Befunde bei der sog. Krebsvorsorge (korrekt: Krebsfrüherkennungsuntersuchung). Ob sich zu diesem Zeitpunkt schon Metastasen (z. B. Lebermetastasen) gebildet haben, stellt sich zumeist erst im Verlauf der vielfältigen Untersuchungen heraus, die im Verlauf einer genauen Diagnosestellung durchgeführt werden. Die Bestimmung der Tumormarker ist nur einer unter vielen Parametern, die zur Diagnose von Krebs, aber auch zur weiteren Verlaufskontrolle herangezogen werden.

36. Magnetresonanztomografie entlarvt Brustkrebsvorstufen

Auf dem diesjährigen ASCO-Kongress der amerikanischen klinischen Onkologen in Chicago zeigte die Bonner Radiologin Prof. Dr. Christiane Kuhl anhand einer Studie an über 6.000 Frauen, dass die Magnetresonanz- tomografie (MRT) weitaus besser als die Mammografie in der Lage ist, Brustkrebsvorstufen im Milchgang aufzuspüren.

37. Brustkrebsvorsorge

Brustkrebs ist eine häufige Erkrankung – ungefähr jede 10. Frau ist von dieser Diagnose betroffen. Abgesehen von der familiären Genese sind die Risikofaktoren nicht eindeutig geklärt – in der Diskussion sind kurze Stillzeiten und Spätgeburten. Eindeutig ist aber, dass nur 30 – 40% aller Frauen die Vorsorge nutzen, obwohl eine frühe Erkennung einer der Schlüsselfaktoren für einen Heilungserfolg ist.

38. Neue Therapie-Empfehlung: Strahlentherapie auch bei Brustkrebsvorstufen

Wenn Frauen mit einer Vorstufe von Brustkrebs, einem Ductalen Carcinoma in-Situ (DCIS), brusterhaltend operiert werden, sollte unbedingt eine Strahlentherapie folgen. So lautet die neue Empfehlung der „Expertengruppe Mammakarzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie. Bei bis zu 20 % aller Patientinnen, die mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert werden, handelt es sich noch nicht um einen bösartigen Tumor, sondern um eine Krebsvorstufe (Ductales Carcinoma in-Situ, kurz: DCIS).

39. Die Kraft eines Versprechens: KOMEN Deutschland e. V. – ein Porträt

„Wissen trägt dazu bei, die Angst vor der Krankheit und ihren Auswirkungen abzubauen“, sagt Irene Menzel, Vorstandsvorsitzende von KOMEN Deutschland e. V. Der gemeinnützige Verein wurde 1999 als deutsche Vertretung von Susan G. Komen for the Cure (USA) gegründet. Er zählt über 200 Mitglieder sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer. Ohne sie wären die Erfolge des Vereins nicht möglich, der sich über Spenden und Veranstaltungen wie den „Race for the Cure“ und die Benefiz-Gala „Pink Tie Ball“ finanziert. Weltweit erstreckt sich das Netzwerk auf über 100.000 Personen.

40. WIR ALLE – Frauen gegen Brustkrebs e. V.

Im April 1997 wurde der Verein „WIR ALLE“ – Frauen gegen Brustkrebs e.V. von engagierten betroffenen und nicht betroffenen Frauen in Köln gegründet. Aufgrund eigener Erfahrungen mit Defiziten in der Erkennung, Therapie und Behandlung von Brustkrebs wollen wir Betroffene und Interessierte umfassend über die Erkrankung informieren. Dies beinhaltet von Anfang an das gesundheitspolitische Engagement für die Früherkennung durch qualitätsgesicherte Mammografie nach europäischen Leitlinien, die Forderung nach einem flächendeckenden Krebsregister zur Ursachenforschung ebenso wie die Beratung einzelner Frauen (und auf Wunsch auch der Angehörigen) beim Umgang mit der Krankheit.

41. Bessere Brustkrebsdiagnose durch Summen beim Ultraschall

Hamburg (AP) Frauen sollten nach einer Expertenempfehlung bei der Ultraschalluntersuchung der Brust summen. Das Magazin «GEO» berichtet in seiner Dezember-Ausgabe, dass dieser Tipp von einem italienischen Medizinerteam stammt.

