- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Patienteninformationen

Patienteninformationen

Alles über Milchzucker

1. Was man bei Milchzucker-Unverträglichkeit tun kann

Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, müssen weder auf das sommerliche Eis, noch auf Essenseinladungen verzichten, erklärt Apothekerin Ilona Löffler in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. März 2009.

2. Viele Tabletten enthalten Milchzucker

iele Arzneiwirkstoffe werden mit Milchzucker vermengt zu Tabletten gepresst. Das weiße Pulver ist für die Arzneimittelherstellung wegen seiner Verarbeitungsqualitäten nahezu ideal geeignet. Ein Problem aber wird zu häufig übersehen, schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau: Mehr als zehn Prozent der Menschen leiden an einer Milchzucker-Unverträglichkeit. Die Menge an Milchprodukten, die Beschwerden auslösen, kann sehr unterschiedlich sein. Wer stark reagiert, soll auch Tabletten auf Milchzuckerbasis meiden. Die beste Diät könnte also durch eine unüberlegte Tabletteneinnahme, die auch mancher Arzt übersieht, unvollständig sein. Deshalb rät die Apotheken Umschau: Sagen Sie´s Ihrem Arzt oder Apotheker. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

3. Tabletten bei Milchzucker-Unverträglichkeit meist kein Problem

Milchzucker (Lactose) ist bei der Herstellung von Tabletten ein weit verbreiteter Hilfsstoff. Auch Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Lactose-Intoleranz) können Tabletten meist ohne Probleme einnehmen, denn die enthaltenen Mengen Milchzucker sind sehr gering.

4. Bauchweh von der Milch?

Bei rund zehn Prozent der Kinder ab sechs Jahren kann eine Milchzucker-Unverträglichkeit auftreten, obwohl sie vorher kein Problem mit dem wichtigen Lebensmittel hatten. Bauchweh, Blähungen und Durchfall können dann auftreten, erklärt Dr. med. Martin Claßen.

5. Milchzucker-Unverträglichkeit

Aachen – Milch und Milchprodukte stehen bei vielen Senioren auf der Beliebtheitsskala nicht gerade ganz oben und das ist schlecht für die Knochen. Aber bei vielen älteren Menschen verursachen diese Lebensmittel häufig Verdauungsbeschwerden, was auf eine abnehmende Aktivität des Enzyms Laktase mit zunehmendem Alter zurückzuführen ist, berichtete Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Senioren mit einer Milchzucker- Unverträglichkeit haben deshalb ein erhöhtes Osteoporose-Risiko, weiß Gesellschaftssprecher Sven-David Müller-Nothmann.

6. Soja für Babys problematisch - Erhöhte Blutwerte pflanzlicher Hormone und gesteigertes Allergierisiko

Babys sollten im ersten Lebensjahr keine Säuglingsnahrung auf Sojabasis bekommen. Ausnahmen gelten nur bei der sehr seltenen angeborenen Milchzucker-Unverträglichkeit und bei Galaktosämie,

7. Laktoseintoleranz: Hilfe bei Milchzuckerunverträglichkeit

Rund 10 Millionen Bundesbürger leiden an einer Milchzuckerunverträglichkeit, auch Laktoseintoleranz genannt – Tendenz steigend. Als eine der häufigsten Nahrungsmittel- unverträglichkeiten bedingt sie, dass der Milchzucker (Laktose) aufgrund der fehlenden oder nur sehr geringen Enzymaktivität der Lactase (das Enzym, das die Lactose spaltet) nicht abgebaut und verwertet werden kann. Damit gilt sie als eine Unverträglichkeitsreaktion ohne Beteiligung des Immunsystems, die durch nicht-giftige Nahrungsmittel ausgelöst wird.

Sachverwandte Themen
Newsletter An-/Abmeldung

Code: DNKD

- Anzeige -
Schriftzug Anzeige