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Metabolisches Syndrom

24.11.08.

Das metabolische Syndrom

Unter dem Begriff metabolisches Syndrom, auch Syndrom X oder Insulinresistenz-Syndrom genannt, wird das Auftreten verschiedener Symptome verstanden, die zusammengefasst einen unabhängigen Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes mellitus darstellen. Komponenten, die das metabolische Syndrom ausmachen, sind viszerale Adipositas, arterielle Hypertonie, Fettstoffwechsel- und Kohlenhydratstoffwechselstörungen.

Obgleich das Konzept des metabolischen Syndroms bereits in den 1920er Jahren von einem schwedischen Mediziner beschrieben wurde, wurde eine international anerkannte Definition erst 1998 entwickelt. Heute existieren Definitionen von sechs Fachgesellschaften, die ständigen Modifizierungen unterliegen. Dies erschwert eine konsistente Angabe zur Prävalenz des metabolischen Syndroms. So liegt diese abhängig von der für die jeweilige Studie verwendeten Definition in Deutschland zwischen 19 % und 31 %. Die Unterschiede zwischen den Definitionen der Expertengruppen liegen in den Grenzwerten und in der Gewichtung der Kriterien, die erfüllt sein müssen, um eine entsprechende Diagnose zu stellen.

Tim Bauer, Dipl.-Biologe

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