42. Modernstes und größtes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm weltweit ist erfolgreich auf den Weg gebracht

Etwa 9,2 Mio. Frauen sind bis Dezember 2009 bundesweit zum Mammographie-Screening eingeladen worden. Am Programm teilgenommen haben bereits circa 4,9 Mio. Frauen. Mehr als jede zweite Frau ist damit dem Angebot zur Früherkennung von Brustkrebs gefolgt. "Bei der Bekämpfung von Brustkrebs haben wir in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Millionen von Frauen haben am Mammographie-Screening teilgenommen.

43. Mammogafie-Screening: Tumorsuche wird fünf

m Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs haben in Deutschland bislang rund 4,9 Millionen Frauen teilgenommen. Eingeladen worden seien aber etwa 9,2 Millionen, berichtet die Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Die Teilnahmequote liegt damit nur bei knapp über 50 Prozent.

44. Einladung zum Mammographie-Screening weiterentwickelt

Frauen, die zum Mammographie-Screening eingeladen werden, erhalten künftig ein verbessertes Anschreiben auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Kooperations­gemeinschaft Mammographie hat in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut der Universität Köln sowie den einladen­den "Zentralen Stellen" eine Mustereinladung entwickelt.

45. Mammographien auch in hohem Alter sinnvoll

Laut einer aktuellen US-Studie unterzieht sich in den USA nur jede fünfte Frau im Alter zwischen 80 und 90 Jahren noch regelmäßigen Brustkrebsuntersuchen. Das ist laut dem National Institute on Aging in Anbetracht des demographischen Wandels eine erschreckend niedrige Zahl. Im Jahr 2050 werde sich die Zahl der über 80-Jährigen in den USA vervierfacht haben.

46. Koffein stört Mammografie

Frauen sollten vor der Vorsorge-Untersuchung auf koffeinhaltige Getränke verzichten: „Um Schmerzen bei der Mammografie zu verringern, sollten Frauen eine Woche vor dem Termin auf Koffein verzichten“, rät Dr. Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte.

47. Millionen Frauen wehren den Anfängen des Brustkrebses

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden alle zwei Jahre zu einem Mammographie- Screening eingeladen, doch nur die Hälfte von ihnen nimmt dieses Angebot auch wahr. Und das, obwohl man weiß, dass Brustkrebs, wenn er früh erkannt wird, heilbar ist.

48. Nationaler Krebsplan vorgestellt

„Es ist soweit! Mit dem Nationalen Krebsplan ist nun eine Grundlage geschaffen, alle Aktivitäten auf dem Gebiet der Krebsmedizin zum Wohle der Patienten zu bündeln. Das ist ein hoffnungsvolles Zeichen für alle von Krebs betroffenen Menschen in diesem Land.“

49. Versorgungseinheit Nord: Mit 400 PS gegen den Brustkrebs

Die Zentrale Stelle Brandenburg, die Einladungsstelle des Mammographie- Screenings, lädt alle Frauen nach und nach ein, und zwar schriftlich und persönlich mit ausreichend Informationsmaterial, anhand der Einwohnermeldedaten zu einem konkreten Termin. Für weitere Informationen oder telefonische Terminvereinbarungen steht die Rufnummer 0800–5002345 (kostenfrei) zur Verfügung.

50. Neues Fortbildungsverfahren sorgt für bessere Qualität der Brustkrebs-Diagnostik

„Wir sichern die Qualität der medizinischen Versorgung nicht nur, wir fördern sie auch.“ Mit diesen Worten hat Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), aktuelle Ergebnisse eines neuen Fortbildungverfahrens zur Mamma- Diagnostik kommentiert. Diese ergaben eine deutliche Verbesserung der Diagnosequalität.

51. Zehn Fragen und Antworten zum Mammographie- Screening- Programm

1. Was bedeutet Mammographie- Screening? Das Mammographie- Screening ist ein Programm zur qualitätsgesicherten Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen ohne Symptome. Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Sie eignet sich zur Brustkrebsfrüherkennung, weil sie schon sehr kleine, nicht tastbare Tumoren in einem frühen Stadium sichtbar machen kann.

52. Erfolgreiche Bilanz des Bayerischen Mammographie- Screening- Programms

Rund fünf Jahre nach seiner Einführung kann das Bayerische Mammographie- Screening- Programm (BMS) als großer Erfolg verbucht werden. Diese positive Bilanz zogen der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE) der Ludwig- Maximilians- Universität (LMU) in München anlässlich des Kongresses „Mammographie- Screening in Deutschland“.

53. Mammografien: Software steigert Effektivität

Ein Experte und ein Computer sind bei der Erkennung von Brustkrebs genauso effektiv wie die zwei Experten, die normalerweise für die Auswertung von Mammografien eingesetzt werden. Laut einer Studie der University of Aberdeen erkannten Arzt und Computer 198 von 227 Krebserkrankungen.

54. Brustkrebs durch Mammographie-Screening rechtzeitig erkennen

Heute haben die Ersatzkassenverbände auf ihrem Herbstforum den Start des Mammographie-Screening für ihre Versicherten in Berlin bekanntgegeben. Dazu erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk: „Jede elfte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Eine frühzeitige Diagnose von Brustkrebs und eine qualifizierte Therapie verbessern die Heilungs- und Erfolgschancen der betroffenen Frauen. Daher wurde im Jahr 2004 die flächende Einführung des Mammographie-Screenings beschlossen. Deshalb freue ich mich, dass nun auch in Berlin das Mammographie-Screening in zertifizierten Screening-Einheiten möglich ist.“

55. Frauen wissen zu wenig über Brustkrebs

Viele Frauen wissen nicht, dass Brustkrebs am häufigsten bei älteren Frauen auftritt. Das ist Ergebnis einer Studie zum Mammographie-Screening, die von der Women's Health Coalition und der Frauenselbsthilfe nach Krebs initiiert und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde.

56. Brustkrebs-Früherkennung wird intensiv genutzt

Das Mammographie-Screening, eine Röntgenuntersuchung der Brust, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Brustkrebs bei möglichst vielen Frauen in einem frühen Stadium zu entdecken und damit die Heilungschancen zu steigern. Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben im zweijährigen Rhythmus Anspruch auf diese Untersuchung.

57. Weniger Frauen sterben am Brustkrebs - Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt heute bei 81 Prozent

Der Kampf gegen den Brustkrebs zeigt Erfolge: "Die Zahl der Todesfälle im Alter zwischen 35 und 69 Jahren sinkt", berichtet Professor Manfred Kaufmann, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Dabei wächst die Zahl der an Brustkrebs erkrankten Frauen seit 1980 stetig.

58. Brustkrebs-Früherkennung: Mammographie ohne signifikanten Mehrwert

Müssen die Früherkennungs-Leitlinien für Brustkrebs überdacht werden? Eine neue Multicenter-Studie legt diesen Schluss zumindest für Frauen mit erhöhtem Brustkrebs-Risiko nahe. Demnach übertrifft die so genannte Magnetresonanz-Tomographie (MRT) sowohl Mammographie als auch Ultraschall deutlich, was die Zahl korrekt erkannter Tumoren anbelangt.

59. Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen

Mehr als 1,4 Millionen Frauen haben bereits am Brustkrebs- Früherkennungsprogramm teilgenommen. Das wurde in Berlin auf einem Kongress bekannt, den das Bundesumweltministerium, das Bundesgesundheitsministerium und die Kooperationsgemeinschaft Mammographie gemeinsam veranstalten. 10 Millionen Frauen in Deutschland im Alter von 50 bis 69 Jahren werden alle zwei Jahre zur Teilnahme eingeladen.

60. Illusionen und Visionen in der Brustkrebsdiagnostik

Die Röntgen-Mammographie ist in Deutschland als Screening-Methode eingeführt und für die Diagnostik in der jetzigen Situation geeignet; sie hat aber Schwierigkeiten im Nachweis von Krebs bei einer dichten Brust und verfehlt dann die Früherkennung bei mehr als der Hälfte der Frauen. Die Magnet-Resonanz-Mammographie (MRM) kann erheblich bessere Genauigkeiten erzielen und die Patientinnen retten.

61. Brustkrebs-Früherkennung - Mammographie-Screening in Deutschland

Das Mammographie- Screening ermöglicht Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren, an einer Röntgen- Reihen- Untersuchung zur Brustkrebs- Früherkennung teilzunehmen. Da symptomlose Frauen eingeladen werden, sind an diese Untersuchungsart höchste Qualitätsanforderungen zu stellen.

62. Mit 400 PS gegen den Brustkrebs – Das Mammobil unterwegs in Brandenburg

Am 31.März startete die mobile Untersuchungseinheit des Mammographie- Screenings, das Mammobil, seine Reise durch Brandenburg. Die erste Andockstation ist das Helios- Klinikum in Bad Saarow. Dort auf dem Krankenhausgelände wird das Mammobil ab Mitte April bis Ende Mai die Mammographien für das Screening erstellen.

63. Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs als Download verfügbar

Die Highlights der neuen S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms werden in einer Veranstaltungsreihe der Fortbildungakademie der Deutschen Gesellschaft für Senologie bundesweit von renommierten Experten vorgestellt.

64. Krebsfrüherkennung rettet Leben

Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs sind ein unverzichtbarer Teil der Krebsprävention. Darauf weisen die Berufsverbände der Frauenärzte (BVF) und der Deutschen Internisten (BDI) in München hin. Eine Vielzahl medizinischer Studien belege, dass Programme zur Krebsfrüherkennung die Heilungschancen deutlich erhöhen.

65. Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland, 1. Aktualisierung 2008

Die Deutsche Gesellschaft für Senologie und die Deutsche Krebshilfe gehen mit der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs- Früherkennung in Deutschland, 1. Aktualisierung 2008, in die Qualitätsoffensive. Inzidenz und Mortalität des Mammakarzinoms stellen eine gesundheitspolitische Herausforderung dar, der nur mit einem nationalen Brustkrebs- Früherkennungsprogramm für Frauen begegnet werden kann.

66. Neue Screeningmethode für potenzielle Krebswirkstoffe

Das Ras-Protein ist der zentrale Ein- und Ausschalter des Zellwachstums. Ist der Schalter defekt, läuft das Wachstum aus dem Ruder: So genanntes onkogen mutiertes Ras, das immer auf "an" geschaltet ist

67. Neue Broschüre zum Mammographie-Screening erschienen

Übersichtlich und allgemeinverständlich werden die häufigsten Fragen zum Mammographie- Screening- Programm beantwortet. Die Frauen erhalten präzise Informationen wie etwa über den Ablauf des Programms, Nutzen und Risiken der Untersuchung und wichtige Fakten zum Brustkrebs.

68. Wenig Aufwand für viel Sicherheit - Früherkennungsprogramm rettet Leben

Seit Anfang Mai können Frauen im besonders gefährdeten Alter von 50 bis 69 Jahren in Mecklenburg- Vorpommern flächendeckend an einer freiwilligen und kostenfreien Vorsorge- Untersuchung teilnehmen, dem so genannten Mamma-Sreening. In den drei Sreening-Bezirken Greifswald, Neubrandenburg und Schwerin konnten seitdem 220 Tumore (Stand 30. September 2007), die meisten im Frühstadium diagnostisiert werden.

69. 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Stuttgart, 30.10.-1.11.2008

2.500 Fachexperten werden zur 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie erwartet, die vom 30. Oktober bis 1. November 2008 im ICS Internationales Congresscenter Stuttgart stattfinden wird. Die Jahrestagung ist einer der größten wissenschaftlichen Kongresse in der Onkologie in Deutschland und die bedeutendste Fachtagung zum Thema Brusterkrankungen.

70. Flyer in türkischer Sprache informiert über das Mammographie-Screening

Seit Mitte August finden türkische Frauen in den Wartezimmern von Hausärzten und Frauenärzten in Essen, Duisburg, Krefeld und Oberhausen einen Flyer in türkischer Sprache zur kostenlosen Mitnahme. Der Flyer informiert über das Mammographie-Screening für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren.

71. Früherkennung nutzen! – Brustkrebsmonat 2008

Im Brustkrebsmonat Oktober 2008 bieten einige Mammographie-Einrichtungen in Deutschland Tage der offenen Tür an. „Die Veranstaltungen bieten Interessierten die Chance, sich vor Ort persönlich über das Mammographie- Screening zu informieren. Ärzte und Mitarbeiterinnen erläutern zum Beispiel den Untersuchungsablauf.

72. Mammographie-Screening fast flächendeckend eingeführt

Am 9. Januar 2008 begann in Brandenburg das bundesweite Mammographie- Screening. Damit steht die Einführung des Programms zur Brustkrebs- Früherkennung in Deutschland kurz vor dem Abschluss. Hamburg wird als letztes Bundesland voraussichtlich Ende März mit dem Screening starten. Von bundesweiten insgesamt 94 geplanten Screening- Einheiten sind inzwischen 83 zertifiziert.

73. Neue EU-Leitlinien zur Brustkrebs- vorsorge und -diagnose

Die Europäische Kommission hat die vierten Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung bei der Brustkrebs- vorsorge und -diagnose veröffentlicht. Sie sollen die Überlebensrate bei Brustkrebs in ganz Europa erhöhen. Sie dienen als Orientierung in Bezug auf bewährte Verfahren und basieren auf Beiträgen von mehr als 200 Fachleuten aus 18 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, der Schweiz, Israel, Kanada und den USA. Zum ersten Mal spielt die digitale Mammografie in den Leitlinien eine Rolle.

74. Neue Studie: Mammographie allein reicht nicht aus

Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Wird der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt, liegen die Heilungschancen bei über 90 %. Alle Anstrengungen richten sich daher auf eine möglichst frühe Diagnose. Dank verbesserter Mammographie- und Ultraschallgeräte gelingt es zunehmend, noch nicht tastbare Frühformen zu entdecken. Diese zeigen sich häufig durch so genannte Mikroverkalkungen in der Mammographie.

75. Hinweise auf Zusammenhang zwischen Stammzellen und Brustkrebs

Forscher der Isländischen Krebsgesellschaft und der medizinischen Fakultät der Isländischen Universität haben dreidimensionale Brustzellkulturen gezüchtet, um unerwartete Zusammenhänge zwischen diesen Stammzellen und Malignen zu erklären. Diese Stammzellen, so meinte Valgardur Sigurdsson während der EuroSTELLS Conference in Venedig, Italien, die im März 2006 stattfand, könnten Gegenstand der Krebsbehandlung werden und zu neuen Therapien führen, die dem Krebs an der Wurzel den Garaus machen. Es wird vermutet, dass sie auch nützliche Werkzeuge für die Prüfung neuer Wirkstoffe sein könnten.

76. Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) - Diagnose- und Behandlungsmethoden von Brustkrebs verbessern

Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Brusterkrankungen) ist eine der größten interdisziplinären Fachgesellschaften in Deutschland mit über 1.600 Mitgliedern, darunter Gynäkologen, Radiologen, Chirurgen, Pathologen, Internisten, Strahlentherapeuten, Biometrikern und anderen Fachvertretern. Die Gesellschaft versammelt damit unter ihrem Dach alle Fachgebiete, die sich mit der normalen und gestörten Funktion der Brust sowie gutartigen und bösartigen Brusterkrankungen beschäftigen.

77. Wiener Studie zeigt Wege für bessere Brustkrebs-Früherkennung auf

Jüngste Forschungsergebnisse der MedUni Wien bringen neue Erkenntnisse über die Effektivität verschiedener Methoden des Brustkrebs-Screening. Mit den Resultaten einer groß angelegten nationalen Screeningstudie an Patientinnen mit erhöhtem Risiko für Brustkrebs, zeigt die Forschergruppe um Univ. Prof. Dr. Thomas Helbich an der Universitätsklinik für Radiodiagnostik der MedUni Wien auf, dass MRT

78. Mammographie-Screening erweist sich in Modellprojekten als qualitativ hochwertig

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten und vertragsärztlichen Versorgung legte Ende Juni dem Gemeinsamen Bundesausschuss ihren Abschlussbericht über die Modellprojekte zur flächendeckenden Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland vor. Bei der Kooperationsgemeinschaft handelt es sich um eine gemeinsame Einrichtung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverbände der Krankenkassen. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtete, wird in dem Bericht festgestellt, dass die Strukturen zum Mammographie-Screening, die zurzeit in Deutschland eingeführt werden, höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Es werden die Ergebnisse der Modellprojekte in den Regionen Bremen, Weser-Ems und Wiesbaden/Rhein-Taunus-Kreis ausgewertet. Laut dem Bericht erfüllen bzw. übertreffen die Ergebnisse die Vorgaben der EU-Leitlinien zum Mammographie-Screening hinsichtlich Prozess- und Ergebnisqualität. Von den beim Erst-Screening entdeckten Karzinomen lagen 80 % im prognostisch günstigen Stadium, d. h. sie waren bis maximal zwei Zentimeter groß. An den Projekten nahmen 59 % der angeschriebenen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren teil. In den Jahren 2000 bis 2004 wurden rund 104.000 Frauen im Rahmen der drei Modellprojekte untersucht.

79. Vom Staging zum Screening: Ganzkörper-TÜV durch Bild gebende Verfahren

Schnell und unkompliziert können heute komplette Organsysteme untersucht werden. Dies ermöglichen radiologische Ganzkörperverfahren wie die MRT, CT und Hybridsysteme wie PET/CT. Schon heute nehmen Ganzkörperbilder entscheidenden Einfluss auf die Therapieplanung bei Krebs, Herzkreislauf- und muskuloskelettalen Erkrankungen. Für ausgewählte Indikationen könnten die Hightech-Geräte aber auch für Screening-Untersuchungen genutzt werden. Ärzte führen dazu momentan eine Pilotstudie mit Diabetikern durch. Radiologen stellen erste Ergebnisse dieser Studie auf dem 87. Deutschen Röntgenkongress vor.

80. 8. EUROPA DONNA Pan European Conference stellte EU-Guidelines in den Mittelpunkt

Schwerpunktthema der Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet, war in 2007 die bessere Implementierung der Europäischen Leitlinien zu Brustkrebs quer durch Europa. Die „Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung im Mammographie-Screening“ (European Guidelines for Quality Assurance in Breast Cancer Screening und Diagnosis) sind letztes Jahr in der 4. Auflage erschienen.

81. Krebs in Deutschland

Die Gesamtzahl der Sterbefälle durch Krebs geht in Deutschland weiterhin zurück. Sie hat im Jahr 2002 rund 209.000 betragen. Im Jahr 1998 lag sie bei 212.000 krebsbedingten Sterbefällen. Gestiegen ist dagegen die Zahl an Krebsneuerkrankungen. Das Robert Koch-Institut schätzt die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland im Jahr 2002 auf circa 425.000, davon 218.000 bei Männern und 206.000 bei Frauen. Damit konnte eine ältere Schätzung (aus dem Jahr 2004) angepasst werden. Die neue Schätzung für den Gesamtzeitraum von 1980 bis 2002 liegt um 30.000 Erkrankungsfälle höher. Sie basiert auf der breiter gewordenen Grundlage der Daten vollzählig erfassender epidemiologischer Krebsregister der Länder.

82. Überleben nach Krebs

Ein Vergleich aktueller Daten zum Langzeitüberleben bei 23 verschiedenen Krebserkrankungen zeigt: Bei einigen häufigen Krebslokalisationen überleben Patienten in den USA nach wie vor länger. Die besonders deutlichen Differenzen beim Überleben nach Brustkrebs sind vermutlich auch auf Unterschiede in der Beteiligung an Früherkennungsmaßnahmen zurückzuführen.

83. Senologen-Kongress im Zeichen von Mammographie und verbesserter Brustkebstherapie

Dresden - Die 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie ging am Samstag den 2. September 2006 in Dresden zu Ende. Über 2.000 Senologen, wie die Brustkrebsspezialisten unter den Ärzten genannt werden, haben den Kongress besucht. Auf dem diesjährigen Kongress, der vom 31. August bis 2. September stattfand, war in 330 wissenschaftlichen Vorträgen bei 260 Referenten überwiegend Optimismus zu spüren. Denn Fortschritte in Diagnose und Therapie tragen dazu bei, dass das Mammakarzinom zukünftig früher erkannt und noch schneller und schonender behandelt werden kann. Qualitätsstandards sollen die Therapie für die Patientinnen verlässlicher machen.

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